SOS: Was tun wenn alles zu viel wird und man sich Druck in der Selbstständigkeit als VA macht
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SOS: Was tun wenn alles zu viel wird und man sich Druck in der Selbstständigkeit als VA macht
Wir hatten vor ein paar Tagen einen unserer Live Calls in Create Your Light und mitten in diesem Call hat eine Teilnehmerin etwas gesagt, das bei mir hängengeblieben ist. Es war kein großer dramatischer Moment. Eher ein Nebensatz, fast schon beiläufig erwähnt. Aber genau dieser Nebensatz hat mich seitdem nicht mehr loslassen.
Und ich glaube, das liegt daran, dass ich diesen Gedanken in den letzten Wochen in ganz unterschiedlichen Gesichtern wiedererkannt habe.
Bei der Frau, die gerade erst angefangen hat, sich nebenbei etwas aufzubauen, die neben ihrem Vollzeitjob jeden freien Moment investiert und trotzdem das Gefühl hat, hinterherzuhinken und sich bei jedem Post von einer anderen VA fragt, warum bei ihr noch nicht so viel passiert.
Bei der, die in Elternzeit ist, das Kind tagsüber kurz schläft und sie in diesen anderthalb Stunden versucht, irgendwie ein Business aufzubauen und sich danach fragt, warum sich das nie nach genug anfühlt.
Bei der, die schon ihre ersten Kundinnen hat, eigentlich richtig gut unterwegs ist und trotzdem abends das Gefühl nicht loswird, dass es immer noch nicht genug ist, obwohl objektiv gesehen schon richtig viel passiert ist.
Vielleicht erkennst du dich gerade in einer dieser Situationen wieder. Vielleicht ist es bei dir eine ganz andere. Aber das Gefühl, das dahintersteckt, ist bei den meisten von euch erstaunlich ähnlich.
Was genau diese Teilnehmerin im Call gesagt hat und warum mich das so beschäftigt hat, dazu kommen wir gleich noch ganz genau. Ich will da jetzt noch nicht zu viel vorwegnehmen.
So viel kann ich dir aber schon sagen: Es geht um etwas, das sich von ganz allein in deinem Kopf festsetzt. Das nicht aufhört, wenn der Laptop zu ist. Das einfach weiterläuft, egal wie viel du an einem Tag eigentlich schon geschafft hast.
Heute schauen wir uns an, woher dieses Gefühl eigentlich kommt, wie es sich bei dir bemerkbar macht, vielleicht ohne dass du es bisher so erkannt hast. Und vor allem, was du konkret tun kannst, damit es dich nicht ausbremst.
Wenn der Druck nicht von außen kommt, sondern von dir selbst
Druck in der Selbstständigkeit hat ganz oft nichts mit Kunden zu tun, die unrealistische Deadlines setzen oder zu schwierige Aufträgen. Klar, das gibt es auch. Aber der Druck, über den ich heute sprechen will, ist der, den du dir selbst machst.
Und das ist gemein, weil du ihn nicht einfach abstellen kannst, indem du kündigst oder einen Kunden ablehnst oder du dir sagst “So ich mache mir jetzt keinen Druck mehr”. Der sitzt in deinem Kopf und der bleibt erstmal da, egal was um dich herum passiert.
Was meine ich konkret damit? Du hast vielleicht erst vor kurzem angefangen, dir etwas Eigenes aufzubauen. Du hast einen Job, vielleicht Kinder, einen vollen Alltag und trotzdem versuchst du dir, Schritt für Schritt eine Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz aufzubauen.
Und anstatt stolz auf das zu sein, was du schon erreicht hast, vergleichst du dich. Mit anderen, die scheinbar schneller sind. Mit dem Bild, das du im Kopf hast, wo du eigentlich schon stehen solltest. Mit Frauen auf Instagram, die dir erzählen, wie sie in drei Monaten ausgebucht waren.
Und dann passiert etwas total Typisches. Du fängst an, dir selbst Druck zu machen. „Das geht doch viel zu langsam.“ „Andere schaffen das doch auch neben Job und Familie, warum bin ich nicht schneller?“
Solche Gedanken kennst du bestimmt. Und genau die will ich heute mit dir auseinandernehmen, denn dieser selbstgemachte Druck bringt dich nicht weiter. Im Gegenteil.
Er macht dich unsicher, er raubt dir die Energie, die du eigentlich für dein Business brauchst und im schlimmsten Fall führt er dazu, dass du aufgibst, bevor du überhaupt richtig angefangen hast.
