9 Fallen in der Selbstständigkeit – mach das nicht!

Diese 9 Fallen in der Selbstständigkeit solltest du vermeiden

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9 fallen in der selbstständigkeit

Mach das nicht!

 

Heute habe ich dir aber ein super wichtiges Thema mitgebracht  – und zwar geht’s um Fallen in der Selbstständigkeit und wie du sie vermeidest.

Denn auf dem Weg in die Selbstständigkeit können dir eine Menge Fehler begegnen – und das ist völlig normal! Manche sind kleine Stolpersteine, andere können dich richtig zurückwerfen. Aber die gute Nachricht ist: Du musst diese Fehler nicht alle selbst machen! 

Deswegen nehme ich dich heute mit auf eine Reise durch die häufigsten Fallen, die auf deinem Weg lauern können, damit du sie von vornherein erkennst und umgehen kannst.

Einige davon habe ich nämlich schon für dich gemacht und über andere häufige Fehler werde ich dich heute auch noch aufklären.

Was erwartet dich also in der heutigen Episode? 

Wir schauen uns u.a. gemeinsam an, warum der angeblich überfüllte Markt um Virtuelle Assistenzen und Freelander ein Mythos ist, warum du dich nicht vor der Bürokratie fürchten solltest, welche Steuerfallen lauern und wie du nicht in die Perfektionismus-Falle tappst. 

Außerdem sprechen wir darüber, warum ein gutes Zeitmanagement unglaublich wichtig ist, über Preisgestaltung und warum du auf keinen Fall mit der Einstellung in die Selbstständigkeit gehen solltest, alles alleine machen und schaffen zu müssen. Also schnapp dir einen Kaffee oder Tee und lass uns loslegen!

Digitaler Nomade Vorteile und Nachteile

1) Die „Alle machen das schon“-Falle

 

Das ist wahrscheinlich der Satz, den ich am häufigsten höre: „Julia, es gibt doch schon so viele VAs da draußen. Braucht es mich überhaupt noch?“ Und weißt du was? Das ist einer der größten Mythen überhaupt!

Lass mich dir mal was erzählen: Der Markt für virtuelle Assistenzen wächst rasant. Immer mehr Unternehmer und Coaches erkennen, dass sie Unterstützung brauchen. Die Nachfrage steigt viel schneller als das Angebot. Aber selbst wenn es viele VAs gäbe – und das tut es nicht in dem Maße – dann bedeutet das noch lange nicht, dass kein Platz für dich da ist.

Stell dir vor, du gehst in eine Stadt und denkst: „Oh nein, hier gibt es schon so viele Friseure, da kann ich keinen mehr aufmachen.“ 

Merkst du, wie absurd das ist? Jeder Friseur hat seine eigene Art, seine eigenen Kunden, seine eigene Persönlichkeit. Vielleicht auch ein spezielles Angebot, das kaum andere Friseure haben. 

Gleiches gilt bei Cafés und Restaurants: Der eine ist auf italienisch spezialisiert, der andere auf französisch. Der dritte hat grelles weißes Licht und hässliche Plastikstühle und beim 4. fühlst du das Ambiente in jeder Zelle deines Körpers und könntest Stunden hier verweilen. Genauso ist es bei VAs!

Du bist einzigartig mit deiner Persönlichkeit, deinen Erfahrungen, deinem Hintergrund und mit deinem konkreten Angebot und deinen speziellen Skills. 

Wenn du aus der Pflege kommst, dann verstehst du Gesundheitscoaches anders als jemand, der noch nie im Gesundheitswesen gearbeitet hat. Wenn du Mutter bist, dann verstehst du die Herausforderungen von Mama-Unternehmerinnen auf einer ganz anderen Ebene. 

Du musst nur herausfinden, was dich besonders macht. Was ist deine Geschichte? Was sind deine Stärken? Mit welchen Menschen arbeitest du gerne? Das ist deine Positionierung, und die kann dir niemand nehmen.

Also hör auf zu denken, dass der Markt überfüllt ist. Er ist es nicht. Er wartet auf dich und deine einzigartige Art, zu helfen. Und nur wenn es Konkurrenten gibt, heißt es, dass der Markt funktioniert und in diesem Markt Geld verdient werden kann.

