Krank als Selbstständige – so sicherst du dich ab und bist vorbereitet

Krank als Selbstständige

Höre dir die Folge gern an oder lies sie als Blogartikel, wenn dir das lieber ist:

🎙 Auf Spotify hören.

🎙 Auf Apple Podcast hören.

Krank als Selbstständige – so sicherst du dich ab und bist vorbereitet

Heute geht es um ein Thema, das in der Welt der Selbstständigkeit viel zu selten angesprochen wird. Und genau das möchte ich heute ändern, denn es ist SO SO wichtig. Alle reden stattdessen über Kundengewinnung, über Marketing, über Freiheit und das tolle Leben als selbständige Frau. Aber was ist eigentlich, wenn du krank wirst? Was ist, wenn dein Körper einfach sagt: Stopp, ich mach das gerade nicht mehr mit?

Ich wette, das ist nicht das erste Thema, das dir in den Sinn kommt, wenn du an deine Selbstständigkeit denkst. Und vielleicht sogar auch das letzte, über das du denken möchtest. Und ich verstehe das total.

Am Anfang ist man so im Flow, so voller Energie und Ideen, da fühlt man sich fast unbesiegbar. Pläne, To-dos, Kunden gewinnen, Content erstellen, Angebote entwickeln, da ist man im vollen Gange. Und dann kommt das Leben dazwischen. Eine Erkältung, eine Grippe, vielleicht sogar etwas Ernsthafteres. Und plötzlich merkst du: Oh. Ich habe darüber eigentlich noch gar nicht nachgedacht.

Genau deshalb schreibe ich heute diesen Beitrag. Nicht um dich zu erschrecken, nicht um dir Angst zu machen, sondern damit du vorbereitet bist. Denn krank als Selbstständige zu sein ist ein völlig anderes Thema, als krank als Angestellte zu sein. Und wer das einmal erlebt hat, ohne vorbereitet zu sein, der weiß, wovon ich spreche.

Und ich sage dir gleich vorab: Dieser Beitrag wird nicht dazu führen, dass du danach in Panik bist oder denkst, oh Gott, die Selbstständigkeit ist ja so riskant. Ganz im Gegenteil. Dieser Beitrag soll dir zeigen, dass du dich vorbereiten kannst, dass du Strukturen aufbauen kannst, und dass Krankheit als Selbstständige kein Weltuntergang sein muss, wenn du vorgedacht hast.

Krank als Selbstständige

Was passiert, wenn du als Selbstständige krank wirst und nicht vorbereitet bist

Stell dir mal kurz vor: Du liegst im Bett, Kopfschmerzen, Fieber, du kannst kaum den Kopf heben. Und während du versuchst, irgendwie zu schlafen, läuft in deinem Kopf permanent das Gedankenkarussell. Wer bearbeitet gerade meine Kundenanfragen? Ich habe morgen eine Deadline. Was ist mit meinem Content? Und dann kommt noch der Gedanke: Ich verdiene gerade gar nichts, wenn ich krank im Bett liege.

Das ist die Realität, wenn du als Selbstständige krank wirst und dich nicht vorbereitet hast. Und ich sage das nicht, um dramatisch zu sein, sondern weil ich möchte, dass du das wirklich verstehst.

Als Angestellte hast du eine Lohnfortzahlung. Du bleibst zuhause, du wirst krank geschrieben, und am Ende des Monats kommt trotzdem dein Gehalt. Das ist in Deutschland gesetzlich geregelt.

Als Selbstständige? Fehlanzeige. Wenn du nicht arbeitest, fließt kein Geld. Gleiches, wenn du dir ein paar Tage für Urlaub frei nimmst. So einfach ist das.

Natürlich gibt es Ausnahmen, zum Beispiel wenn du Projekte hast, die bereits bezahlt wurden oder wenn du passive Einkommensquellen aufgebaut hast. Aber in den meisten Fällen, gerade am Anfang der Selbstständigkeit, gilt: Du arbeitest, du verdienst. Du arbeitest nicht, du verdienst nicht.

Und dann kommen noch die Kunden dazu. Die warten nämlich nicht, weil du krank bist. Deadlines verschieben sich nicht automatisch.

