Selbst & Ständig: Grenzen als Virtuelle Assistenz richtig setzen
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Selbst & Ständig: Grenzen als Virtuelle Assistenz richtig setzen
Stell dir mal kurz vor: Du hast endlich den Schritt gewagt, du arbeitest als Virtuelle Assistenz, du hast Kunden, du bist stolz auf dich. Und dann liegt dein Handy neben dir, eine Nachricht kommt rein, es ist 20 Uhr abends, du sitzt gerade beim Abendessen mit der Familie, und du denkst: Ich muss jetzt antworten. Sofort. Sonst denkt der Kunde, ich bin unprofessionell.
Kommt dir das bekannt vor?
Genau darüber geht es jetzt. Grenzen setzen als Virtuelle Assistenz. Warum du nicht dauerverfügbar sein musst, warum du damit deinen Kunden sogar einen Gefallen tust, und wie du das konkret umsetzt, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Der Mythos der perfekten Erreichbarkeit
Viele, die sich als Virtuelle Assistenz selbstständig machen, kommen aus einem klassischen Angestelltenverhältnis. Und das ist auch völlig normal. Du hast jahrelang gelernt, dass du von 9 bis 18 Uhr erreichbar zu sein hast. Dass du auf E-Mails antwortest, sobald sie reinkommen. Dass du deinem Chef zeigst: Ich bin da, ich bin engagiert, ich bin zuverlässig. Und das alles durch Verfügbarkeit.
Das Problem? Du nimmst dieses Denken mit in die Selbstständigkeit. Und plötzlich bist du nicht mehr von 9 bis 18 Uhr verfügbar, sondern gefühlt rund um die Uhr. Weil du ja dein eigener Chef bist. Weil du Angst hast, Kunden zu verlieren. Weil du beweisen willst, dass du gut bist.
Aber weißt du was? Genau das ist die Falle. Und heute zeige ich dir, wie du da rauskommst.
Der „Ich bin immer da“-Fehler und seine Folgen
Lass uns mal ehrlich sein. Dauerverfügbarkeit klingt erstmal nach Engagement. Nach Professionalität. Nach: Ich nehme meinen Job ernst. Aber in Wirklichkeit ist es oft das Gegenteil von dem, was du dir für deine Selbstständigkeit gewünscht hast.
Und weißt du, woher dieses Denken auch noch kommt? Von außen. Denn kaum hast du den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt, kommen die Kommentare. Von Familie, Freunden, Bekannten.
„Ach, du bist jetzt selbstständig? Na dann bist du ja selbst und ständig!“ Oder: „Als Selbstständige musst du halt immer erreichbar sein, das gehört dazu.“
Solche Sätze hört man wirklich oft. Und irgendwann glaubt man sie. Man verinnerlicht dieses Bild von der Selbstständigen, die rund um die Uhr verfügbar ist, die niemals abschaltet, die immer funktioniert. Aber das ist ein Bild, das andere von Selbstständigkeit haben. Nicht die Realität, die du dir aufbauen kannst und solltest.
Und ich verstehe, warum diese Kommentare so hängen bleiben. Die kommen ja oft nicht von schlechten Menschen, sondern von Leuten, die es gut meinen. Die sich Sorgen machen. Die selbst nie selbstständig waren und sich das eben so vorstellen.
Und wenn man das oft genug hört, fängt man selbst an zu glauben: Vielleicht stimmt das ja. Vielleicht gehört das wirklich dazu. Vielleicht bin ich naiv, wenn ich denke, dass ich auch als Selbstständige klare Arbeitszeiten haben kann.
Oder du fühlst dich schlecht, weil Arbeit anstrengend sein muss und du sonst nicht “fleißig genug bist”.
Nein. Du bist nicht naiv. Und du bist auch nicht “faul”. Du hast einfach eine andere Vorstellung von Selbstständigkeit, nämlich die richtige.
Du wolltest frei sein. Du wolltest selbst bestimmen, wann du arbeitest. Du wolltest morgens in Ruhe Kaffee trinken, ohne direkt das Handy checken zu müssen. Du wolltest Urlaub machen, ohne ständig online zu sein. Das waren deine Gründe für die Selbstständigkeit, oder?
