9 Dinge, die ich als Virtuelle Assistenz gerne vor 10 Jahren gewusst hätte
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9 dinge, die ich als virtuelle assistenz gerne vor 10 Jahren schon gewusst hätte
Learnings und fehler, die du nicht mehr machen brauchst
Weißt du was mal eine ehemalige Mentoring Teilnehmerin zu mir gesagt hat? “Julia, du hast alles richtig gemacht. Ich wünschte ich wäre schon früher auf die Virtuelle Assistenz gestoßen.”
Du kennst das bestimmt auch – diesen Gedanken: „Mensch, wenn ich das damals schon gewusst hätte, was ich alles anders gemacht hätte.“ Genau darum geht’s heute.
Ich teile mit dir Dinge, die mir das Leben so viel leichter gemacht hätten, wenn ich sie schon vor 10 Jahren gewusst hätte. Und ich verspreche dir: Diese Folge kann dein Leben komplett verändern, wenn du bereit bist, hinzuhören und dann auch ins Handeln zu kommen.
Damit du nicht auch 10 Jahre warten musst, um diese Erkenntnisse zu machen, sprechen wir heute über 9 Dinge, die dir definitiv das Leben erleichtern werden.
Also, was erwartet dich in der heutigen Episode?
Wir schauen uns an was Freiheit eigentlich wirklich bedeutet warum du dir um deine Altersvorsorge nicht zwangsläufig Sorgen machen musst in der Selbstständigkeit, wie du Mehrwert lieferst, sodass du der Designer deiner Umstände bist, warum es nie zu spät ist neue Dinge zu lernen und was der wichtigste Aspekt ist, beim Aufbau eines erfolgreichen Businesses.
Also schnapp dir einen Kaffee oder Tee und lass uns loslegen!
1) Alle schnellen Lösungen sind eine Lüge
Die Wahrheit tut manchmal weh, aber dennoch muss sie auch mal ausgepsrochen werden. Alle schnellen Lösungen – von wegen in 4 Wochen von 0 auf 10 K, baue dir in 2 Wochen ein passives Einkommen auf und du musst nie wieder arbeiten oder reich über Nacht – sind eine verdammte Lüge. Ja, ich weiß, das hört niemand gerne, denn jeder will die Abkürzung nehmen.
Diese ganzen Versprechen sind alles Bullshit. Es muss einfach mal gesagt werden. Diese Get-rich-quick Mentalität hat schon so viele Menschen in die Irre geführt und ihr hart verdientes Geld gekostet.
Echter Erfolg braucht Zeit. Es gibt keine Abkürzung. Es braucht Durchhaltevermögen, es braucht Geduld und es braucht vor allem die Disziplin. Ein schnelles passives Einkommen ist grundsätzlich möglich, ja aber nur wenn du schon massiv Kohle hast, die du anlegen und dann von den Zinsen leben kannst.
Ich kenne keine einzige Person, die über Nacht erfolgreich geworden ist. Auch die, die scheinbar aus dem Nichts gekommen sind, haben Jahre zuvor investiert, in sich, ihre Skills, ihr Netzwerk, sind dran geblieben und haben hart gearbeitet.
Wenn du als VA startest, dann erwarte nicht, dass du im ersten Monat schon 5.000 Euro verdienst. Das ist realistisch betrachtet einfach nicht die Regel. Aber was möglich ist, ist, dass du dein Business Schritt für Schritt aufbaust. Deine Fähigkeiten entwickelst und dir ein stabiles Netwerk schaffst, das dir langfristig die Freiheit gibt, die du dir wünschst.
Ich sehe das oft, die meisten VA´s starten mit dem Wunsch nach dem schnellen Erfolg und sind dann enttäuscht, wenn es doch nicht so schnell geht. Dann fangen sie an an sich zu zweifeln, ob sie überhaupt gut genug sind. Aber die wertvollsten Dinge im Leben brauchen Zeit, um zu wachsen. Genau wie ein Baum nicht über Nacht groß wird, braucht auch dein Business Zeit, um starke Wurzeln zu entwickeln.