Und wenn du nichts kommuniziert hast, nichts vorbereitet hast, dann kann das richtig unangenehm werden. Im schlimmsten Fall verlierst du sogar einen Kunden, weil du einfach nicht erreichbar warst und er nicht wusste, was los ist.

Das klingt hart, ich weiß. Aber es ist wichtig, das mal klar auszusprechen, damit du weißt, worum es geht. Denn das Gute ist: All das lässt sich vorbereiten. Und genau darum geht es in dieser Folge.

 

Finanziell abgesichert: Was du unbedingt aufbauen solltest

Kommen wir zum Thema Geld, denn das ist natürlich einer der größten Stressfaktoren, wenn man krank als Selbstständige ist. Und auch hier gilt: Wer vorbereitet ist, schläft ruhiger.

Das Allerwichtigste zuerst: Du brauchst ein finanzielles Polster. Ein Puffer, der dich auffängt, wenn mal ein Monat schlechter läuft, wenn du krank bist, wenn ein Kunde abspringt oder wenn eine unerwartete Ausgabe kommt.

Als Faustregel gilt, dass du idealerweise drei bis sechs Monatsausgaben als Rücklage haben solltest. Das klingt erstmal viel, ich weiß. Aber das baust du dir Schritt für Schritt auf. Du fängst an, jeden Monat einen festen Betrag zur Seite zu legen, auch wenn es am Anfang nur 50 oder 100 Euro sind. Hauptsache, du fängst an.

Und weißt du, was ich dazu noch sagen möchte? Dieser Puffer gibt dir nicht nur finanzielle Sicherheit, er gibt dir vor allem mentale Freiheit. Wenn du weißt, dass du einen Monat überbrücken kannst, ohne in Panik zu geraten, dann gehst du auch entspannter an deine Arbeit. Du triffst bessere Entscheidungen.

Du nimmst nicht jeden Kunden an, nur weil du Angst hast, sonst kein Geld zu haben. Dieser Puffer ist also viel mehr als nur ein Notgroschen. Er ist deine innere Ruhe.

Dann gibt es noch ein Thema, das viele Selbstständige gerne verdrängen: die Krankenversicherung und das Krankentagegeld.

Als Selbstständige bist du in der Regel freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichert. Und du solltest unbedingt prüfen, ob du ein Krankentagegeld abgeschlossen hast oder abschließen kannst.

Das Krankentagegeld springt ein, wenn du längere Zeit krank bist und nicht arbeiten kannst. Es ersetzt dann einen Teil deines Einkommens. Das ist kein Luxus, das ist eine sinnvolle Absicherung.

Wie genau das bei dir aussehen kann, hängt von deiner persönlichen Situation ab und dafür empfehle ich dir wirklich, mit einem unabhängigen Versicherungsberater oder einer Versicherungsberaterin zu sprechen.

Nicht mit jemandem, der dir etwas verkaufen will, sondern jemand, der sich wirklich deine Situation anschaut und dir sagt, was für dich Sinn macht. Das ist eine Investition, die sich lohnt.

Jetzt möchte ich aber auch direkt etwas klarstellen, weil ich glaube, das ist genauso wichtig: Wir Deutschen sind manchmal wirklich sehr sicherheitsorientiert. Manchmal sogar ein bisschen übervorbereitet. Man fängt an, über alle möglichen Katastrophenszenarien nachzudenken.

Was ist, wenn ich drei Monate krank bin? Was ist, wenn ich einen Burnout bekomme? Was ist, wenn … und was ist, wenn …? Und irgendwann ist man so tief im Problemfokus drin, dass man gar nicht mehr nach vorne schaut.

Die Wahrheit ist: Die meisten dieser Szenarien treten nie ein. Und falls doch mal etwas passiert, wirst du auch dann eine Lösung finden.

Das ist nämlich das, was eine Selbstständigkeit wirklich ausmacht, nämlich diese Fähigkeit, lösungsorientiert zu denken. Sich immer nur auf das zu konzentrieren, was schiefgehen könnte, das ist ein Problemfokus. Und damit wirst du nicht weit kommen.

Also: Ja, bereite dich vor. Ja, bau dir ein Polster auf. Ja, kümmere dich um deine Krankenversicherung. Aber dann lass es gut sein und vertrau darauf, dass du auch in schwierigen Momenten einen Weg findest. Das ist kein blinder Optimismus, das ist gesundes Vertrauen in dich selbst.