 

2) Die Bürokratie-Aufschiebe-Falle

 

Ein großes unangenehmes Thema, dass viele blockiert, die Selbstständigkeit überhaupt zu starten, die Bürokratie. 

Wie oft höre ich: „Julia, ich weiß gar nicht, was ich alles anmelden muss und was ich sonst noch brauche. Das ist so kompliziert, ich schiebe es immer wieder auf.“ Kennst du das?

Du, ich verstehe das total. Formulare, Ämter, Anmeldungen – das ist nicht gerade das Sexy an der Selbstständigkeit. Und in Deutschland wachsen wir irgendwie auch immer noch mit dem Gedanken auf, dass wir als Selbstständige mit einem Bein eh schon im Gefängnis stehen, bei den ganzen Sachen, die man falsch machen kann. Aber weißt du was? Es ist alles auch nicht so kompliziert, wie es aussieht. Auch die Ämter kochen nur mit Wasser.

Lass uns mal von vorne beginnen: Was musst du eigentlich anmelden? Als VA brauchst du ein Gewerbe. Das machst du beim Gewerbeamt deiner Stadt oder Gemeinde. Kostet meist zwischen 20 und 60 Euro. 

Das war’s erstmal. Du gehst hin, füllst ein Formular aus (in den meisten Städten geht das heut übrigens auch online), zahlst die Gebühr und bist offiziell selbstständig.

Dann meldest du dich beim Finanzamt an – da füllst du ebenfalls noch mal ein Formular aus und gut ist. 

Aber warum ist das so wichtig? Ganz einfach: Sobald du Geld verdienst – und sei es der erste Euro – bist du steuerpflichtig. Allerdings musst du, sobald ein Gewerbe angemeldet ist, auf jeden Fall eine Steuererklärung einreichen. Auch wenn du noch keinen Cent verdienst. 

Viele fragen mich auch oft, wann der richtige Zeitpunkt ist. Theoretisch musst du dich sofort anmelden, sobald du über eine Selbstständigkeit nachdenkst. In der Praxis kannst du halt offiziell erst eine Rechnung schreiben, wenn du auch deine Steuernummer hast – und die Ämter brauchen ja bekanntlich ein Weilchen. 

Ich weiß, es fühlt sich so „offiziell“ an. So endgültig. Aber es ist ein wichtiger Schritt in dein neues selbstbestimmtes Leben. Und übrigens: Du kannst dich auch wieder abmelden, falls es doch nicht klappt. Die Welt geht nicht unter.

Was die Steuern angeht – und das ist super wichtig – musst du von Anfang an einen bestimmten Betrag zur Seite legen. Als Faustregel: Leg etwa 25-30% deiner Einnahmen zur Seite. Wenn du Vollzeit-Selbstständig bist, besser 50%, denn die Krankenkasse möchte ja auch noch bezahlt werden. Ja, das tut erstmal weh, aber glaub mir, das ist besser als eine am Ende des Jahres eine dicke Nachzahlung zu haben.

 

3) Die Steuerfalle

 

Apropos Steuern – das ist eine Falle, in die fast alle Anfänger tappen. Viele denken: „Ich bin doch Kleinunternehmer, da muss ich keine Steuern zahlen.“ Das ist ein Riesenfehler!

Auch als Kleinunternehmer musst du Einkommensteuer zahlen. Die Kleinunternehmerregelung befreit dich nämlich nur von der Umsatzsteuer, nicht von der Einkommensteuer. Das bedeutet: Alles was du verdienst, muss versteuert werden.

Am besten packst du das Geld auf ein separates Konto, das du nicht anrührst. Das ist dein Steuerkonto. Wenn dann die Steuererklärung kommt oder Vorauszahlungen fällig werden, hast du das Geld schon da.

Und noch was Wichtiges: Das Finanzamt kann bis zu sieben Jahre rückwirkend Steuern nachfordern. Stell dir vor, du hast drei Jahre lang nicht richtig Steuern gezahlt und dann kommt eine Nachforderung über 15.000 Euro. Wo nimmst du das Geld her, wenn du es nicht zur Seite gelegt hast?