Das Ziel dieser Folge ist deshalb, dass du erkennst, wo dieser Druck bei dir entsteht. Und die Lösung, die ich dir mitgebe, ist nicht nur „entspann dich mal“, das würde dir ja nicht weiterhelfen. Ich will dir zeigen, wie du mit konkreten Strategien aus diesem Druck-Kreislauf rauskommst und trotzdem oder gerade deswegen, weiterhin Fortschritte machst.
Wie sich Druck mental zeigt
Bevor wir zu den Beispielen kommen, will ich kurz über etwas sprechen, das ich für total wichtig halte, nämlich wie sich dieser Druck eigentlich bemerkbar macht. Denn er kommt nicht mit einem Schild, auf dem steht „Achtung, das hier ist selbstgemachter Druck“. Sondern er schleicht sich ein. Und viele merken erst spät, dass das, was sie spüren, eigentlich genau das ist.
Ein ganz typisches Anzeichen ist, dass du abends schlecht einschlafen kannst, weil im Kopf schon die nächste Aufgabe rotiert, obwohl der Tag eigentlich vorbei ist. Du liegst im Bett, willst eigentlich schlafen und stattdessen läuft im Kopf die To-do-Liste für morgen oder du grübelst darüber, ob du heute genug geschafft hast.
Das hat einen Grund. Dauerhafter, selbstgemachter Druck hält dich in einer Art innerer Alarmbereitschaft. Dein Kopf schaltet einfach nicht ab, weil er ständig das Gefühl hat, es gibt noch etwas zu tun, noch etwas zu verbessern, noch etwas, wofür du nicht gut genug bist. Und das kostet Energie, ganz egal, wie viel du eigentlich tagsüber geschafft hast.
Und weißt du, was das Fiese daran ist? Dieses Gefühl fühlt sich oft so normal an, dass man es gar nicht mehr hinterfragt. Man denkt, das gehört halt dazu, das ist eben Selbstständigkeit. Aber das stimmt nicht. Das ist nicht der Preis, den du für deine Freiheit zahlen musst. Das ist ein Signal, dass der Druck, den du dir machst, gerade zu groß geworden ist. Und genau deshalb schauen wir uns jetzt an, woher das kommt und was du konkret dagegen tun kannst.
Ein Beispiel aus Create Your Light: Job, Kind und trotzdem schon zwei Testkunden
Ich möchte dir dazu mal ein Beispiel mitgeben, weil es so typisch ist für das, was ich gerade beschrieben habe.
Eine meiner Teilnehmerinnen, die seit etwa einem Monat in meinem Mentoring Programm Create Your Light dabei ist, hat einen Hauptjob, ein Kind und trotzdem hat sie es in dieser kurzen Zeit schon geschafft, mehrere Anfragen zu erhalten, festzustellen, dass sie doch lieber ein ganz anderes Angebot aufbauen möchte und dann sogar in diesem neuen Bereich schon zwei Testkunden zu gewinnen.
Wenn du mich fragst, ist das eine richtig starke Leistung. Neben Job, neben Familienalltag, in nur vier Wochen, zwei Testkunden an Land ziehen, das ist alles andere als selbstverständlich.
Aber weißt du, was diese hammer Frau im Call zu mir gesagt hat? Sie hat sich gefragt, wie sie ihr Zeitmanagement und ihre Organisation noch verbessern kann.
Vor allem, wenn die Kinder reinkommen und sie nicht mehr fokussiert arbeiten kann. Auf den ersten Blick eine total berechtigte und sinnvolle Frage. Aber wenn man genauer hinschaut, steckt da noch viel mehr hinter.
Da steckt nämlich auch dieser Gedanke drin, dass das alles „noch nicht schnell und effizient genug“ ist. Und genau das ist die Falle. Wenn du nach nur einem Monat, mit Job und Kind im Nacken, schon zwei Testkunden hast, ist das kein Grund, dir Druck zu machen und noch mehr optimieren. Das ist ein Grund, stolz auf dich zu sein.
Aber genau diese Denkweise, dass es immer noch nicht genug ist, dass es immer noch schneller gehen müsste, das ist Ausdruck unserer Leistungsgesellschaft. Wir sind es gewohnt, immer höher, schneller, weiter zu denken.