Noch ein praktischer Tipp zum Thema Finanzen: Trenne von Anfang an dein Geschäftskonto von deinem Privatkonto. Das macht es nicht nur steuerlich einfacher, sondern du hast auch immer einen klaren Überblick darüber, was wirklich im Business läuft. Wenn du dann siehst, wie sich deine Rücklagen aufbauen, gibt dir das ein unglaubliches Gefühl von Sicherheit.

Und wenn du gerade noch am Anfang stehst und gar nicht weißt, wie du das alles organisieren sollst, dann schau doch mal in meinen kostenlosen Step-by-Step Guide rein. Da bekommst du einen strukturierten Einstieg in die ersten Schritte deiner Selbstständigkeit, damit du von Anfang an das Wichtigste im Blick hast.

Gruppen-Mentoringprogramm

CREATE YOUR LIGHT

Create Your Light Gruppen Mentoring Program Starte als Virtuelle Assistenz

Baue dir ein stabiles Einkommen von 3.000€+ als Virtuelle Assistenz oder Freelancer:in auf, dass es dir ermöglicht, Reisen und Arbeiten miteinander zu verbinden.

Plane deinen Tag flexibel, damit du endlich mehr Zeit für deine Familie und das hast was dir Freude bringt.

Dein Business krisenfest machen – Strukturen, die dich entlasten

Finanziell vorbereitet zu sein ist eine Sache. Aber genauso wichtig ist es, dass dein Business so aufgestellt ist, dass es nicht sofort in sich zusammenbricht, wenn du mal ein paar Tage ausfällst. Und das ist ein Punkt, über den wirklich die wenigsten nachdenken, bevor es passiert.

Lass mich das mal konkret machen. Stell dir vor, du wirst krank und kannst drei Tage nicht arbeiten. Was passiert dann in deinem Business? Wissen deine Kunden, wie sie mit dir in Kontakt treten können? Haben sie eine Ansprechpartnerin, wenn du nicht erreichbar bist? Gibt es irgendwo aufgeschrieben, was du gerade für welchen Kunden machst, damit im Notfall jemand anderes einspringen könnte?

Wenn du gerade denkst, hm, das habe ich eigentlich noch gar nicht geregelt, dann bist du damit definitiv nicht allein. Aber lass uns das ändern.

Der erste Schritt ist Dokumentation. Schreib auf, was du für welchen Kunden machst. Welche regelmäßigen Aufgaben gibt es? Welche Tools nutzt du? Welche Zugangsdaten brauchst du?

Das muss keine aufwendige Datenbank sein. Eine einfache Übersicht in einem Dokument oder in einem Tool wie Notion oder ClickUp reicht völlig aus. Und wenn du dann mal krank bist oder im Urlaub, weißt du genau, was läuft. Und im besten Fall kann auch jemand anderes einspringen.

Stell dir das mal so vor: Du hast für jeden Kunden eine kleine Übersichtsseite, auf der steht, welche Aufgaben regelmäßig anfallen, bis wann die erledigt sein müssen, welche Tools du dafür nutzt und wie du am besten kommunizierst. Das klingt nach viel Aufwand, aber einmal aufgesetzt, pflegst du das fast automatisch.

Und der Moment, in dem du wirklich krank wirst und einfach auf diese Übersicht verweisen kannst, oder jemand anderen einweisen kannst, der wird sich unbezahlbar anfühlen.

Genau das ist übrigens ein Thema, das wir in Create Your Light sehr ausführlich behandeln.

Im Programm lernst du nicht nur, wie du Kunden gewinnst und dein Angebot aufbaust, sondern auch wie du dein Business von Anfang an strukturiert und professionell aufstellst.

Die Infos zum Programm und wie du teilnehmen kannst, findest du unter juliajach.de/cyl, auch dieser Link ist in den Shownotes für dich.

Der zweite Schritt ist Kommunikation. Wenn du weißt, dass du krank bist und ein paar Tage ausfällst, dann kommuniziere das proaktiv mit deinen Kunden. Schreib ihnen kurz, dass du gerade nicht auf der Höhe bist, dass du dich aber meldest, sobald du wieder fit bist.