Ab einem gewissen Einkommen kommen auch Vorauszahlungen dazu. Das Finanzamt schätzt, was du dieses Jahr verdienen wirst, und will vierteljährlich Vorauszahlungen. Auch dafür musst du das Geld haben. 

Leg also besser am Anfang noch ein bisschen mehr Puffer zur Seite. Es ist nicht dein Geld, es gehört dem Finanzamt. Du verwaltest es nur.

 

4) Die Rechtliche Falle

 

Bleiben wir mal noch einen Moment bei unangenehmen Themen wie Bürokratie und Steuer. 

Hierzu gehören nämlich auch rechtliche Themen. Dinge wie Datenschutz, Impressum, AGB – das sind Themen, die vielen Angst machen. 

Und ich verstehe das total. Du willst loslegen, Kunden gewinnen, Geld verdienen – und dann kommen diese ganzen rechtlichen Sachen dazwischen und wenn du diese nicht hast, kannst du abgemahnt werden?

Du kannst leider nicht einfach die Augen zuschließen und hoffen, dass nichts passiert, wenn du dich nicht damit auseinandersetzt. Datenschutzerklärung und Impressum sind beispielsweise Pflicht, sobald du eine Website hast oder online aktiv bist. 

Jetzt die wichtige Frage: Muss ich mir dafür einen Anwalt nehmen? Ideal wäre es, ja. Aber ich weiß auch, dass das am Anfang richtig ins Geld geht. Ein Anwalt kann für diese Texte schnell mal 1000-2000 Euro verlangen.

Die Alternative: Es gibt mittlerweile gute Generatoren im Internet, wo du für kleines Geld solide Grundlagen bekommst. Ist das so sicher wie vom Anwalt? Nein. Aber es ist ein Anfang. Und wenn dein Business läuft und du mehr verdienst, dann holst du dir die Profi-Variante.

Jetzt zur Realität: Wie wahrscheinlich ist es, dass du als kleine VA abgemahnt wirst? Ehrlich gesagt, relativ gering. Die meisten Abmahnanwälte konzentrieren sich auf größere Fische, weil da mehr zu holen ist. Aber das heißt nicht, dass du komplett ohne Schutz arbeiten solltest.

Eine Abmahnung kann zwischen 500 und 1500 Euro kosten, manchmal auch mehr. Das ist viel Geld, wenn du gerade erst startest. Deswegen ist es wichtig, dass du zumindest die Basics abdeckst. 

Das Problem ist nur: Viele haben so Angst vor diesen rechtlichen Themen, dass sie gar nicht richtig in der Selbstständigkeit starten. Und das ist der größte Fehler! Ohne starten gibt es kein Business. Ohne Business kein Geld. Ohne Geld keine Möglichkeit, sich rechtlich richtig abzusichern. Siehst du den Teufelskreis?

Mein Tipp: Fang an, aber kümmere dich zeitnah um die Basics. In meinem Mentoring-Programm Create Your Light haben wir übrigens auch eine Expertin, die zu genau diesen Themen einen Workshop gemacht hat. Weil es so wichtig ist, dass du von Anfang an weißt, worauf du achten musst.

 

5) Die Perfektionismus-Falle

Jetzt kommen wir zu einer Falle, die wahrscheinlich so ziemlich jeder von uns kennt. Ich war da ganz am Anfang auch, mittlerweile konnte ich das aber ganz gut ablegen. Wovon ich rede ist die Perfektionismus-Falle.

„Julia, ich kann noch nicht starten. Ich muss erst noch das und das und das machen. Meine Website ist noch nicht perfekt. Mein Angebot ist noch nicht zu 100% durchdacht. Ich habe noch nicht alle Zertifikate.“ Kennst du diese Gedanken?

Hier ist die harte Wahrheit: Du wirst niemals 100% bereit sein. Niemals. Es wird immer noch etwas geben, was du verbessern könntest, was du noch lernen könntest, was noch nicht perfekt ist.

