Kontroverse Dinge, die ich tun würde, wenn ich nochmal von 0 starten müsste

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Kontroverse Dinge, die ich tun würde, wenn ich nochmal von 0 starten müsste

 

In 5 Jahren Business habe ich viele Entscheidungen getroffen. Und nicht jede würde ich noch mal genauso treffen. In dieser Zeit hat sich aber auch ganz klar herauskristallisiert, worauf es wirklich ankommt und womit ich am meisten Zeit gespart hätte, hätte ich das von Anfang an gewusst und so auch umgesetzt.

Von daher herzlichen Glückwunsch, dass du heute hier bist und dir diese Folge anhörst, denn damit bekommst du die Möglichkeit, es nämlich direkt von Anfang an richtig zu machen! Und damit ne Menge Zeit und Ehrenrunden einzusparen. 

So viel kann ich dir schon mal verraten, der letzte Punkt ist der, warum die meisten wirklich ewig auf der Stelle hocken und nicht vorwärts kommen! Und Punkt 5 ist wahrscheinlich ziemlich ungesund.. 

Aber lass uns direkt in die Folge einsteigen, damit du keine weitere Zeit verlierst und dich auf die wirklich wichtigen Dinge fokussieren kannst: 

Okay, fangen wir an, der allererste Punkt, den ich machen würde, wenn ich nochmal komplett bei 0 anfangen würde ist: 

 

Logo, Branding und Insta-Feed

Ich würde auf mein Logo, das perfekte Branding und den super schönsten und harmonischsten Insta- Feed scheißen. 

Ich weiß noch genau, wie viel Zeit und auch Geld ich damals investiert habe, vor allem, als ich mich als Fotografin selbstständig machen wollte – Ich hab nen Logo designed, die perfekte Website gebastelt, EWIG Preise kalkuliert für Produkte, wie Fotoalben, Kalender usw. Hab da meinen Shop gebaut, mega die technischen Herausforderungen mit der ganzen Umsetzung gehabt, mir Tausend Gedanken zu meinem Branding gemacht und unzähliges Equipment bestellt für Shootings zu Hause und Aktionen usw. 

Und das alles bevor ich meinen ersten richtigen Kunden hatte. Und als ich dann Kunden hatte, haben die nix davon in Anspruch genommen.

Aber das schlimmste war:

Ich hab festgestellt, dass mir die Zusammenarbeit mit den Kunden und das Fotografieren für den Kunden überhaupt nicht so viel Spaß gemacht hat! 

Also habe ich das alles wieder hingeschmissen und die gesamte Arbeit und das investierte Geld war für die Katz. 

Was ich damit sagen will: 

Für deine ersten Kunden brauchst du weder ein Logo, noch ein perfektes Branding oder den allertollsten Insta-Feed. Deine ersten Kunden sind dafür da, um Erfahrungen zu sammeln.

Damit du dich ausprobieren kannst, ob dir das ganze auch wirklich Spaß macht. Um Selbstvertrauen zu gewinnen und dazu zu lernen, wie du in verschiedenen Situationen reagieren kannst. Mit welcher Art von Kunden du zusammen arbeiten willst.

Danach kannst du dann schauen, dass du dein Branding professionalisierst, um auch die richtigen Kunden anzuziehen und zu glänzen. Dann weißt du aber auch, dass du dich nicht nur in deiner sicheren Komfortzone hältst, wenn du schon im Hintergrund an deinem Business arbeiten kannst. 

Damit kommen wir nämlich auch schon zu Punkt 2: 

 

Was sind deine EPAs?

 

Sich mit unwichtigen Aufgaben beschäftigt halten.

Viel zu oft halten wir uns nämlich mit unwichtigen Aufgaben beschäftigt, um uns vor unangenehmen Situationen zu bewahren. Frag dich also immer, was sind deine EPAs? (EPAs sind ausgeschrieben: Einkommens-Produzierende-Aktivitäten)

Also wenn du nämlich Ewigkeiten an deinem perfekten Branding, Logo und dem hübschesten Insta-Feed bastelst – oder wie ich an der Produktpalette für Fotoprodukte, Aktionen, Equipment usw. – dann bist du zwar richtig busy und hast das Gefühl mega viel zu schaffen.

Es sind aber am Ende die falschen Dinge. Denn diese Dinge bringen dir am Ende keine Kunden ein. 

Was bringt dir Kunden? Mit potentiellen Interessenten in den Kontakt zu kommen. 

Nicht mehr und nicht weniger.

