Warum Kundengewinnung über Instagram nicht funktioniert

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#29 Warum Kundengewinnung über Instagram nicht funktioniert

 

In der heutigen Folge beschäftigen wir uns mit einem Thema, das wahrscheinlich für viele von euch super wichtig und interessant ist: nämlich die Kundengewinnung über Instagram.

Wir alle wünschen uns wahrscheinlich am liebsten, dass Kundenanfragen nur so automatisch in unsere DM’s reingeflattert kommen und wir uns um Kundenakquise sonst nicht weiter kümmern müssen. Ab und an mal einen Beitrag online stellen oder mal eine Story posten und dann sollten die potentiellen Kunden mich doch finden, oder? 

Das Social Media Game hat sich ziemlich verändert in den letzten Jahren. Während es früher hauptsächlich darum ging, private Urlaubsfotos mit Freunden zu teilen, ist Instagram heute einer der wichtigsten Kanäle, um neue Leads und Kunden zu generieren – wenn man es richtig macht. Aber eben nur dann!

Heute sprechen wir darüber, warum es bei so vielen aber noch nicht rund läuft mit der Neukundengewinnung über diese Social Media Plattform. 

Ich werde dir verraten, wo die größten Fehler und Schwachstellen liegen und warum Instagram für dich bisher vielleicht noch nicht diesen Effekt hatte, den du dir erhofft hast. 

Am Ende zeige ich dir auch, wie du diese Hürden endlich aus dem Weg räumen kannst. Also bleib unbedingt bis zum Schluss dran!

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Fehler 1: 

Fehlende Strategie

 

Der erste und vermutlich größte Grund, warum du auf Instagram noch keine neuen Kunden generierst, ist: Du hast keine durchdachte Strategie. Ja, ich weiß, das klingt jetzt erstmal recht offensichtlich. Aber lass es mich erklären…

Viele Business Starter posten einfach drauflos, was ihnen gerade so in den Sinn kommt. Ich sehe das wirklich so oft. Mal hier ein Zitat, dann ein Selfie und übernächste Woche vielleicht ein vollgeknalltes Textbild mit dem Angebot. Aber ohne einen roten Faden, ohne Leitplanken und vor allem: ohne Ziel!

Und genau das ist das Problem! Denn wie soll der Algorithmus erkennen, was du überhaupt willst, wenn du es selbst nicht weißt? Klar, du möchtest neue Kunden und Follower gewinnen. Aber für was genau? Wer soll diese Leute sein? Welchen Mehrwert bietest du ihnen? All das musst du dir klar und definiert haben. Sonst ist das alles nur reine Zeitverschwendung

 

Fehler 2: 

Kenne deine Zielgruppe

 

Fehlerteufel Nummer 2, der die meisten ausbremst, ist, wenn du deine Zielgruppe nicht ganz genau kennt. 

Dabei meine ich nicht die Basics, wie Alter, Geschlecht, Beruf, Einkommen, usw. Ich rede davon, deine Zielgruppe WIRKLICH tiefgreifend zu verstehen.

Ich frage dich jetzt mal ganz direkt: Wer genau ist dein Traumkunde? Was sind ihre Hoffnungen, Träume, Ängste, Frustrationen? Was hält sie nachts wach? Was bringt sie dazu, morgens früh aufzustehen? Was begeistert sie?

Wenn du das nicht in wenigen Sätzen hinkriegst, haben wir das Problem schon gefunden!

Es ist heutzutage nicht mehr so leicht, Menschen auf dich aufmerksam zu machen. 

Denn mal ehrlich: Die Aufmerksamkeitsspanne ist – dank Social Media und dem schnellen Dopaminkick – im Eimer! Deine Posts können noch so herzlich, authentisch und engagiert sein – wenn sie nicht direkt eine Bindung herstellen und neugierig machen, bist du raus!

Und das ist noch nicht mal das Schlimmste! Der wirkliche Fehler, den ich hier sehe, ist, dass Inhalte meistens einfach komplett planlos und strategielos sind. 

 

Fehler 3: 

Welchen Zweck erfüllt dein Content?

 

Ob Feed-Post, Story oder Reel – es wird einfach drauf los gepostet, was gerade in den Sinn gekommen ist. 

Vor allem, wenn man wieder wochenlang inaktiv war und das Gefühl bekommt “Mist ich müsste ja mal wieder was posten…” und man sich dann kurzfristig noch irgendwas aus den Rippen schneidet, nur damit man mal wieder aktiv war.

Stell dir mal lieber folgende Fragen: Welchen Zweck verfolgt mein Content? Wie bindet er sich in meine Strategie ein? Wie führt er den Zuschauer zum nächsten logischen Schritt, der ihn mir als Kunden näher bringt?

Diese Dinge müssen einfach im Vorfeld durchdacht und geplant werden! Sonst ist das alles am Ende einfach nur heiße Luft. 

Okay, stoppen wir mal kurz – falls du jetzt denkst “boah aber keine Ahnung wie ich das anstellen soll. Instagram ist schon so viel Arbeit.”

Keine Sorge, es liegt nicht an dir, deinen Fähigkeiten oder deinem Content an sich. Viele machen einfach ein paar ganz entscheidende Fehler, die dann eben dafür sorgen, dass sich der ganze Aufwand nicht wirklich auszahlt.