2) Wahre Freiheit im Leben bedeutet Selbstbestimmung
Das bringt mich direkt zum zweiten Punkt: Wahre Freiheit bedeutet nicht, nichts zu tun zu haben. Für mich bedeutet wahre Freiheit Selbstbestimmung. Entscheide selbst wann, wie, was und wo.
Viele denken, Freiheit heißt, den ganzen Tag am Strand zu liegen und Cocktails zu schlürfen. Klar, das kann mal schön sein für ein paar Tage Urlaub, aber echte Erfüllung findest du da nicht. Wahre Freiheit bedeutet, dass du selbst entscheiden kannst, wann du arbeitest, mit wem du arbeitest und an was du arbeitest. Oder eben ob du heute doch mal am Strand liegst.
Es bedeutet, dass du deine Zeit frei einteilen kannst. Wenn du Lust hast, mittags eine Pause zu machen und auf einen Spaziergang zu gehen, dann machst du das. Wenn du lieber morgens um 5 Uhr anfängst zu arbeiten, weil du da am produktivsten bist, dann machst du eben das. Wenn du mal einen Tag komplett frei haben willst, weil das Wetter so schön ist, dann gönnst du dir das. Und das ohne jemanden um Erlaubnis fragen zu müssen.
Und es bedeutet auch, dass du dir deinen Job aussuchen kannst. Du musst nicht mehr in einem Büro sitzen und Aufgaben erledigen, die dir keinen Spaß machen oder die du sinnlos findest. Du kannst dir die Kunden und Projekte aussuchen, die zu dir passen, mit denen die Chemie stimmt und an denen du Freude hast.
Aber – und das ist wichtig – wahre Freiheit bedeutet auch, dass du genug Geld verdienst, um diese freie Zeit auch genießen zu können. Was nützt dir die ganze Flexibilität, wenn du dir trotzdem keine schönen Dinge leisten kannst oder ständig Geldsorgen hast?
Deshalb ist es so so wichtig, dass du dir ein Business aufbaust, das dir nicht nur Freiheit gibt, sondern auch finanzielle Sicherheit. Und genau dabei hilft dir die Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz. Du kannst ortsunabhängig arbeiten, deine Zeit frei einteilen und dabei richtig gutes Geld verdienen, wenn du es richtig anstellst.
3) Liefere deinen Kunden Mehrwert!
Apropos Steuern – das ist eine Falle, in die fast alle Anfänger tappen. Viele denken: „Ich bin doch Kleinunternehmer, da muss ich keine Steuern zahlen.“ Das ist ein Riesenfehler!
Auch als Kleinunternehmer musst du Einkommensteuer zahlen. Die Kleinunternehmerregelung befreit dich nämlich nur von der Umsatzsteuer, nicht von der Einkommensteuer. Das bedeutet: Alles was du verdienst, muss versteuert werden.
Am besten packst du das Geld auf ein separates Konto, das du nicht anrührst. Das ist dein Steuerkonto. Wenn dann die Steuererklärung kommt oder Vorauszahlungen fällig werden, hast du das Geld schon da.
Und noch was Wichtiges: Das Finanzamt kann bis zu sieben Jahre rückwirkend Steuern nachfordern. Stell dir vor, du hast drei Jahre lang nicht richtig Steuern gezahlt und dann kommt eine Nachforderung über 15.000 Euro. Wo nimmst du das Geld her, wenn du es nicht zur Seite gelegt hast?
Ab einem gewissen Einkommen kommen auch Vorauszahlungen dazu. Das Finanzamt schätzt, was du dieses Jahr verdienen wirst, und will vierteljährlich Vorauszahlungen. Auch dafür musst du das Geld haben.
Leg also besser am Anfang noch ein bisschen mehr Puffer zur Seite. Es ist nicht dein Geld, es gehört dem Finanzamt. Du verwaltest es nur.
4) Die Rechtliche Falle
Kommen wir zum 4. Punkt, nämlich: Du bist die Ursache deiner Lebensumstände. Das ist so so wichtig, dass du das verinnerlichst und wirklich verstehst. Und damit möchte ich nicht sagen “du bist schuld, wenn dein Business noch nicht läuft oder du gerade nicht happy bist in deinem Job” – das soll keine Schuldzuweisung sein.