Die meisten Kunden haben dafür absolut Verständnis, solange sie nicht im Dunkeln gelassen werden. Was Menschen wirklich stresst, ist Stille und nicht zu wissen, was los ist. Also lieber kurz Bescheid geben, auch wenn es unangenehm ist.

Und ich spreche da aus Erfahrung: Eine kurze, ehrliche Nachricht wirkt viel professioneller als gar keine Reaktion. Du musst nicht ausführlich erklären, was mit dir ist. Ein einfaches „Ich bin gerade krank und melde mich spätestens am Donnerstag wieder bei dir“ reicht völlig. Kurz, klar, professionell.

Es hat noch kein Kunde kein Verständnis gehabt, wenn du mit Grippe im Bett liegst und diese Woche ausfällst. Da möchte ich dir auch direkt mal die Angst nehmen. Vorausgesetzt natürlich, es stehen keine wichtigen Deadlines an.

Der dritte Schritt, und der ist ein bisschen langfristiger gedacht: Überleg, ob du perspektivisch mit anderen Virtuellen Assistenzen zusammenarbeiten möchtest. Nicht unbedingt als Angestellte, sondern als Netzwerk.

Wenn du jemanden kennst, der ähnliche Skills hat wie du, kannst du im Notfall fragen, ob diese Person einspringen kann. Und im Gegenzug tust du das natürlich auch für sie.

Richte dir außerdem eine automatische Abwesenheitsnotiz ein, wenn du weißt, dass du länger nicht erreichbar sein wirst. Das ist eine simple Sache, die aber einen riesigen Unterschied macht. Deine Kunden wissen sofort, dass du gerade nicht reagierst und wann sie wieder mit einer Antwort rechnen können. Statt Unsicherheit entsteht Vertrauen.

 

Der Kopf spielt auch eine Rolle – Mindset wenn man krank ist

Jetzt möchte ich mit dir über etwas sprechen, das ich für genauso wichtig halte wie die ganzen praktischen Tipps. Und das ist der mentale Teil des Krankseins als Selbstständige.

Du liegst im Bett, du bist krank, du kannst kaum aufstehen, aber dein Kopf macht trotzdem weiter. Du denkst daran, was du eigentlich noch alles erledigen müsstest. Du fühlst dich schuldig, weil du nicht produktiv bist.

Du hast Angst, dass du Kunden verlierst, dass dein Business leidet. Und statt dich einfach auszuruhen, kämpfst du innerlich mit dir selbst.

Das ist so ein weit verbreitetes Muster unter Selbstständigen, und ich möchte heute mal laut und deutlich sagen: Das ist nicht okay. Und ich meine damit nicht, dass du falsch liegst mit deinen Gefühlen. Ich meine, es ist nicht okay, dass wir so mit uns umgehen.

Dein Körper sendet dir ein Signal, wenn du krank wirst. Er sagt dir: Hey, ich brauche eine Pause. Ich brauche Erholung. Ich brauche, dass du dich um mich kümmerst. Und wenn du dieses Signal ignorierst, wenn du dich trotzdem an den Laptop setzt, halb krank irgendwelche E-Mails schreibst und dich durch den Tag quälst, dann verlängerst du damit nur deine Krankheit. Du tust dir selbst keinen Gefallen.

Ich finde es übrigens grundsätzlich echt schade, wie unsere Gesellschaft heute aufgestellt ist. Früher, in früheren Generationen, hat man sich in der Familie und in der Gemeinschaft viel mehr gegenseitig geholfen. Man hat füreinander gesorgt, man hat sich gegenseitig aufgefangen. Es war ganz selbstverständlich, dass man sich gegenseitig unterstützt, sei es bei der Kinderbetreuung, bei Krankheit, bei schwierigen Lebensphasen.

Heute leben so viele von uns in Single-Haushalten und haben das Gefühl, alles alleine schaffen zu müssen. Das ist nicht nur anstrengend, das ist auch nachweislich ungesünder.

Es wurden Studien gemacht über eine Stadt in Amerika, in der viele Italiener gelebt haben. Sie waren trotzdem sie Pasta und Pizza gegessen haben, viel gesünder, was Herz-Kreislauf-Erkrankungen anging, als andere amerikanische Städte.

Der Grund: Sie lebten viel mehr in einer Gemeinschaft und unterstützten sich auch in der Nachbarschaft. Nicht nur, wenn das Mehl leer ist, sondern auch in schweren Lebensphasen.