Aber weißt du, was das Verrückte ist? Deine Kunden erwarten gar keine Perfektion von dir. Sie erwarten Kompetenz, Zuverlässigkeit und dass du ihnen hilfst. Das kannst du auch ohne perfekte Website und ohne zehn Zertifikate.

Genauso schlimm ist es bei Social Media. „Ich kann noch nicht auf Instagram posten, ich habe noch keinen perfekten Content-Plan. Meine Fotos sind noch nicht professionell genug. Meine Website sieht noch nicht aus wie die von der Konkurrenz.“

Stopp! Menschen kaufen von Menschen. Authentizität gewinnt immer gegen Perfektion. Deine zukünftigen Kunden wollen dich kennenlernen, nicht eine perfekte Hochglanz-Fassade.

Und mal ehrlich: Schaust du dir die Profile anderer VAs an und denkst: „Oh nein, ihr erstes Foto war nicht perfekt, deswegen buche ich sie nicht“? Natürlich nicht! Du schaust, ob die Person kompetent wirkt und ob sie dir sympathisch ist.

Ich sage es mal ganz direkt: Lieber unperfekt starten als perfekt zu warten. Du lernst im Tun. Du wirst besser, indem du machst, nicht indem du planst.

Dein erster Instagram-Post darf schlecht sein. Dein erstes Reel darf wackelig sein. Die erste Website darf schlicht sein. Das erste Angebot darf einfach sein. Die ersten Preise dürfen noch nicht optimal sein. Das alles kannst du nachbessern, wenn du mal läufst. Wichtig ist, dass du anfängst, sichtbar zu werden.

Erst fahren, dann lenken. 

Wenn du mit einem Auto im Stillstand die ganze Zeit versuchst zu lenken und perfekt in der Spur zu stehen, dann kommst du nicht vorwärts! Und ohne Servolenkung ist das Lenken auch ziemlich Kräftezehrend. 

Also merke dir, erst unperfekt losfahren und dann nachbessern und lenken.

Weil wenn du wartest, bis alles perfekt ist, dann wartest du ewig. Und in der Zeit, in der du wartest und planst und verbesserst, könntest du schon längst deine ersten Kunden haben und Geld verdienen.

Also: Hör auf zu warten. Fang an. Du bist bereit genug.

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6) Die Projektmanagement-Chaos-Falle

 

Jetzt wird’s richtig praktisch. Eine der größten Fallen, in die neue VAs tappen: chaotisches Projektmanagement. Du denkst vielleicht: „Projektmanagement? Ich bin doch nur VA, nicht Projektmanager.“

Aber genau das ist der Fehler! Als VA bist du automatisch Projektmanager. Du managst die Projekte deiner Kunden. Und wenn du das chaotisch machst, verlierst du Kunden, bekommst Stress und verdienst weniger Geld.

Stell dir vor, du arbeitest mit drei Kunden gleichzeitig. Kunde A braucht bis Mittwoch einen Blogbeitrag. Kunde B will bis Freitag seine Social Media Posts. Kunde C braucht bis nächste Woche eine Präsentation. Wenn du das alles nur im Kopf behältst oder auf Zetteln sammelst, wird das garantiert schief gehen.

Du brauchst ein System. Ein richtig gutes System. Workflows, die immer gleich ablaufen. Tools, die dir die Arbeit abnehmen. Strukturen, die dafür sorgen, dass nichts untergeht.

Mein Tipp: Investiere von Anfang an Zeit in ein gutes Projektmanagement-Tool. Trello, Asana, Notion, Clickup – such dir eins aus und leg los. Erstelle Workflows für wiederkehrende Aufgaben. Setze dir Deadlines mit Puffern.

Und noch was Wichtiges: Hör auf, zehn Projekte gleichzeitig anzufangen und keins richtig fertig zu machen. 

Das kenne ich so gut! Du hast eine Idee für ein neues Angebot, fängst an. Dann kommt eine andere Idee, du fängst auch damit an. Am Ende hast du zehn angefangene Projekte und keins ist fertig.