Ich möchte aber, dass du verstehst: Du bist die einzige Person, die etwas an deinen Lebensumständen verändern kann. DU hast es in der Hand, ob du etwas veränderst. Ob du dir das Leben aufbaust, dass du wirklich willst.
Die Ursache oder Gründe, warum dein Leben so ist, wie es ist, oder warum du gerade keine Selbstständigkeit aufbauen kannst, an äußeren Umständen festzumachen, bringt dich nicht weiter. Damit setzt du dich in eine passive Warteposition, nimmst aber nicht aktiv dein Schicksal selbst in die Hand.
Viele Menschen leben in der Opferrolle. „Ich kann nichts dafür, dass ich unglücklich in meinem Job bin.“ „Ich kann nichts dafür, dass ich nicht genug Geld habe.“ „Ich kann nichts dafür, dass andere erfolgreicher sind als ich.“ Aber das stimmt einfach nicht.
Die harte Wahrheit: Es kommt kein weißer Ritter, der dir ein fertiges Business schenkt, das dir Freiheit und Selbstbestimmung beschert. Das darfst du dir selbst kreieren! Und überleg mal wie unendlich stolz du dann auf dich sein wirst!
Du triffst jeden Tag Entscheidungen. Du entscheidest, ob du morgens aufstehst oder noch fünf Mal auf Snooze drückst. Du entscheidest, ob du dich weiterbildest oder Netflix schaust. Du entscheidest, ob du den Mut fasst und dich selbstständig machst oder ob du in deinem ungeliebten Job bleibst.
Das heißt nicht, dass alles easy ist oder dass du Schuld bist, wenn dir schlechte Dinge passieren. Schicksalsschläge gibt es, keine Frage. Aber du kannst immer entscheiden, wie du darauf reagierst. Du kannst dich entscheiden, Opfer zu bleiben oder du kannst dich entscheiden, aktiv zu werden und dein Leben zu gestalten.
Der Unterschied zwischen reagieren und agieren ist nämlich riesig. Wenn du nur reagierst, lässt du zu, dass andere oder äußere Umstände über dein Leben bestimmen. Wenn du agierst, übernimmst du die Kontrolle und gestaltest aktiv mit.
Wenn du dich entscheidest, als Virtuelle Assistenz zu starten, dann ist das pure Aktion. Du sagst: „Ich will nicht mehr, dass andere über meine Zeit und mein Geld bestimmen. Ich übernehme die Verantwortung für mein Leben.“ Das ist ein unglaublich mächtiger Mindset-Shift.
5) Du kannst alles lernen, es ist nie zu spät
Der nächste Punkt ist ein absoluter Game-Changer: Du kannst alles lernen, und es ist nie zu spät dafür.
Ich höre so oft: „Ich bin schon zu alt, um noch mal was Neues anzufangen.“ „Ich bin nicht gut genug in Technik.“ „Ich habe keine Ahnung von Social Media.“ Alles Ausreden! Sorry, aber das musste mal gesagt werden.
Wir leben in einer Zeit, wo du dir vieles selbst beibringen kannst. Es gibt YouTube Videos mit Tutorials, Online-Kurse und Workshops und Podcasts wie dieser hier. Die Möglichkeiten sind also endlos. Du musst nur bereit sein zu lernen und dranzubleiben.
Das Alter ist wirklich nur eine Zahl. Ich kenne Frauen, die mit 50 angefangen haben, sich als VA selbstständig zu machen und richtig erfolgreich geworden sind. Die hatten vorher teilweise noch nie mit Canva gearbeitet oder wussten nicht, was ein Funnel ist. Aber sie haben es gelernt!
Der Schlüssel ist, dass du nicht alles auf einmal lernen musst. Fang mit den Basics an und bau dann Schritt für Schritt darauf auf. Wenn du als VA starten willst, musst du nicht sofort Expertin in allem sein. Du kannst dich spezialisieren und dann nach und nach dein Angebot erweitern.