Und jetzt sitzt du da und antwortest auf Nachrichten um 21 Uhr. Du machst deinen Laptop auf, obwohl du eigentlich Feierabend hast. Du fühlst dich schuldig, wenn du mal zwei Stunden nicht erreichbar warst.
Das ist kein freies Leben. Das ist Selbstständigkeit, die sich anfühlt wie ein Gefängnis, das du dir selbst gebaut hast. Und das Verrückte daran ist: Du machst das gar nicht, weil deine Kunden es von dir verlangen. Sondern weil du glaubst, dass du es tun musst. Weil es dir so beigebracht wurde, von innen und von außen. Aber das ist ein Muster, das du aktiv verändern kannst.
Ich habe neulich eine Rückmeldung von einer Teilnehmerin aus meinem Mentoringprogramm bekommen, die mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat.
Sie hat erzählt, dass sie für ihre Kunden eigentlich immer erreichbar ist und sich auch immer bemüht, Dinge sofort zu erledigen. Und wenn es mal etwas länger dauert, fühlt sie sich richtig unwohl dabei.
Aber dann hat sie selbst gemerkt: Eigentlich erwarten ihre Kunden das gar nicht. Dieses innere Druckgefühl, immer da sein zu müssen, kommt nicht von außen. Es kommt von innen. Und genau da müssen wir ansetzen.
Was passiert also, wenn du keine Grenzen setzt?
Zunächst baut sich Stress auf. Nicht sofort, aber schleichend. Du merkst, dass du keine klare Trennlinie mehr hast zwischen Arbeit und Freizeit. Dass du abends nicht abschalten kannst. Dass du dich auch im Urlaub nicht wirklich erholen kannst, weil du im Hinterkopf immer denkst: Und wenn jetzt jemand schreibt?
Dann kommt die Erschöpfung. Und mit der Erschöpfung kommt die Qualität runter. Du machst Fehler, du bist weniger kreativ, du bist weniger präsent für deine Kunden. Das Ironische daran ist: Indem du versuchst, maximal verfügbar zu sein, lieferst du am Ende schlechtere Arbeit.
Und dann, irgendwann, kommt der Punkt, wo du dich fragst, warum du das eigentlich alles gemacht hast. Wo die Selbstständigkeit sich nicht mehr wie Freiheit anfühlt, sondern wie eine Last. Das willst du nicht. Und das musst du auch nicht haben.
Was Kunden wirklich wollen – und was nicht
Okay, kommen wir mal zu dem, was ich vorhin schon angedeutet habe. Denn ich glaube, einer der größten Mythen rund um das Thema Grenzen setzen als Virtuelle Assistenz ist dieser: Wenn ich nicht sofort antworte, verliere ich den Kunden.
Lass mich dir das mal aus einer anderen Perspektive zeigen.
Stell dir vor, du buchst selbst jemanden für eine Dienstleistung. Sagen wir, eine Grafikerin.
Die ist wahnsinnig talentiert, liefert tolle Ergebnisse und hält immer ihre Deadlines ein. Du weißt, wenn du ihr etwas schickst, bekommst du bis morgen eine Antwort. Manchmal sogar bis übermorgen. Aber die Qualität stimmt immer, die Absprachen sind klar, und du weißt genau, woran du bist.
Würdest du diese Person weiterempfehlen? Würdest du wieder mit ihr arbeiten?
Natürlich. Weil das, was du als Kundin wirklich willst, nicht Dauerverfügbarkeit ist. Sondern Verlässlichkeit. Qualität. Klare Kommunikation.
Kunden wollen wissen: Wann kann ich mit einer Antwort rechnen? Wann ist mein Projekt fertig? Kann ich mich auf dich verlassen? Das sind die Fragen, die wirklich zählen. Und die beantwortest du nicht durch rund um die Uhr online sein. Die beantwortest du durch klare Absprachen von Anfang an.
Wenn du deinem Kunden von Beginn der Zusammenarbeit sagst: Ich bin montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr erreichbar und antworte auf Nachrichten innerhalb von 24 Stunden, dann ist das keine Schwäche. Das ist Professionalität. Das schafft Vertrauen. Dein Kunde weiß, woran er ist. Und das ist viel wertvoller als das Gefühl, dass du theoretisch auch um Mitternacht noch antworten würdest.