Ganz oft steckt hinter Perfektionismus nämlich auch Selbstsabotage. Solange du nämlich noch 10 Dinge zu tun hast, kannst du ja noch nicht die eigentlichen Aufgaben machen, die unangenehm sind, die du aber machen musst, um Geld zu verdienen. Nämlich z.B. Kunden zu gewinnen. Auf Instagram sichtbar zu werden. Mit potentiellen Interessenten ein Erstgespräch führen. Dein Angebot rausschicken.

Und warum wollen wir die Sachen irgendwie rausschieben? Weil wir Angst vor Ablehnung haben. Weil wir Angst haben, dass der Kunde merkt, dass wir ja gar nichts können.

Und solange wir dann aber beschäftigt damit sind weiter an unserer Website, unserem Portfolio oder unserem Angebot rumzufeilen, müssen wir uns nicht in die wirklich unangenehmen Aufgaben begeben. 

Deshalb: Setze Prioritäten. Was ist wirklich wichtig? Was bringt dich weiter? Konzentriere dich auf eins nach dem anderen. Unperfekt starten ist besser als perfekt zu warten.

In Create Your Light zeige ich dir übrigens genau, wie du dir diese Strukturen aufbaust. Weil es so wichtig ist, dass du von Anfang mit dem richtigen Mindset und strukturiert arbeitest.

 

7) Die Zeitmanagement-Falle

 

Kommen wir zu einem Thema, das fast alle unterschätzen: Zeitmanagement. „Ich mache das mal nebenbei. Abends noch ein bisschen, am Wochenende auch eine Stunde. Das wird schon irgendwie.“

Nein, wird es nicht! Das ist der Unterschied zwischen Hobby und Business. Ein Business braucht deine volle Aufmerksamkeit, zumindest für bestimmte Zeiten. Du kannst nicht erfolgreich sein, wenn du nur halbherzig dabei bist.

Wenn du Nebenberuflich startest – und das machen die meisten – dann musst du feste Zeiten definieren. Wann arbeitest du an deinem Business? Wie viele Stunden pro Woche? Was machst du in dieser Zeit?

Das Problem ist: Viele verzetteln sich total. Sie checken mal eben E-Mails, dann ein bisschen Instagram, dann wieder eine andere Aufgabe. Am Ende des Tages haben sie das Gefühl, viel gemacht zu haben, aber nichts ist wirklich vorangegangen.

Du brauchst einen Plan. Was sind deine wichtigsten Aufgaben? Was bringt dich wirklich weiter? Kundenakquise? Content erstellen? An deinem Angebot arbeiten? Mach eine Liste, setze Prioritäten, setze dir Deadlines und arbeite diese ab.

Und noch ein wichtiger Punkt: Nur weil du selbstständig bist, heißt das nicht, dass du 24/7 arbeiten musst. Das ist ein Mythos! Erfolgreiche Selbstständige arbeiten oft weniger Stunden als Angestellte, aber sie arbeiten fokussierter und effektiver.

Setze dir Arbeitszeiten. Und halte dich dran. Nach Feierabend ist Feierabend. Am Wochenende ist frei, außer du willst arbeiten. Du bist der Chef, du bestimmst die Regeln.

Schlechtes Zeitmanagement killt dein Business. Gutes Zeitmanagement gibt dir die Freiheit, für die du selbstständig geworden bist.

 

8) Die Preisdumping-Falle

 

Jetzt kommen wir zu einer Falle, die richtig schmerzhaft ist: die Preisdumping-Falle. „Ich fange erst mal günstig an, um Kunden zu bekommen. Später kann ich die Preise ja noch erhöhen.“

Das ist einer der größten Fehler überhaupt! Günstige Preise schaden deinem Business mehr, als sie helfen. Und zwar aus mehreren Gründen:

Erstens: Günstige Preise ziehen die falschen Kunden an. Kunden, die nur auf den Preis schauen, sind meistens schwierige Kunden. Sie haben unrealistische Erwartungen, zahlen schlecht, sind unzufrieden. Mit solchen Kunden willst du nicht arbeiten.