Meine Lernstrategie ist ganz einfach: Ich schaue, was ich gerade brauche, und dann lerne ich genau das. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn ich einen neuen Service anbieten will, schaue ich mir ein paar Tutorials an, probiere es aus und dann biete ich es an. Learning by doing ist oft der beste Weg.
Und falls du dir denkst: „Aber alle anderen sind schon so viel weiter“ – das ist völlig egal! Es gibt immer jemanden, der weiter ist als du, und es gibt immer jemanden, der noch am Anfang steht. Konzentrier dich auf deinen eigenen Weg und deine eigene Entwicklung.
In meinem VA Gruppen Mentoring Programm Create Your Light nehme ich meine Teilnehmerinnen genau an dieser Stelle an die Hand und zeige ihnen Schritt für Schritt, was sie lernen müssen und in welcher Reihenfolge. So wird aus dem großen Berg an Informationen ein klarer, strukturierter Weg.
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6) Wie leicht & schnell es geht in ETFs zu investieren
Wenn wir schon davon sprechen, dass es nie zu spät ist, Dinge zu lernen, dann sollten wir auch über das Thema passiv investieren sprechen. Und ich wünschte echt so sehr, dass ich das schon VIEL früher gewusst hätte!
Es ist nämlich super leicht und geht echt schnell in ETFs zu investieren. Dort liegt dein Geld unkompliziert an und vermehrt sich von ganz alleine, ohne dass du irgendwelche Aktien-Kurse oder ähnliches im Auge behalten musst.
Finanzielle Bildung ist so ein wichtiges Thema, aber leider lernen wir das in der Schule nicht. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, wie viele denken. Du brauchst kein Finanzstudium, um smart zu investieren. Und du bist auch nicht zu jung oder zu alt, um damit zu starten.
ETFs sind eine geniale Sache. Das sind nämlich Fonds, die einen ganzen Index nachbilden.
Vereinfacht gesagt: Stell dir vor, du kaufst mit einem einzigen Klick Anteile an hunderten oder sogar tausenden von Unternehmen weltweit. Das ist Diversifikation pur und reduziert dein Risiko damit enorm. Wenn nämlich ein Unternehmen davon doch mal pleite geht, fällt das nicht so schwer ins Gewicht.
Ein einfaches Beispiel: Der MSCI World ETF. Der bildet über 1.600 Unternehmen aus entwickelten Ländern ab. Du investierst also gleichzeitig in Apple, Microsoft, Amazon, aber auch in europäische und asiatische Unternehmen. Dazu kannst du noch einen Emerging Markets ETF nehmen für die Schwellenländer und vielleicht noch einen Small Cap ETF für kleinere Unternehmen. Schon hast du ein Welt-Portfolio für dich angelegt.
Und das kann nur wirklich krass abrutschen, wenn unsere gesamte Weltwirtschaft den Bach runter geht… aber glaub mir, dann haben wir eh andere Probleme.
Und das Beste: Du kannst das alles ganz einfach über Apps wie z.B. Trade Republic machen. Konto eröffnen, legitimieren, Geld überweisen und schon kannst du investieren. Du kannst sogar Sparpläne einrichten, wo automatisch jeden Monat ein bestimmter Betrag investiert wird.
Das Geniale daran ist: Dein Geld arbeitet für dich, ohne dass du etwas tun musst. Während du schläfst, vermehrt sich dein Vermögen. Natürlich gibt es auch mal Phasen, wo es runtergeht, aber langfristig gesehen geht die Entwicklung nach oben.
Stell dir vor, du hättest vor 10 Jahren angefangen, jeden Monat 200 Euro in ETFs zu investieren. Da wären bis heute locker über 30.000 Euro draus geworden, wahrscheinlich sogar mehr. Das ist die Macht des Zinseszinseffekts.
Du kannst auch ganz niedrig Einsteigen mit 50 Euro, um erstmal ein Gefühl dafür zu bekommen. Und kannst dir selber ausrechnen, was das in 10 Jahren machen würde, ohne aktives zu tun deinerseits.