Deshalb frag dich immer: Was sind meine Einkommens-Produzierenden-Aktivitäten heute? Bringt mich das gerade wirklich meinem Ziel näher? Oder ist das ein nettes Goodie, damit alles schöner und professioneller aussieht? 

Eine weitere Aktivität, die vor allem am Anfang definitiv nicht zu deinen EPAs gehört, ist nämlich auch, deine Website zu bauen. 

 

Du brauchst keine Website

 

Eine Website findet am Anfang sowieso niemand und Kunden arbeiten mit dir zusammen, wegen deiner Expertise. 

Wenn du erstmal Wochen in deine Website investierst, verspreche ich dir, wirst du am Ende enttäuscht sein, das darüber keine Anfragen reinkommen werden. Wenn du mit deinem Business startest, ist das allerwichtigste in die Sichtbarkeit zu gehen.

Das erfüllt deine Website am Anfang aber nicht. 

Ja, es ist toll und professionell, wenn du eine Website mitschicken kannst. Für deine ersten Kunden brauchst du das aber nicht und dein Portfolio reicht vollkommen aus. 

Eine Website frisst am Anfang viel zu viel Zeit und entfernt dich erstmal von deinem Ziel! 

Ich weiß, dass andere Experten da draußen anderer Meinung sind. 

Meine Erfahrung in meinem eigenen Business und in der Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern zeigt aber ganz klar, das andere Dinge am Anfang viel wichtiger sind. 

Vor einigen Monaten habe ich sogar 2 Experten im 4 Stelligen Bereich gebucht für mein Business, einer hatte nicht mal ne Website und die 2. hab ich nie gesehen!

Und der erste hat bis heute noch keine und führt sein Unternehmen super erfolgreich! 

Was hatte er aber, was andere Dienstleister in seinem Bereich mit Website nicht hatten? 

Er hatte eine online Sichtbarkeit (in seinem Fall auf Instagram und Youtube), er hatte Interviews mit Kunden und er hatte ein unschlagbares Angebot. Und das obwohl es 3x so teuer war, wie andere Experten mit Website.

Er hat es aber geschafft, Vertrauen aufzubauen über seine Marketingkanäle. Und das ist deine wichtigste Aufgabe! Das kann eine Website alleine nicht. Die ist viel zu anonym und die kann jeder bauen oder sich bauen lassen. Die zeigt aber nicht dein Können und deine Qualität der Arbeit. 

Der 4. Punkt, den ich in meinem Freelancer Business glücklicherweise direkt von Anfang an richtig umgesetzt habe und auch heute meinen CYL Teilnehmerinnen so beibringe – worüber sie übrigens immer mega dankbar sind und mir so viel tolles Feedback geben – denn sie gewinnen dadurch unglaublich viele Erkenntnisse und kommen 10 mal schneller voran! 

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Geh in den Austausch

 

Finde deine Zielgruppe, mit der du zusammenarbeiten möchtest und tausche dich mit ihnen aus! So lernst du sie kennen und kannst dein Angebot perfekt auf genau ihre Bedürfnisse anpassen.

Das ist so wichtig, dass du verstehen lernst, was sie bewegt und wie sie ihre Herausforderungen formulieren, sodass du darauf ein perfekt angepasstes Angebot und die Lösung für ihre Probleme schnüren kannst. 

Ganz oft sehe ich super generische Portfolios, wo einfach nur drauf steht “Virtuelle Assistenz. Aufgaben: Backoffice, Social Media, usw.”

Oder Texte, um die Zielgruppe anzuschreiben, in denen nur von einem selbst geredet wird. Wer man selbst ist, was man anbietet usw. 

Das interessiert deine Kunden nicht. Warum sollen sie sich für dich interessieren? Das ist jetzt gar nicht böse gemeint, sondern das ist was ganz menschliches.

Wir Menschen fragen uns im 1. Moment immer “Was ist da für mich drin?” 

Weil auf uns prasseln täglich Millionen an Informationen ein. Unser Gehirn MUSS herausfiltern, was davon für UNS wichtig ist. 

Und wenn ich noch nie von dir gehört hab, dann ist für mich jetzt erstmal nicht wichtig, wer du bist.

Was für mich aber wichtig sein kann: Welches meiner Probleme du lösen kannst. 

Hier wird es interessant. Wenn ich nämlich das Gefühl hab “wow, sie hat es genau auf den Punkt gebracht, genau das nervt mich jeden Tag! Ah mega, sie kann das für mich lösen? Das klingt ja interessant, das schau ich mir mal genauer an.”