Zweitens: Wenn du günstig anfängst, ist es super schwer, die Preise später zu erhöhen. Deine Bestandskunden gewöhnen sich an die niedrigen Preise. Neue Kunden wundern sich, warum du plötzlich teurer bist.

Drittens: Günstige Preise bedeuten, dass du mehr arbeiten musst, um dasselbe Geld zu verdienen. Wenn du für 15 Euro pro Stunde arbeitest statt für 30 Euro, musst du zwei mal so viele Stunden arbeiten. Wo ist da die Freiheit?

Viertens: Günstige Preise senden das Signal: „Ich bin nicht viel wert.“ Und wenn du selbst nicht an deinen Wert glaubst, warum sollten es deine Kunden tun?

Die Lösung? Setze deine Preise von Anfang an angemessen an. Was ist angemessen? Als VA solltest du mindestens 20-25 Euro pro Stunde verlangen, eher mehr. Je nach Spezialisierung und Erfahrung auch 35, 45 oder sogar 60 Euro pro Stunde.

„Aber Julia, das zahlt doch niemand für eine Anfängerin!“ Doch, zahlen sie. Wenn du gut kommunizierst, was du kannst und welchen Wert du lieferst. Es ist besser, einen Kunden zu haben, der dich fair bezahlt, als zehn Kunden, die dich ausbeuten.

Vergiss nicht: Du hilfst deinen Kunden dabei, ihr Business zu verbessern, Zeit zu sparen, mehr Geld zu verdienen. Das ist wertvoll. Und Wert hat seinen Preis.

 

9) Die „Ich kann das alles alleine“-Falle

 

Zum Schluss die vielleicht wichtigste Falle: die „Ich schaff das schon alleine“-Falle. Du denkst: „Ich bin stark, ich bin intelligent, ich kann das alles selbst herausfinden. Ich brauche keine Hilfe. Im Internet gibt es genug Infos.“

Das ist nicht nur falsch, es ist auch gefährlich. Warum? Weil du dadurch viel länger brauchst, um erfolgreich zu werden. Weil du Fehler machst, die andere schon längst gelöst haben. Weil du dich im Kreis drehst, statt voranzukommen.

Kommen wir noch mal zur “Erst fahren und dann lenken” Metapher zurück. 

Stell dir vor, du willst Auto fahren lernen. Würdest du dich einfach ins Auto setzen und losfahren? Oder würdest du dir einen Fahrlehrer nehmen, der dir zeigt, wie es richtig geht? Natürlich das Zweite!

Genauso ist es mit der Selbstständigkeit. Es gibt Menschen, die haben das schon erfolgreich gemacht. Die können dir zeigen, wie es geht. Die können dir die Abkürzung zeigen. Die können dich vor den größten Fehlern bewahren.

Du bist ja auch zur Schule gegangen und hattest danach eine Ausbildung oder ein Studium, bevor du in deinen Job gestartet bist.

Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen glauben “Joa ich mach mich mal ohne Hilfe Selbstständig, das passt schon.” Und sich dann wundern, warum es hart ist und sie nicht weiterkommen. 

Sie haben ja nie gelernt, wie man richtig Selbstständig ist. Sie haben ihr Mindset nie angepasst. Sie sind Angestellte, die aus EINEM speziellen Bereich einer Firma kommen und jetzt in ihrem Business auf einmal ALLE Bereiche beherrschen müssen.

Weißt du, was auch ganz oft das Problem ist bei Handwerkern? Sie sind super gut in ihrem Handwerk, aber richtig schlecht in Sachen Business. Und deshalb hadern viele auch und machen schlechte Erfahrungen.

Ein Mentor oder eine Mentorin ist nicht nur ein Wissenslieferant. Es ist jemand, der an dich glaubt, wenn du selbst zweifelst. Der dich pusht, wenn du aufgeben willst. Der dir hilft, fokussiert zu bleiben, wenn du dich verzettelst. Der aus Erfahrung spricht und mit dir gemeinsam an deinem Mindset arbeitet. Der dir zeigt, was möglich ist und damit dein Selbstvertrauen stärkt. 

Und dann ist da noch die Community. Andere, die den gleichen Weg gehen wie du. Die dich verstehen. Mit denen du dich austauschen kannst. Die dir Mut machen und die du inspirieren kannst.