Die Sache ist: Wenn du selbstständig bist, solltest du eh UNBEDINGT privat für dein Alter vorsorgen. Das steht außer Frage. Aber auch im Angestelltenjob solltest du dich auf keinen Fall mehr auf das Rentensystem verlassen. Wer weiß, ob es später für uns überhaupt noch eine Rente gibt.
Wenn du als Virtuelle Assistenz durchstartest und dir ein ordentliches Einkommen aufbaust, dann solltest du also einen Teil davon investieren. So sicherst du dir nicht nur deine Gegenwart, sondern auch deine Zukunft ab.
7) Lass die Leute über dich reden
Kommen wir zum 7. Punkt, den ich gern schon vor 10 Jahren gewusst hätte: Lass die Leute über dich reden! Das ist so befreiend, wenn du das einmal verstanden hast.
Die Meinung anderer zu dir ist nicht dein Business. Punkt. Du kannst es sowieso nicht kontrollieren, was andere über dich denken oder sagen. Also warum dir deswegen den Kopf zerbrechen?
Viele trauen sich nicht, sichtbar zu werden, weil sie Angst haben vor dem, was andere sagen könnten. „Was denken meine Arbeitskollegen, wenn ich auf Instagram poste?“ „Was sagt meine Familie, wenn ich mich selbstständig mache?“ „Was, wenn ich mich blamiere?“
Aber mal ehrlich: Die Leute, die über dich reden, sind meistens die, die selbst nicht den Mut haben, ihre Träume zu verfolgen. Sie projizieren ihre eigenen Ängste auf dich. Und die Meinung von solchen Leuten sollte dir wirklich egal sein.
Die Menschen, die dich lieben und unterstützen, werden immer hinter dir stehen, egal was du machst. Und die anderen? Die sind sowieso nicht wichtig für dein Leben. Denk daran, du bist Ursache deiner Umstände.
Sichtbarkeit ist der Schlüssel zum Erfolg als Virtuelle Assistenz. Wenn dich keiner kennt, kann dich auch keiner buchen. Du musst raus aus deiner Komfortzone und zeigen, wer du bist und was du kannst.
Ja, das ist am Anfang ungewohnt und erstmal auch unangenehm. Aber es wird mit der Zeit immer leichter. Vertrau mir. Ich war dort auch schon. Meine allererste Instagram Story habe ich tausend mal neu aufgenommen, sie irgendwann einfach hochgeladen und mir dann nie wieder angesehen. Mit der Zeit wurde es weniger unangenehm und heute siehst du mich ständig in die Kamera sprechen.
Perfektionismus ist dabei dein größter Feind. Du wirst nie perfekt sein, du wirst dich mal versprechen, deine Posts werden nicht perfekt sein, deine Website wird nicht fertig sein. Aber das ist auch völlig okay! Authentizität schlägt Perfektion jeden Tag.
Hab den Mut, deine eigene Meinung zu haben und sie auch zu äußern. Steh für das ein, woran du glaubst. Das macht dich interessant und zieht die richtigen Menschen an – sowohl als Follower als auch als Kund:innen.
Gerade heute Morgen habe ich in meinem privaten Instagram Account mal ein bisschen aussortiert, wem ich da so folge. Und weißt du wen ich rausgeschmissen habe?
Die Accounts, zu denen ich keinen Bezug hatte. Stichwort Personal Brand! Die Accounts, zu denen ich ein Gesicht habe, von dessen Persönlichkeit ich ein bisschen was kennengelernt habe – sei es durch Stories oder coole Reels – denen bin ich treu geblieben, weil ich sie mag und sympathisch finde. Weil ich das Gefühl hab “die kenne ich irgendwie.”
Gesichtslose Accounts oder Accounts mit Gesicht, von denen ich aber nie Stories gesehen habe oder generell SIE als Person wahrgenommen habe, haben jetzt den Unfollow.
8) Filtere Feedback richtig
Das bringt mich auch schon zu Punkt acht, den ich gern von Anfang an meiner Reise in die Selbstständigkeit schon gewusst hätte: Lerne, Feedback richtig zu filtern. Nicht jede Meinung ist wertvoll für dich.