In unserer Gesellschaft heute traut sich kaum noch jemand, Freunde oder Bekannte um Hilfe zu bitten, wenn es wirklich mal eng wird. Da ist diese innere Stimme, die sagt: Ich will niemandem zur Last fallen. Ich schaffe das schon alleine.

Dabei ist genau das Gegenteil so wichtig. Ich persönlich bin unglaublich dankbar, meine Mama zu haben. Ich weiß, dass ich im Notfall immer nach Hause kommen kann. Dieses Wissen alleine gibt mir so viel Sicherheit, auch wenn ich es vielleicht nie brauche.

Und das möchte ich dir heute auch mitgeben als kleine Reflexionsaufgabe: Wer ist dein Auffangbecken? Wer kann für dich da sein, wenn wirklich mal alles schief laufen sollte? Das muss keine große Lösung sein. Manchmal reicht es zu wissen, dass da jemand ist.

Ich glaube, das hat so viele Folgen. Mental, gesundheitlich aber auch für unsere Erfüllung. Diese Idee, dass wir alles alleine schaffen müssen. Dass wir keine Schwäche zeigen dürfen. Dass wir immer funktionieren müssen.

Und gerade als Selbstständige hat man das Gefühl, man darf sich das erst recht nicht erlauben. Weil man ja selbst für alles verantwortlich ist. Weil niemand anderes die Arbeit macht. Aber das stimmt einfach nicht. Du bist ein Mensch, kein Roboter. Und ein gesundes Business kann nur entstehen, wenn du selbst gesund bist.

Ich möchte dir mal eine Frage stellen, und die ist vielleicht ein bisschen unangenehm: Wie behandelst du dich selbst, wenn du krank bist? Bist du so fürsorglich zu dir, wie du es zu einer guten Freundin wärst? Würdest du einer Freundin sagen, komm, stell dich nicht so an, setz dich an den Laptop? Ich glaube nicht. Warum sagst du das dir selbst?

Also, wenn du das nächste Mal krank bist, gib dir die Erlaubnis, einfach krank zu sein. Leg das Handy weg. Mach den Laptop zu. Ruh dich aus. Und vertrau darauf, dass dein Business das übersteht. Denn wenn du die Strukturen aufgebaut hast, über die wir gerade gesprochen haben, dann tut es das.

Und wenn du merkst, dass du immer wieder in dieses Muster fällst, dass du dir keine Pausen erlaubst, dass du dich permanent schuldig fühlst, wenn du nicht arbeitest, dann könnte es sein, dass da tiefere Glaubenssätze dahinterstecken.

Denn Mindset ist kein Bonus, Mindset ist die Grundlage für alles. Wenn du denkst, du musst ständig verfügbar sein, wirst du dich selbst ausbrennen. Und das ist das Gegenteil von dem Freiheitsgefühl, das du dir mit deiner Selbstständigkeit eigentlich aufbauen möchtest.

Noch etwas zum Thema Mindset, das ich unbedingt ansprechen möchte: Lass uns bitte aufhören, uns auf alle möglichen Katastrophen zu fokussieren. Ich habe es vorhin schon kurz angesprochen, aber ich möchte das unbedingt noch mal erwähnen.

Wenn du krank als Selbstständige wirst, ist das unangenehm. Aber es ist kein Weltuntergang. Und wenn du dir vorher einen Plan gemacht hast, dann weißt du, was zu tun ist.

Die Selbstständigkeit erfordert von dir, dass du lösungsorientiert denkst. Dass du, wenn ein Problem auftaucht, nicht in Panik verfällst, sondern fragst: Okay, was kann ich jetzt tun? Das ist eine Fähigkeit, die du dir aufbauen kannst.

Und je öfter du das tust, desto leichter wird es. Und ich verspreche dir: Diese Fähigkeit wird dich nicht nur durch Krankheitsphasen tragen, sie wird dich durch deine gesamte Selbstständigkeit begleiten.

Denn die gibt es immer wieder, diese Momente, wo etwas nicht nach Plan läuft. Und wie du damit umgehst, das macht den Unterschied.

 

Zusammenfassung

So, das war heute eine Menge Input, und ich hoffe, du nimmst einiges davon mit. Lass uns kurz zusammenfassen, was wir heute besprochen haben.