Ich sage sogar, dass Kunden, die wirklich gut zu dir passen, diese Klarheit schätzen. Weil sie selbst auch professionell arbeiten. Weil sie verstehen, dass du ein Business führst und kein One-Woman-Notfalltelefon bist.
Und ich möchte noch einen Schritt weitergehen. Denn ich glaube, viele unterschätzen, wie sehr klare Strukturen das Vertrauen in dich als Dienstleisterin stärken. Wenn du von Anfang an sagst, wie du arbeitest, wann du erreichbar bist und wie ihr kommuniziert, dann signalisierst du damit: Ich weiß, was ich tue. Ich führe mein Business mit Struktur. Das ist keine Selbstverständlichkeit und gute Kunden wissen das zu schätzen.
Stell dir mal das Gegenteil vor. Eine Virtuelle Assistenz, die immer sofort antwortet, auch um 22 Uhr, auch am Wochenende, auch wenn sie eigentlich krank ist. Was denkt ein Kunde dann? Vielleicht erstmal: Wow, so engagiert.
Aber auf Dauer entsteht eine Erwartung. Und wenn diese Person dann mal nicht sofort antwortet, weil sie es einfach nicht kann, entsteht Irritation. Du hast dir selbst eine Messlatte gesetzt, die du nicht dauerhaft halten kannst. Und das ist gefährlicher als von Anfang an klare Grenzen zu setzen.
Und wenn ein Kunde diese Grenzen partout nicht respektiert? Dann ist das vielleicht einfach nicht der richtige Kunde für dich. Das klingt vielleicht erstmal erschreckend, aber glaub mir, mit dem richtigen Kunden, der deine Arbeitsweise versteht und schätzt, macht die Zusammenarbeit so viel mehr Spaß.
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Wie du klare Grenzen setzt – konkret und ohne schlechtes Gewissen
So, jetzt wird es praktisch. Grenzen setzen als Virtuelle Assistenz, wie geht das eigentlich konkret?
Der erste und wichtigste Schritt ist: Definiere deine Arbeitszeiten. Klingt simpel, ist aber für viele gar nicht so einfach. Denn in der Selbstständigkeit gibt es keinen Chef, der dir sagt, wann du anfängst und wann du aufhörst. Das musst du jetzt selbst entscheiden.
Überlege dir also: Wann willst du arbeiten? Nicht wann du glaubst, dass du arbeiten musst, sondern wann es für dich und dein Leben am besten passt. Bist du morgens produktiv? Dann fang früh an. Hast du kleine Kinder und arbeitest am liebsten, wenn sie im Bett sind? Dann strukturiere deinen Tag entsprechend. Die Selbstständigkeit gibt dir diese Freiheit. Nutze sie.
Und dann kommuniziere diese Zeiten. Nach außen. Zu deinen Kunden. Das kannst du in deinen Erstgesprächen ansprechen, in deinem Vertrag festhalten oder einfach in einer kurzen Nachricht zu Beginn der Zusammenarbeit erwähnen.
Etwas in der Richtung: Damit wir von Anfang an gut zusammenarbeiten können, möchte ich kurz erklären, wie ich erreichbar bin. Ich bin montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr für dich da und melde mich auf Nachrichten innerhalb von 24 Stunden zurück.
Fertig. Keine große Ansage, kein langes Erklären. Einfach klar und freundlich kommuniziert.
Der zweite Schritt ist, dass du lernst, nicht sofort zu reagieren. Das ist vielleicht der schwerste Teil, weil er mit einem inneren Muster zu tun hat. Dein Handy vibriert, eine Nachricht kommt rein, und dein Gehirn sagt: Antworten, sofort, jetzt. Das ist ein Reflex. Aber Reflexe kann man trainieren.
Fang damit an, deine Benachrichtigungen zu bestimmten Zeiten zu deaktivieren. Leg das Handy in ein anderes Zimmer, wenn du Feierabend hast. Es braucht ein bisschen Zeit, aber es funktioniert.