Es gibt Menschen, die werden dir immer erzählen, dass das, was du vorhast, nicht funktioniert. „Selbstständigkeit ist zu unsicher.“ „Als VA gibt es schon genug Konkurrenz.“ „Du solltest dir lieber einen sicheren Job suchen.“ Meistens kommt das von Leuten, die selbst noch nie den Mut hatten, sich selbstständig zu machen.
Und vielleicht sagen sie nicht mal “Du solltest dir einen sicheren Job suchen.” Vielleicht sind sie ja gar nicht so übergriffig. Aber schon allein die Frage: “Boah aber ist Selbstständigkeit nicht zu unsicher? Sicherheit ist mir ja unglaublich wichtig. Was ist denn mit deiner Rente?”
Die können auch schon Ängste und Zweifel in dir füttern. Die schwingen auch mit negativer Energie. Das ist Gift für dein Vorhaben.
Lass dich von solchen Stimmen nicht verunsichern! Das sind oft Menschen, die ihre eigenen Ängste und Grenzen auf dich projizieren. Sie haben Angst vor dem Unbekannten und denken, du solltest es auch haben.
Stattdessen solltest du auf die Menschen hören, die den Weg schon gegangen sind, den du gehen willst. Wenn du als Virtuelle Assistenz starten willst, dann hör auf erfolgreiche VAs und nicht auf Tante Erna, die ihr Leben lang angestellt war und dir das „sichere“ Beamtenleben empfiehlt.
Das heißt aber auch nicht, dass du jede Kritik ignorieren sollst. Konstruktives Feedback ist wertvoll! Aber du musst lernen zu unterscheiden zwischen hilfreicher Kritik und destruktivem Gerede.
Hör auf deine Kund:innen! Die können dir wirklich wertvolle Rückmeldungen geben, wie du dich verbessern kannst. Wenn mehrere Kund:innen dir dasselbe Feedback geben, dann solltest du das ernst nehmen.
Aber lass dich nicht von Menschen beirren, die selbst nicht da sind, wo du hinwillst. Die können dir auch nicht den Weg zeigen.
Fokussiere dich auf deine eigene Entwicklung. Frag dich: „Bringt mich dieses Feedback weiter oder zieht es mich nur runter?“ Wenn es dich weiterbringt, nimm es an. Wenn es dich runterzieht, lass es an dir abprallen.
9) begib dich in das richtige Umfeld
Und damit kommen wir zum letzten Punkt, der vielleicht allerwichtigste Punkt, den ich gerne schon viel früher in meinem Leben gewusst hätte: Suche dir das richtige Umfeld.
Dein Umfeld prägt dich mehr, als du denkst. Wenn du ständig von Menschen umgeben bist, die negativ denken, die sich beschweren und die keine Träume haben, dann wirst du automatisch auch so. Das ist menschlich und völlig normal.
Dazu kann ich dir mal eine kleine Anekdote aus meinem Privatleben erzählen. Eine Freundin hat mal zu mir gesagt, dass ich ständig negativ denke. Wenn Stille da war, hab ich überlegt, was ich sagen könnte und dann ist mir aufgefallen “Ach man, der Bus ist schon wieder zu spät. Der Wind ist heute auch echt frisch…” Und so weiter.
Und das hat mich zum nachdenken gebracht und mir geholfen, das mal bewusster wahrzunehmen und entsprechend auch zu verändern. (Nicht, dass ich vollkommen von unserer deutschen Meckerkultur geheilt bin, aber die Freundin hat bestätigt: Es ist lange nicht mehr so wie damals. Puh!)
Aber weißt du, was mir dann aufgefallen ist? Meine Mama hat zu fast allem ein negatives Kommentar abzugeben. Ich schick ihr ein Urlaubsbild, sie sagt “Oh man ist ja bewölkt.” Zum Beispiel.
Und da hat es Klick gemacht: Ich hatte das von ihr! Kein Wunder, wenn ich das so vorgelebt bekommen hab. Wir haben nämlich Spiegelneuronen in unserem Gehirn und passen uns IMMER unserem Umfeld an.