1. Krank als Selbstständige zu sein ist eine andere Realität als krank als Angestellte zu sein. Es gibt keine Lohnfortzahlung, keine automatische Absicherung. Deshalb ist es so wichtig, sich vorher Gedanken zu machen.

2. Bau dir ein finanzielles Polster auf. Drei bis sechs Monatsausgaben als Rücklage ist ein guter Richtwert. Informiere dich über das Thema Krankentagegeld und trenne dein Geschäfts- von deinem Privatkonto. Das schafft Überblick und innere Ruhe.

3. Mach dein Business krisenfest. Dokumentiere deine Prozesse, kommuniziere proaktiv mit deinen Kunden, wenn du ausfällst, und baue dir ein Netzwerk auf, auf das du im Notfall zurückgreifen kannst.

4. Dein Mindset ist genauso wichtig wie die praktischen Dinge. Erlaube dir, krank zu sein. Ruh dich aus. Und vertrau darauf, dass du und dein Business das schaffst. Behandle dich selbst so fürsorglich, wie du es mit einer guten Freundin tun würdest.

5. Und das ist mir wirklich wichtig: Suche dir dein soziales Netz. Wer ist der Mensch oder wer sind die Menschen, die dich auffangen, wenn es mal wirklich eng wird? Das ist keine Schwäche, das ist klug. Und es ist das Gesündeste, was du für dich tun kannst.

 

Wenn du jetzt merkst, dass du eigentlich noch ganz am Anfang stehst und noch gar nicht weißt, wie du mit deiner Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz starten sollst, dann habe ich zwei Angebote für dich.

Zum einen meinen kostenlosen Step-by-Step Guide, mit dem du strukturiert in deine Selbstständigkeit startest.

Und wenn du wirklich an die Hand genommen werden möchtest, damit du nicht nur weißt, was du tun sollst, sondern auch wie du in die Umsetzung gehst und vor allem nicht alleine auf deinem Weg sein möchtest, dann schau dir unbedingt mein Mentoring Programm Create Your Light an.

In diesem Programm zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dir eine erfolgreiche Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz aufbaust. Von den ersten organisatorischen Schritten über dein Angebot und deine Positionierung bis hin zu konkreten Skills, mit denen du direkt als Expertin auftreten kannst.

Und das alles mit sechs Monaten Betreuung an deiner Seite. Alle Infos zum Programm und wie du teilnehmen kannst, findest du unter hier.

Bis dahin, pass auf dich auf, ruh dich aus, wenn du es brauchst, und denk daran: Freiheit bedeutet auch die Freiheit, mal innezuhalten.

7

Gruppen-Mentoringprogramm

CREATE YOUR LIGHT

Create Your Light Gruppen Mentoring Program Starte als Virtuelle Assistenz

Baue dir ein stabiles Einkommen von 3.000€+ als Virtuelle Assistenz oder Freelancer:in auf, dass es dir ermöglicht, Reisen und Arbeiten miteinander zu verbinden.

Plane deinen Tag flexibel, damit du endlich mehr Zeit für deine Familie und das hast was dir Freude bringt.

Hi, ich bin Julia.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, mehr vom Leben zu wollen.

Von der unglücklichen Langzeit-BWL Studentin zur ortsunabhängigen Freelancerin.

2018 habe ich mein BWL Studium nach zig Fachrichtungswechsel beendet und in meinem ersten Vollzeitjob zu arbeiten begonnen. Mein einziger Gedanke: "Ist das jetzt mein Leben?"

Keine Mehrwöchigen Reisen mehr, jeden Tag das selbe Büro und die selben Kollegen? Die ganze Woche nur aufs Wochenende hinfiebern und von Urlaub zu Urlaub leben

Nach ein paar Monaten habe ich es nicht mehr ausgehalten und gekündigt, um mich selbstständig zu machen. Ohne Businesserfahrung. Ohne Plan. Und einer großen Portion Mut.

WAS ICH HEUTE ANDERS MACHEN WÜRDE? VON ANFANG AN MIT EINEM MENTOR ZUSAMMEN ARBEITEN, DER SCHON DORT IST, WO ICH HIN MÖCHTE.

Virtuelle Assistenz werden ortsunabhängig arbeiten reisen und arbeiten