Manche nutzen für ihr Business auch gerne ein Zweithandy. Oder Whatsapp Business getrennt vom privaten Whatsapp.
Der dritte Schritt ist, dir bewusst zu machen, dass ein schlechtes Gewissen kein Signal für Fehler ist. Ein schlechtes Gewissen bedeutet oft nur, dass du gerade etwas anders machst, als du es gewohnt bist. Nicht, dass du etwas falsch machst. Das ist ein riesiger Unterschied.
Wenn du das erste Mal nicht sofort antwortest und du dich dabei komisch fühlst, ist das okay. Das ist der Übergang. Das legt sich.
In meinem Mentoringprogramm Create Your Light ist das Thema Grenzen und Kommunikation mit Kunden übrigens immer wieder Thema in unseren gemeinsamen Calls.
Weil es eben nicht nur eine praktische Frage ist, wie schreibe ich das und was sage ich wann, sondern auch eine innere.
Viele Teilnehmerinnen merken erst im Laufe des Programms, welche Muster sie aus dem Angestelltenverhältnis mitgebracht haben, und wie sie die Schritt für Schritt loslassen können.
Wenn du dir das für dich auch wünschst, schau gerne mal auf hier vorbei.
Und noch ein vierter Punkt, der oft vergessen wird: Grenzen gelten auch für dich selbst. Es reicht nicht, deinen Kunden zu sagen, dass du ab 17 Uhr nicht mehr erreichbar bist, wenn du dann trotzdem noch heimlich deine E-Mails checkst.
Du musst die Grenzen auch dir selbst gegenüber einhalten. Feierabend bedeutet Feierabend. Das ist keine Schwäche. Das ist Selbstfürsorge. Und Selbstfürsorge macht dich langfristig zu einer besseren Virtuelle Assistenz.
Ich möchte dir noch etwas mitgeben, das ich wirklich wichtig finde. Grenzen setzen fühlt sich am Anfang oft falsch an, weil wir es nicht gewohnt sind. Wir sind es gewohnt, zu funktionieren, verfügbar zu sein, zu liefern. Und plötzlich sollen wir sagen: Nein, ich schaue erst morgen in meine Nachrichten. Das fühlt sich seltsam an. Fast rücksichtslos.
Aber es ist das Gegenteil. Es ist eine Entscheidung für dich, für deine Gesundheit, für die Qualität deiner Arbeit und letztlich auch für deine Kunden. Denn eine ausgeruhte, fokussierte Virtuelle Assistenz, die klare Strukturen hat, ist eine bessere Dienstleisterin als jemand, der rund um die Uhr verfügbar ist, aber innerlich schon längst am Limit ist.
Freiheit ist kein Bonus – sie ist der Sinn des Ganzen
Ich möchte an dieser Stelle mal kurz innehalten und dir eine Frage stellen. Warum bist du eigentlich in die Selbstständigkeit gegangen?
Ich wette, die Antwort hat irgendwas mit Freiheit zu tun. Mit Selbstbestimmung. Mit dem Wunsch, dein Leben so zu gestalten, wie es zu dir passt.
Vielleicht wolltest du mehr Zeit mit deiner Familie. Vielleicht wolltest du reisen und gleichzeitig arbeiten. Vielleicht wolltest du einfach nicht mehr jeden Morgen in ein Büro müssen und für Entscheidungen um Erlaubnis fragen.
Diese Wünsche sind nicht zu viel verlangt. Die sind der Grund, warum Selbstständigkeit für so viele Frauen ein echter Gamechanger ist.
Aber, und das ist der entscheidende Punkt: Diese Freiheit passiert nicht einfach so. Die baust du dir aktiv auf. Und ein riesiger Teil davon ist genau das, worüber wir heute gesprochen haben.
Grenzen setzen als Virtuelle Assistenz ist nicht das Gegenteil von Professionalität. Es ist die Voraussetzung für ein freies, selbstbestimmtes Leben als Selbstständige.
Wenn du keine Grenzen setzt, hast du keine Freiheit. Dann hast du nur einen Job ohne feste Arbeitszeiten, ohne Urlaubsgeld und ohne Absicherung. Das ist nicht das Ziel.