Dazu ist es wichtig, dass du deine Zielgruppe kennenlernst, damit du dich nämlich genau in ihre Köpfe hineinversetzen kannst und ihre Probleme genau so beschreiben kannst, wie sie es selbst beschreiben. 

 

Setz Prioritäten

 

Okay, kommen wir zum 5. Punkt, den wie ich schon erwähnt habe, etwas ungesunden. 

In wirklich busy Phasen lässt meine Ernährung echt zu wünschen übrig. Dann gibt es für ne gewisse Zeit eben nur TK-Nahrung oder Nudeln mit Pesto. Das rote mit getrockneten Tomaten von Barilla ist übrigens mein Favorit und ich bin so traurig, dass es genau sie Sorte irgendwie nicht gibt in Australien 😀 

Deshalb ist mein go-to aktuell ein TK Butter Chicken von Aldi. 

Auch wenn ich mir wünschte, mich jeden Tag gesund mit frisch gekochtem Gemüse zu ernähren – es ist in stressigen Phasen einfach nicht meine Priorität und das ist okay so. 

Das Ziel ist ja aber, irgendwann mehr Zeit zu haben, damit eine gesunde Ernährung eben auch wieder mehr Prioritäten haben kann. 

Gerade im Business Aufbau, wenn man viele Bälle gleichzeitig jongliert, ist das eben nicht immer möglich. Oder eben ehrlicherweise auch dann einfach nicht meine Prio 1. Dazu kommt wahrscheinlich auch das Kochen nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört. 

Aber okay, worauf ich hinaus will: Ich würde es immer wieder so machen. Vor allem wenn die Zeit oder das Geld knapp ist, dass ich mich eben für ne gewisse Zeit nur von Nudeln mit Pesto ernähre, um auf mein langfristiges Ziel hinzuarbeiten und schneller da anzukommen.

Kommen wir zum 6. und damit vorletzten Punkt: 

 

Weiterbildung vs. selbst lernen

 

Den richtigen Mix aus in Weiterbildung investieren und sich selbst aneignen. Man hat immer entweder einen Mangel an Zeit oder einen Mangel an Geld. Und die meisten würden am Anfang ihrer Selbstständigkeit sagen “Ich hab einen Mangel an Geld.” Weil sie haben mit ihrem Business ja noch nichts verdient. 

Aber an gewissen Punkten darf man auch mal hinterfragen, ob es die ganze Zeit wert ist, die ich da selbst reinstecken muss, um es mir selbst anzueignen. Vor allem, wenn man noch andere Verpflichtungen hat, wie z.B. einen Hauptjob. Oder ob ich an bestimmten Punkten nicht doch Geld in die Hand nehmen will, um Zeit zu sparen und schneller vorwärts zu kommen.

Und vor allem die ganzen Fehler nicht zu begehen, die man auf dem Weg sonst macht. 

Ich weiß noch genau, als ich mich damals für neue Dinge interessiert habe, wie einen Blog oder was es nicht alles gab, hat meine Mama immer zu mir gesagt: „Verdien doch erstmal Geld damit, bevor du welches dafür ausgibst!” 

Ich verstehe ihren Ansatz, denn schnell ärgert man sich im Nachhinein, wenn man für etwas Geld ausgegeben hat und dann hat man das Gefühl es war “umsonst”. Weil man trotzdem nicht weiterkommt oder das gar nicht so lange weiter macht, bis man damit auch Geld verdient. 

Son bisschen, wie damals, als ich mit der Fotografie anfangen wollte. Da hab ich den Fehler definitiv zum Teil begangen. Zumindest, was den Schnick Schnack drum herum angeht. Die Weiterbildungen, die ich belegt hab, bereue ich bis heute nicht, weil ich mir dadurch neue Skills angeeignet hab, die mir keiner mehr nehmen kann. 

Auf der anderen Seite, bleiben nämlich ohne diese Weiterbildung auch super viele Türen vielleicht für immer geschlossen. Weil man demotiviert ist, wenn man es allein versucht und auf Sackgassen stößt und dann vielleicht ganz aufhört. Weil man das Gefühl hat, man ist nicht gut genug und kriegt es einfach nicht gebacken. 

Wenn man mal überlegt, wofür wir alltäglich unser Geld ausgeben.. 8€ Kaffee oder Frappe bei Starbucks, kein Problem. Neue Schuhe oder ne neue Handtasche, die am Ende nur im Schrank liegt? Kein Problem. Hier ein Netflix Abo, da ein Spotify Abo, Prime Abo und wo wir nicht heutzutage noch alles Abos haben. Kein Problem. Über 1.000€ für ein neues Handy. Klar. 2.000€ für eine Reise? Kein Problem. Die Erinnerungen bleiben ja für die Ewigkeit.