Solo-Kämpfer scheitern häufiger. Das ist ein Fakt. Menschen, die sich Hilfe holen, sind erfolgreicher. Auch das ist ein Fakt.

In meinem Mentoring-Programm Create Your Light nehme ich dich genau da an die Hand. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du dir eine erfolgreiche Selbstständigkeit als VA aufbaust. Du bekommst nicht nur das Wissen, sondern auch die Unterstützung und die Community, die du brauchst.

Wir schauen uns zusammen an, wie du dein Business anmeldest, ohne dass es kompliziert wird. Wie du dein Angebot klar definierst und deine Preise richtig ansetzt. Wie du deine ersten Kunden findest. Wie du dich auf Social Media zeigst. Wie du all die Fallen vermeidest, über die wir heute gesprochen haben.

Du bist nicht allein. Du musst das nicht allein schaffen. Es ist okay, sich Hilfe zu holen. Es ist sogar klug.

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Zusammenfassung

So, lass uns nochmal zusammenfassen, was wir heute besprochen haben:

Die „Alle machen das schon“-Falle: Der Markt ist nicht überfüllt. Es gibt Platz für dich und deine Einzigartigkeit.

Die Bürokratie-Falle: Melde dein Gewerbe an, bevor du den ersten Auftrag annimmst. Es ist nicht so kompliziert, wie es aussieht.

Die Steuerfalle: Auch als Kleinunternehmer musst du Einkommensteuer zahlen. Lege 25-30% – gewöhn dich besser an 50% wegen Krankenkasse – deiner Einnahmen zur Seite.

Die Rechtliche Falle: Kümmere dich um die Basics wie Datenschutz und Impressum, aber lass dich nicht davon abhalten zu starten.

Die Perfektionismus-Falle: Du wirst niemals 100% bereit sein. Authentizität schlägt Perfektion. Zeig dich, wie du bist. Starte unperfekt, aber starte.

Die Projektmanagement-Chaos-Falle: Investiere in gute Systeme und Workflows. Konzentriere dich auf eins nach dem anderen.

Die Zeitmanagement-Falle: Setze feste Arbeitszeiten und Prioritäten und halte dich dran. Effizienz ist wichtiger als Quantität.

Die Preisdumping-Falle: Setze deine Preise von Anfang an angemessen an. Du bist mehr wert, als du denkst.

Die „Ich kann das alles alleine“-Falle: Hol dir Hilfe. Ein Mentor und eine Community machen den Unterschied.

Du siehst, es gibt viele Fallen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Aber die gute Nachricht ist: Du musst nicht in sie hineintappen. Du kannst von den Erfahrungen anderer lernen. Du kannst dir Hilfe holen.

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Wenn du bereit bist, endlich zu starten und dabei alle Fallen zu vermeiden, über die wir heute gesprochen haben, dann noch mal ein kurzer Reminder, trag dich super gerne auf die unverbindliche Interessentenliste für CREATE YOUR LIGHT ein. 

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Hi, ich bin Julia.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, mehr vom Leben zu wollen.

Von der unglücklichen Langzeit-BWL Studentin zur ortsunabhängigen Freelancerin.

2018 habe ich mein BWL Studium nach zig Fachrichtungswechsel beendet und in meinem ersten Vollzeitjob zu arbeiten begonnen. Mein einziger Gedanke: "Ist das jetzt mein Leben?"

Keine Mehrwöchigen Reisen mehr, jeden Tag das selbe Büro und die selben Kollegen? Die ganze Woche nur aufs Wochenende hinfiebern und von Urlaub zu Urlaub leben

Nach ein paar Monaten habe ich es nicht mehr ausgehalten und gekündigt, um mich selbstständig zu machen. Ohne Businesserfahrung. Ohne Plan. Und einer großen Portion Mut.

WAS ICH HEUTE ANDERS MACHEN WÜRDE? VON ANFANG AN MIT EINEM MENTOR ZUSAMMEN ARBEITEN, DER SCHON DORT IST, WO ICH HIN MÖCHTE.

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