Das Ziel ist, ein Business aufzubauen, das zu deinem Leben passt. Nicht umgekehrt.
Und ich sage dir ganz klar: Das geht. Es gibt so viele Virtuelle Assistenzen, die das leben. Die Kunden haben, die ihre Arbeitszeiten respektieren. Die Urlaub machen können, ohne ständig online zu sein. Die abends wirklich abschalten. Die stolz auf das sind, was sie aufgebaut haben.
Das ist kein unerreichbares Ideal. Das ist ein konkretes Ziel, auf das du hinarbeiten kannst. Schritt für Schritt.
Ortsunabhängig arbeiten, mehr Zeit für die Dinge haben, die dir wirklich wichtig sind, mit Kunden zusammenarbeiten, die dich schätzen und respektieren, das ist möglich. Aber es fängt damit an, dass du dir selbst erlaubst, Grenzen zu setzen und diese auch zu kommunizieren.
Ich glaube, einer der schönsten Momente in der Selbstständigkeit ist der, wo du merkst: Ich habe heute Feierabend gemacht und alle Kunden sind trotzdem happy. Niemand hat sich beschwert. Niemand hat gekündigt. Und ich fühle mich erholt und gut. Das ist der Moment, wo du verstehst, dass Grenzen funktionieren. Und von da an wird es leichter.
Du musst dir das erlauben. Du darfst Feierabend haben. Du musst nicht sofort antworten. Du darfst ein Leben außerhalb deines Business haben. Das sind keine Privilegien. Das sind Grundvoraussetzungen für eine nachhaltige Selbstständigkeit.
Und falls du gerade noch am Anfang stehst und dich fragst, wie du das alles aufbauen sollst, von den ersten Kunden über die Preisfindung bis hin zu genau solchen Themen wie Grenzen setzen und professionelle Kundenkommunikation, dann schau dir gerne mein Mentoring Programm Create Your Light an.
Dort begleite ich dich durch alle wichtigen Schritte, damit du dir eine Selbstständigkeit aufbaust, die wirklich zu dir passt. Alle Infos dazu findest du auf hier.
Zusammenfassung
So, lass uns nochmal kurz zusammenfassen, was du heute mitgenommen hast.
Erstens: Das Denkmuster, dass du als Virtuelle Assistenz dauerverfügbar sein musst, kommt aus dem Angestelltenverhältnis und aus Kommentaren von außen. Es ist kein Gesetz. Es ist eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten kann man ändern.
Zweitens: Dauerverfügbarkeit führt langfristig zu Stress, Erschöpfung und schlechterer Arbeit. Es ist keine Strategie, es ist eine Falle.
Drittens: Kunden wollen keine Rundumverfügbarkeit. Sie wollen Verlässlichkeit, Qualität und klare Kommunikation. Und genau das kannst du ihnen bieten, ohne rund um die Uhr erreichbar zu sein.
Viertens: Grenzen setzen als Virtuelle Assistenz ist konkret umsetzbar. Du definierst deine Arbeitszeiten, kommunizierst sie klar, trainierst deinen eigenen Reflex, nicht sofort zu antworten, und erlaubst dir, die Grenzen auch dir selbst gegenüber einzuhalten.
Fünftens: Freiheit ist nicht der Bonus am Ende. Sie ist der Sinn des Ganzen. Und Grenzen sind der Weg dorthin.
Wenn du jetzt Lust bekommen hast, tiefer einzutauchen und dir wirklich eine Selbstständigkeit aufzubauen, die zu deinem Leben passt, dann habe ich zwei Sachen für dich.
Wenn du ganz am Anfang stehst und erstmal wissen willst, wie der Start als Virtuelle Assistenz überhaupt aussieht, hol dir meinen kostenlosen Step-by-Step Guide.
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Ich hoffe, ich konnte dir heute ein paar wertvolle Impulse gegeben. Du darfst Grenzen haben. Du darfst dir das erlauben. Und du kannst damit trotzdem, oder gerade deswegen, eine erfolgreiche Virtuelle Assistenz sein.
Bis zum nächsten Mal, deine Julia
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