Egal wie viel wir schaffen, es fühlt sich nie genug an. Und genau das macht dir in der Selbstständigkeit besonders zu schaffen, weil hier niemand von außen sagt „Stopp, das reicht jetzt erstmal“. Du musst dir diese Anerkennung selbst geben.
Lass uns trotzdem konkret werden, denn Zeitmanagement mit Kindern im Hintergrund ist natürlich ein Thema, mit dem sich viele von euch beschäftigen. Ein paar Dinge, die wirklich helfen.
Erstens, arbeite mit festen Zeitblöcken, statt zu versuchen, immer „irgendwie“ Zeit zu finden.
Wenn du weißt, dass du zum Beispiel jeden Vormittag von neun bis elf Uhr ungestört arbeiten kannst, dann plane in dieser Zeit deine fokussierte Arbeit, also die Aufgaben, die wirklich Konzentration brauchen. Die kleineren Dinge, E-Mails checken, Nachrichten beantworten, kannst du in die Zeiten legen, in denen du sowieso öfter unterbrochen wirst.
Zweitens, mach dir eine Liste mit Aufgaben, die du auch in fünf oder zehn Minuten erledigen kannst. Gerade wenn Kinder im Hintergrund sind, hast du oft nur kleine Zeitfenster. Wenn du dann genau weißt, was du in dieser kurzen Zeit erledigen kannst, verschwendest du keine wertvollen Minuten mit Überlegen, was du jetzt machen sollst.
Drittens, und das ist vielleicht der wichtigste Punkt, akzeptiere, dass dein Tempo gerade anders ist, als wenn du keine Kinder hättest. Das ist keine Schwäche, das ist einfach deine Realität. Und genau das ist auch etwas, das ich in Create Your Light immer wieder bespreche.
Es geht nicht darum, dass du einen Plan abarbeitest, der für jemanden ohne Kinder, ohne Job gemacht wurde. Es geht darum, dass du einen Weg findest, der zu deinem Leben passt. Und genau dabei unterstütze ich dich in meinem Programm, mit konkreten Strategien für Zeitmanagement und Organisation, die auf deine individuelle Situation zugeschnitten sind, nicht auf irgendein Idealbild.
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Die Vergleichsfalle: Warum Vergleichen dich nicht weiterbringt, egal in welche Richtung
Jetzt kommen wir zu einem zweiten Beispiel, das eng mit dem ersten zusammenhängt. Eine andere Teilnehmerin aus Create Your Light wollte in einem unserer Live Calls erst gar nichts sagen. Warum? Weil die anderen Frauen im Call schon über ihren Kunden gesprochen haben und sie selbst noch nicht so weit war. Sie hat sich schlecht gefühlt, weil sie sich mit den anderen verglichen hat.
Und genau hier will ich mit dir über etwas sprechen, das den Druck in der Selbstständigkeit unglaublich verstärkt, nämlich das Vergleichen. Wir vergleichen uns ständig. Mit Leuten, die schon weiter sind, das nennt man nach oben vergleichen. Und das tut natürlich weh, weil man sich klein fühlt, weil man denkt, man hinkt hinterher.
Aber was viele nicht auf dem Schirm haben. Sich nach unten zu vergleichen, also sich mit Leuten zu vergleichen, denen es schlechter geht, um sich selbst besser zu fühlen, ist genauso eine Falle.
Klar, kurzfristig fühlt sich das vielleicht besser an. Aber langfristig bringt es dich genauso wenig weiter wie der Vergleich nach oben. Denn wenn du dein Selbstwertgefühl davon abhängig machst, wo andere gerade stehen, wirst du es nie schaffen, wirklich zufrieden mit deinem eigenen Weg zu sein.
Du wirst immer wieder Momente finden, in denen jemand „weiter“ ist als du und dann fällt dein Selbstwertgefühl wieder in den Keller. Und das Tückische daran ist, dieser Kreislauf hört nie von selbst auf.
Es gibt immer jemanden, der mehr Kunden hat, mehr Umsatz macht, schneller gestartet ist. Und es gibt immer jemanden, der noch nicht so weit ist wie du. Beide Vergleichsrichtungen sind also im Grunde eine Sackgasse, aus der du nur rauskommst, wenn du den Maßstab komplett änderst.
Was also tun, statt zu vergleichen?