Wenn es dann aber zum Thema Weiterbildung kommt, dann wird’s schwierig. Dann ist es “zu teuer”, um etwas Neues zu lernen und mit Hilfe dieses Wissens später Geld zu verdienen. Um die ganzen anderen Dinge, die man gerne konsumiert, zu kaufen. 

Dabei gibt es da einen großen Denkfehler.

Denn ein Kaffee to go, eine Handtasche, eine Reise. Das sind Kosten. Du gibst sie aus, hast den Kaffee genossen und weg ist er. Du konsumierst diese Dinge.

Wenn du Geld für deine Weiterbildung ausgibst, ist das eine Investition. Du bekommst da auf lange Sicht mehr Geld wieder von zurück. 

Als ich dieses Prinzip mal verstanden hatte – und zwar Dank des Buches “Rich Dad, Poor Dad” – große Empfehlung übrigens, auch wenn es da um Immobilien Kaufen geht – also ein Eigenheim kaufen oder zur Miete wohnen und Investitionsobjekte kaufen, hat es bei mir Klick gemacht. 

Dafür, das du jetzt auf dieses Geld verzichtest, weil du es für Weiterbildung ausgibst, hast du dadurch die Möglichkeit später MEHR Geld zu verdienen. Das sind keine Kosten, das sind Investitionen in dein Humankapital. In deine Zukunft.

Ich weiß, dass ganz viele von euch das schon verstanden haben und auch bereit sind, in sich zu investieren, um sich selbst weiterzuentwickeln und weiterzubilden. 

Und selbst da kann auch eine weitere Falle auf einen zukommen. In die ich auch schon mal fast getappt bin: 

Und zwar, dass manche dann anfangen “oh ich muss noch das lernen, dafür brauch ich nen Kurs und hier auch und da auch.” usw. Und dann kommen sie aus dem “Weiterbildung konsumieren” nicht mehr raus, weil sie ständig versuchen dieses Gefühl zu besänftigen von “ich bin noch nicht gut genug, ich bin noch nicht Experte genug”. 

Von daher, was ich tun würde, wenn ich nochmal bei 0 starten würde (und so hab ich es auch von Anfang an gemacht): 

Den richtigen Mix zu finden aus “Wo nehme ich die Abkürzung und investiere Geld in meine Weiterbildung” und “Wo eigne ich mir die Sachen selbst an und benötige eben etwas mehr Zeit oder mache mehr Fehler.” 

Ich bin mir sicher, auch bei den Weiterbildungen für die ich mich nicht entschieden habe, hätte ich irgendwo Zeit gespart und wertvolle Nuggets gelernt, aber an den Punkten war es mir für das Geld das eben nicht wert. Und das ist okay! 

Und für andere war es mir das und alles zusammen, meine eigene Zeit und trial and error + die Weiterbildungen haben mich heute dahin gebracht, wo ich jetzt bin. 100% freie Zeiteinteilung am anderen Ende der Welt in Australien unter der Sonne (auch wenn es aktuell im Winter öfter mal regnet, die Sonne kommt trotzdem fast jeden Tag raus, das ist so ein krasses Lebensgefühl! :D) 

Wenn du sagst, du möchtest in deine Zukunft investieren und die Unterstützung an die Seite holen, den Weg gemeinsam mit wunderbaren Mädels gehen und euch gegenseitig supporten sowie eine klare Anleitung an der Hand haben, um Fehler zu vermeiden und eine Mentorin für Fragen und Herausforderungen an deiner Seite haben, dann schreib dich super gern auf die Interessentenliste für mein Mentoring Programm CREATE YOUR LIGHT. 

CYL ist mein Signatur Mentoring-Programm, in dem ich dich dabei unterstütze, deine Fähigkeiten und Potenziale in ein profitables Online-Business als Virtuelle Assistenz oder Freelancerin zu verwandeln.

Da erfährst du als erstes, wann die Türen wieder öffnen! CYL ist jetzt ja eine monatlich kündbare Mitgliedschaft, das heißt du ganz allein entscheidest, wie lange du dabei bist und mich an deiner Seite hast oder ob du auch nur erstmal hineinschnuppern willst.

Psst. Ein Vögelchen hat mir übrigens gezwitschert, dass es für die Leute auf der Warteliste diesen Monat ein Special Angebot geben könnte. Also trag dich gern ein, wenn dich CYL interessiert.