Das falsche Umfeld zieht dich runter und füttert deinen inneren Zweifler. Diese Menschen projizieren ihre eigenen Grenzen und Ängste auf dich. Sie sagen dir, was alles nicht geht, was zu riskant ist und warum du besser aufgeben solltest. Das bringt dich ins Stocken und zerstört dein Selbstvertrauen.
Aber das richtige Umfeld? Das kann dein Leben komplett verändern! Wenn du von Menschen umgeben bist, die selbst erfolgreich sind, die ihre Träume verwirklichen und die an Möglichkeiten glauben, dann wirst du automatisch auch so denken.
Dann fällt es dir 1000 mal leichter, selbst etwas zu verändern in deinem Leben. Und wer will diesen Cheat-Code nicht nutzen?
Es gibt Studien, die zeigen: Wenn in deinem täglichen Umfeld Sport zum Alltag gehört, ist es viel wahrscheinlicher, dass auch du mit Sport anfängst und ihn dann sogar regelmäßig machst. Das Gleiche gilt für Erfolg im Business. Wenn du Menschen um dich hast, die erfolgreich sind, dann denkst du automatisch: „Das ist normal, das ist machbar, das kann ich auch.“
Du siehst, was alles möglich ist. Du hörst Erfolgsgeschichten statt Ausreden. Du bekommst hilfreiche Tipps statt destruktive Kritik. Du wirst ermutigt statt entmutigt.
Deshalb ist es so wichtig, dass du dir bewusst dein Umfeld aussuchst. Das können Menschen in deinem direkten Umfeld sein, aber auch Online-Communities, Masterminds oder Mentoring-Programme.
In CREATE YOUR LIGHT ist genau das einer der wertvollsten Aspekte: Du kommst in eine Gruppe von Frauen, die alle dasselbe Ziel haben wie du. Die sich alle als Virtuelle Assistenz selbstständig machen wollen. Die dich verstehen, dich unterstützen und dir zeigen, dass es machbar ist.
Zusammenfassung
So, lass uns nochmal kurz zusammenfassen, welche 9 Dinge wir heute besprochen haben:
Erstens: Vergiss alle schnellen Lösungen. Echter Erfolg braucht Zeit und Durchhaltevermögen.
Zweitens: Wahre Freiheit bedeutet Selbstbestimmung – du entscheidest über deine Zeit, deinen Job und dein Geld.
Drittens: Liefere Mehrwert. Das ist der Schlüssel zur effektiven Kundengewinnung.
Viertens: Du bist die Ursache deiner Lebensumstände. Das bedeutet aber auch, dass du sie ändern kannst.
Fünftens: Du kannst alles lernen, es ist nie zu spät. Alter ist nur eine Zahl.
Sechstens: Sorge finanziell vor – am leichtesten geht es mit ETFs. Es ist einfacher als du denkst und dein Geld arbeitet von alleine für dich.
Siebentens: Lass die Leute über dich reden. Ihre Meinung ist nicht dein Business.
Achtens: Filtere Feedback richtig. Hör auf die, die den Weg schon gegangen sind.
Und neuntens: Suche dir das richtige Umfeld. Es prägt dich mehr, als du denkst.
Jetzt fragst du dich vielleicht: „Julia, das hört sich alles toll an, aber wie fange ich konkret an?“ Genau dafür habe ich CREATE YOUR LIGHT (klick) entwickelt. In meinem 6-monatigen Mentoring-Programm nehme ich dich an die Hand und zeige dir Schritt für Schritt, wie du dir eine erfolgreiche Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz aufbaust.
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So, das war’s für heute vom Freiheitleben Podcast. Ich hoffe, diese 9 Erkentnisse haben dir genauso die Augen geöffnet, wie sie es bei mir getan haben. Falls dir die Folge gefallen hat, dann teile sie gerne mit jemandem, der sie auch hören sollte. Und vergiss nicht, den Podcast zu abonnieren, damit du keine Folge verpasst.
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