Der erste Schritt ist, dir bewusst zu machen, dass jeder Weg in die Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz anders aussieht. Die eine Person hat vielleicht mehr Zeit, weil sie keine Kinder hat. Die andere hat vielleicht schon Berufserfahrung in einem Bereich, der ihr den Start erleichtert. Wieder eine andere hat finanzielle Rücklagen, die ihr mehr Ruhe geben, oder einen Partner, der sie auffängt, falls es am Anfang noch nicht so gut läuft.
Du siehst nur das Ergebnis, aber nicht die Umstände dahinter. Und deshalb ist jeder Vergleich von vornherein unfair, egal in welche Richtung. Du vergleichst im Grunde immer Äpfel mit Birnen, auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt.
Der zweite Schritt ist, deinen Fokus bewusst auf deinen eigenen Fortschritt zu lenken. Was ich meinen Teilnehmerinnen in Create Your Light immer wieder sage, ist, sich regelmäßig zu fragen, „Wo stand ich vor einem Monat und wo stehe ich jetzt?“ Nicht „Wo steht die andere im Vergleich zu mir?“
Wenn du diesen Maßstab anlegst, wirst du merken, dass du fast immer Fortschritte gemacht hast, selbst wenn es sich im Alltag nicht so angefühlt hat. Vielleicht hast du noch keinen zahlenden Kunden, aber du hast dein Angebot geschärft.
Vielleicht hast du noch keine Webseite, aber du weißt jetzt genau, welche Zielgruppe du ansprechen willst. Das sind alles Fortschritte, die im Vergleich mit anderen einfach untergehen, weil sie nach außen nicht sichtbar sind.
Der dritte Schritt, der mir besonders wichtig ist, dass du dir bewusst machst, dass auch die Personen, die scheinbar schon viel weiter sind, ihre eigenen Zweifel und Unsicherheiten haben. Niemand, wirklich niemand, geht den Weg in die Selbstständigkeit ohne Phasen der Unsicherheit.
Wenn ihr mir auf Instagram schreibt oder wir uns in den Calls austauschen, merke ich das immer wieder. Auch die Frauen, die nach außen total erfolgreich wirken, kämpfen mit denselben Gedanken wie du.
Sie fragen sich genauso, ob sie gut genug sind, ob sie schnell genug vorankommen, ob sie alles richtig machen. Das nimmt dem Vergleich ziemlich viel von seiner Macht, finde ich, weil du merkst, dass die scheinbare Sicherheit der anderen oft nur eine Fassade ist.
Was mir an dieser Stelle auch noch wichtig ist, ist der Unterschied zwischen Inspiration und Vergleich. Es ist überhaupt nichts falsch daran, sich von anderen Virtuellen Assistenzen inspirieren zu lassen, ihre Strategien anzuschauen, von ihren Erfahrungen zu lernen.
Das ist sogar total wertvoll. Der Unterschied liegt in der inneren Haltung dabei. Schaust du dir die andere Person an und denkst „interessant, das könnte ich auch mal ausprobieren“, oder schaust du dir die andere Person an und denkst „ich bin nicht gut genug, weil ich das noch nicht kann“?
Genau dieser zweite Gedanke ist es, den du dir bewusst abtrainieren darfst, wechsel von Bewertung zu Beobachtung. Du beobachtest, was bei anderen funktioniert, ohne dich daran zu messen, ob du selbst schon genug erreicht hast.
Konkrete Strategien, wie du den Druck rausnimmst und trotzdem weiterkommst
Jetzt will ich mit dir noch konkreter werden und dir ein paar Strategien mitgeben, die dir helfen, diesen selbstgemachten Druck zu reduzieren, ohne dabei stehen zu bleiben. Denn das ist mir wichtig, es geht nicht darum, einfach weniger zu machen oder dir alles schönzureden. Es geht darum, gesund und nachhaltig voranzukommen.
Die erste Strategie
Setze dir realistische Meilensteine, statt dich an einem Idealbild zu messen. Anstatt zu denken „in drei Monaten muss ich ausgebucht sein“, frag dich lieber „was ist ein realistischer nächster Schritt für mich, in meiner aktuellen Situation?“
Vielleicht ist das, einen weiteren Testkunden zu gewinnen. Vielleicht ist das, deine Positionierung zu schärfen. Kleine, klare Schritte nehmen dir den Druck, weil sie erreichbar sind, statt dich mit einem riesigen Ziel zu erschlagen, das sich nie nah genug anfühlt.