Alle Infos findest du unter juliajach.de/cyl

Okay, kommen wir zur letzten kontroversen Sache, die ich tun würde, wenn ich nochmal bei 0 starten würde. Und viele Leute da draußen in der online Bubble würden das wahrscheinlich absolut nicht bestätigen wollen, aber:

 

NICHT der Leidenschaft folgen

 

Ich würde erstmal NICHT meiner Leidenschaft folgen.

Richtig gehört. So viele da draußen sagen immer wieder “Folge deiner Leidenschaft, dann fühlt es sich nicht wie arbeit an”, “Mach dein Hobby zum Beruf”, “Das ist mein Herzensbusiness, meine Herzensangelegenheit.” 

Ja klingt total schön und romantisch, wenn sich Arbeit nicht mehr wie Arbeit anfühlt und man kein Urlaub mehr von seinem Job braucht. 

ABER: 

Auf Teufel komm raus erstmal deine Leidenschaft finden zu wollen, vorher kannst du nicht loslegen, wird dich eher davon abhalten, sie je zu finden und dir jemals das Leben zu erschaffen, das du dir wünschst.

Weil 1. wie findet man denn überhaupt seine Leidenschaft? Indem man Dinge ausprobiert. Indem man sich auch mal durchbeißt, auch wenn es gerade hart ist und kein Spaß macht. Und wie willst du dahin kommen, wenn du zu Hause sitzt und grübelst, was deine Leidenschaft sein könnte?

Deshalb würde ich, wenn ich noch mal bei 0 anfange, auf jeden Fall mit etwas starten, das ganz cool klingt und ich entweder jetzt schon kann oder mir schnell aneignen kann und damit erstmal rausgehen und Erfahrungen sammeln. 

Meine eigenen Skills verbessern, besser werden in meinem Marketing, der Kundenakquise, der Zusammenarbeit mit Kunden. 

Dann auf dem Weg, wenn man schon den Job hat, der einem die Rahmenbedingungen schafft, die man sich wünscht – wie zum Beispiel Ortsunabhägnigkeit, Selbstbestimmung, Freiheit, die eigene Chefin zu sein, flexible Zeiteinteilung, usw. 

Dann würde ich hier und da meine Fühler ausstrecken, was ich denn noch ausprobieren und mich weiterbilden und weiterentwickeln könnte, um dann Schritt für Schritt zu meiner Leidenschaft zu kommen. 

Aber immerhin hätte ich auf dem Weg, auf dieser Reise schon die Rahmenbedingungen geschaffen, für das Leben, das ich mir wünsche. 

UND durch diesen Weg lerne ich ja auch wieder so viel Neues, was mich schlussendlich vielleicht zu meiner Leidenschaft bringt! 

Als ich mit Bildbearbeitung angefangen habe, wusste ich okay cool, das mache ich gerne und manchmal verliere ich mich auch da drin und bin im Flow. Aber meine Leidenschaft ist das nicht. Ich könnte das jetzt nicht 24/7 machen für den Rest meines Lebens. 

Aber dieser Job hat mir die Rahmenbedingungen geschaffen, die ich mir für mein Leben gewünscht hab.

Und nur dadurch hab ich so viel Neues gelernt, dass ich dann irgendwann Mentorin für andere VAs werden könnte – was jetzt viel viel mehr meiner Leidenschaft entspricht! 

Ohne Witz, wenn mir langweilig ist, fange ich an zu arbeiten. Ich hab neulich festgestellt, dass mein Job auch gleichzeitig mein Hobby ist mittlerweile.

Da wär ich aber nie hingekommen, wenn ich nicht irgendwo – ohne die große Leidenschaft gefunden zu haben – angefangen hätte.

Deshalb mein Rat zum Abschluss dieser Podcastfolge für dich: Geh los! Auch wenn du deine Leidenschaft noch nicht gefunden hast. Die findest du unterwegs.

Und wenn du gerade komplett am Anfang deiner Reise in die Virtuelle Assistenz stehst, dann sichere dir meinen kostenlosen Step-by-Step Guide für deinen Raketenstart in die Virtuelle Assistenz.

Damit bekommst du meinen 7-Schritte-Fahrplan, wie du jetzt loslegen kannst, dir dein Traumleben aufzubauen. Den Guide findest du unter juliajach.de/raketenstart 

Und wenn du herausfinden möchtest, was dich aktuell noch von deinem Durchbruch als VA abhält, dann mach jetzt das kostenlose Quiz.

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