Und wenn du so einen kleinen Meilenstein erreicht hast, dann erlaube dir auch wirklich, das zu feiern, statt direkt zum nächsten Ziel zu springen. Genau dieses kurze Anhalten und Würdigen ist es, was den Unterschied macht zwischen einem Weg, der sich nach Hamsterrad anfühlt und einem Weg, der sich nach echtem Fortschritt anfühlt.
Die zweite Strategie
Die betrifft genau das Thema Fokus, gerade wenn Familie mit im Spiel ist. Plane nicht nur deine Arbeitszeit, plane auch bewusst Pausen und Zeiten, in denen du nicht erreichbar bist.
Das mag paradox klingen, aber wenn du dir erlaubst, wirklich abzuschalten, kommst du in deinen Arbeitsphasen viel fokussierter zurück. Ständig „ein bisschen“ zu arbeiten, während du eigentlich Zeit mit deiner Familie verbringen willst, führt nur dazu, dass du nirgendwo wirklich präsent bist.
Du bist beim Spielen mit deinem Kind gedanklich schon bei der nächsten E-Mail und wenn du dann endlich Zeit zum Arbeiten hast, denkst du an alles, was du im Familienalltag noch erledigen müsstest. Diese ständige halbe Präsenz ist unglaublich anstrengend, viel anstrengender, als wenn du klar trennst, jetzt ist Arbeitszeit, jetzt ist Familienzeit.
Die dritte Strategie
Schreibe dir am Ende jedes Tages oder jeder Woche bewusst auf, was du geschafft hast, statt nur darauf zu schauen, was noch offen ist. Das klingt simpel, aber es verändert etwas in deinem Kopf.
Du trainierst dich darauf, Fortschritt zu sehen, statt nur die Lücke zwischen Status quo und Ziel. Viele meiner Teilnehmerinnen in Create Your Light berichten mir, dass schon dieses kurze, wöchentliche Aufschreiben einen riesigen Unterschied gemacht hat in ihrem Gefühl, wie gut sie eigentlich vorankommen. Und genau das hilft auch gegen dieses Grübeln am Abend, das ich vorhin angesprochen habe. Wenn du weißt, was du heute geschafft hast, fällt es deinem Kopf leichter, loszulassen, statt sich nachts noch um die offenen Punkte zu drehen.
Die vierte Strategie
Diese hilft besonders bei dem Thema Zeitdruck mit Kindern, und zwar dir realistisch einzugestehen, dass nicht jede Woche gleich viel Zeit für dein Business bringt. Es gibt Wochen, in denen dein Kind krank ist, in denen im Job mehr los ist, in denen einfach das Leben dazwischenfunkt. Wenn du dir dann vornimmst, in dieser Woche genauso viel zu schaffen wie in einer ruhigen Woche, baust du dir selbst eine Falle, in der du fast automatisch scheitern musst.
Stattdessen darfst du flexibel mit deinen eigenen Erwartungen umgehen. Plane lieber mit einem realistischen Durchschnitt über mehrere Wochen, statt jede einzelne Woche mit dem gleichen, starren Maßstab zu messen.
Die fünfte Strategie
Mache dir bewusst, dass Tempo und Erfolg nicht das Gleiche sind. Schnell zu sein bedeutet nicht automatisch, dass du erfolgreich wirst und langsamer zu sein bedeutet nicht automatisch, dass du scheiterst. Manche Wege brauchen einfach mehr Zeit, weil die Ausgangssituation eine andere ist. Das heißt nicht, dass dieser Weg falsch ist. Es heißt nur, dass er anders verläuft, als der Weg einer anderen Person.
Erst gestern habe ich ein richtig gutes Zitat einer super erfolgreichen nigerianischen Frau in meinen Instagram Reels ausgespielt bekommen: „A river cuts through rock, not because of its power, but because of its persistence.“
Also „Ein Fluss formt einen Felsen nicht wegen seiner Kraft, sondern wegen seiner Beharrlichkeit.“
Durchhalten ist also VIEL wichtiger, als super schnell und effizient zu sein. Denn mit Durchhaltevermögen brauchst du gar nicht so viel Power.
Und genau bei all diesen Themen, Zeitmanagement, Fokus, ein gesundes Tempo finden, das zu deinem Leben passt, setzt mein Mentoring Programm Create Your Light an.
Dort geht es nämlich nicht nur darum, dir die fachlichen Skills für deine Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz zu vermitteln, also wie du dich anmeldest, wie du dein Angebot aufbaust, wie du Kunden gewinnst. Es geht auch ganz konkret um dein Mindset und deine Organisation im Alltag.
Dabei wirst du von mir ganze 6 Monate begleitet, damit du eben genug Zeit bekommst, die Strategien in dein Business zu integrieren – auch neben deinem Hauptjob. In unserer Community Gruppe und in den Live Calls kannst du mit all den Themen zu mir kommen, die dich beschäftigen und die dir im Weg stehen und selbstverständlich beantworte ich auch sämtliche inhaltlichen Fragen zu deinem Business Aufbau.
Das coole ist, du bekommst dort nicht nur von mir, sondern auch von anderen Teilnehmerinnen Tipps und Unterstützung, die sich nämlich gerade genauso wie du auf dem Weg in ihre Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz befinden. Dich also bestens verstehen und ihr euch auf eurem Weg gegenseitig unterstützt
Das ist auch einer der Gründe, warum ich das Programm bewusst über sechs Monate angelegt habe und nicht nur über zwei oder drei. Genau diese Themen wie Druck, Vergleichen und Zeitmanagement tauchen nämlich nicht nur am Anfang auf, sondern immer wieder, in unterschiedlichen Phasen deiner Selbstständigkeit. Und genau deshalb braucht es eine Begleitung, die lange genug mitläuft, um dich auch durch diese schwierigeren Phasen zu tragen.
Die sechste Strategie
Das betrifft das Thema Druck in der Selbstständigkeit ganz grundsätzlich.
Mach dir bewusst, dass dieser Druck oft aus einem einzigen Gedanken entsteht, nämlich der Annahme, dass es nur einen richtigen Weg und ein richtiges Tempo gibt. Sobald du diesen Gedanken hinterfragst, wird vieles leichter.
Es gibt nicht den einen richtigen Weg in die Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz. Es gibt deinen Weg, mit deinen Rahmenbedingungen, deiner Familie, deinem Job, deiner Energie. Und der ist genauso viel wert wie jeder andere.
Kernpunkte zum Mitnehmen und dein nächster Schritt
Lass uns die wichtigsten Punkte dieser Folge noch einmal zusammenfassen. Druck in der Selbstständigkeit kommt ganz oft nicht von außen, sondern entsteht in deinem eigenen Kopf, durch Vergleiche und durch die Annahme, dass alles schneller gehen müsste.
Wir haben gesehen, dass sich dieser Druck unter anderem darin zeigt, dass du abends schlecht abschalten kannst und dein Kopf sich in einer Art Alarmbereitschaft befindet, selbst wenn dein Tag eigentlich vorbei ist.
Wir haben gesehen, wie schnell man sich selbst klein macht, selbst wenn man, wie in unserem Beispiel, neben Job und Kind in nur einem Monat schon zwei Testkunden gewonnen hat.
Wir haben auch gesehen, dass Vergleichen, egal ob nach oben oder nach unten, dich nicht weiterbringt, sondern dich nur von deinem eigenen Fortschritt ablenkt.
Und wir haben uns mehrere konkrete Strategien angeschaut, wie realistische Meilensteine, bewusste Pausen, flexible Erwartungen an dich selbst und der Fokus auf das, was du schon erreicht hast, damit du den Druck rausnimmst und trotzdem weiter vorankommst.
Wenn du merkst, dass genau das bei dir ein Thema ist, dieser ständige Druck, dieses Gefühl, nicht genug zu schaffen, dann will ich dir noch etwas mitgeben, das dir konkret weiterhilft.
Ich habe ein kostenloses Videotraining für dich vorbereitet, in dem ich dir zeige, wie du innerhalb von 4 bis 6 Wochen deinen ersten Kunden gewinnst, ohne dich dabei verkaufen zu müssen.
Und ich zeige dir darin auch die konkrete Anleitung, wie du dir ein stabiles Online Business als Virtuelle Assistenz mit 3.000 Euro und mehr im Monat aufbaust. Genau die Schritte, die dir helfen, dieses Tempo zu finden, das zu dir passt, statt dich von Druck und Vergleichen ausbremsen zu lassen.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen mehr Klarheit gegeben, woher dein Druck in der Selbstständigkeit kommen kann und vor allem, dass du nicht allein damit bist.
Wenn dir der Beitrag gefallen hat, schreib mir gerne auf Instagram @julia.lichtleben, was bei dir gerade der größte Druckpunkt ist, das interessiert mich wirklich.
Bis zum nächsten Mal, alles Liebe, deine Julia.
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Hi, ich bin Julia.
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