Aber auch dafür gibt es Lösungen. Damit du endlich mit Leichtigkeit neue Kunden, Follower und Leads über dein Instagram Profil generieren kannst.

Wenn du wissen willst wie, dann bleib unbedingt bis zum Schluss dran, denn da verrate ich dir, wo du diese Strategie herbekommst. 

Machen wir aber erstmal weiter mit den Gründen, warum es bei dir vielleicht gerade nicht klappt…

 

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Fehler 4: 

Völlig random Inhalte teilen

 

Das nächste, was ich extrem oft sehe, sind fehlende Content-Säulen und Content-Kategorien. 

Lass mich das erklären: Dein Instagram hat für den Zuschauer keinen roten Faden, keine klar definierten Bahnen, auf denen sich die Inhalte bewegen.

Du postest heute über deine Dienstleistung und dein Angebot und morgen stellst du wild irgendein Tool vor, das du gerade entdeckt hast. Das thematisch aber nicht wirklich was mit deiner Arbeit als Virtuelle Assistenz oder Freelancer zu tun hat.

Stell dir vor, du schaust eine Dokuserie über Raubtiere, und zwischen den Folgen kommt plötzlich ne Kochsendung oder ein Make-Up Tutorial. Du denkst dir dann wtf – ich wollte doch gerade etwas über Raubtiere erfahren! Mich interessiert Make-Up kein Stück!

Und jetzt überlegt mal, wie du in diesem Durcheinander erwarten kannst, dass sich jemand für deine Dienstleistung interessiert? Richtig, überhaupt nicht! Die Person muss ja erstmal verstehen, wofür du stehst und was du überhaupt anbietest.

Und wenn du dann sagst hey ich kann Backoffice, schneide deinen Podcast, mache deinen Instagram Account, Kundensupport, Fotografieren kann ich auch, ach und E-Mail-Marketing und Online-Kurserstellung, damit kann ich dir auch helfen… 

Dann denkt ein potentieller Kunde a) oh Gott, kann die Person überhaupt eine Sache davon so richtig gut? Oder alles irgendwie nur oberflächlich? Und b) die Person, die sich für Podcast interessiert, langweilst du mit dem ganzen Content deiner zig anderen Angebote. 

 

Fehler 5: 

Eine Prise Ich

 

Weiter geht’s mit einem Punkt, den vor allem Business Starter gerne am liebsten hinten runter fallen lassen würden – und auch mir ging es damals, als ich in die Selbstständigkeit gestartet bin, nicht anders, da bin ich ganz ehrlich mit dir. 

Es geht um die Prise Persönlichkeit in deinem Business. Denn Menschen kaufen von Menschen und nicht von unpersönlichen Markenlogos. 

Nicht umsonst ist es so unglaublich wichtig, dir eine starke Personal Brand aufzubauen – und dazu gehört eben vor allem auch zu zeigen, dass sich hinter deinem Profil auch ein Mensch aus Fleisch und Blut verbirgt. Ein authentisches „Ich“ mit Ecken, Kanten und mal was Unerwarteten!

Stattdessen sehe ich vor allem viele Stock-Fotos und Reels, wo gar keine Personen drauf sind, generische Floskeln und platte Ratschläge, die ich einfach nicht mit einer Person verknüpfen kann und auch nicht wirklich was in mir bewegen. 

Das bindet mich null als Follower und potentieller Interessent. Im Gegenteil, da scrolle ich lieber direkt weiter.

Denn mal ehrlich: Wie soll ein potentieller Kunde oder Follower dir vertrauen …und dir seine Aufmerksamkeit schenken und vielleicht sogar sein Geld geben, wenn er nicht weiß, wer du bist und mit wem er zusammen arbeiten würde?

Vertrauensaufbau ist das A&O auf Social Media. Und Vertrauen entsteht nun mal, wenn die Leute spüren: „Hey, das ist ein Mensch wie du und ich – mit dem kann ich was anfangen!“

Zeig also auch was von deinem Leben abseits des Business! Und vor allem von dir als Person!  

Mach Behind-the-Scenes Content, sprich deine Community direkt an, erzähl mal ne lustige Story aus deinem Alltag.

Zusammengefasst: Sei greifbar, nahbar und echt! Nur so baust du die Verbindung auf, damit sich Menschen an dich erinnern und am Ende zu neuen Kunden werden. 

 

Fehler 6: 

Keine umsatzrelevanten Inhalte

 

Last but not least habe ich noch einen ganz fetten Punkt auf meiner Liste: Deine Posts haben keinen Verkaufsbezug und sind nicht umsatzrelevant.

Ich sehe so viele schöne, inspirierende und lustige Inhalte in den Feeds. Aber was genau verkaufst du damit eigentlich? Wo ist der Funnel, der die Leute bestmöglich auf dein Angebot vorbereitet?

Falls du das Wort Funnel noch nicht gehört hast, das ist ja ein Begriff aus dem Marketing und bedeutet Trichter. Das heißt, oben in den Trichter kommen viele Menschen rein, der sogenannte Traffic und je weiter unten man in den Trichter kommt, desto weniger Menschen kommen bis zu diesem Schritt. 

Die nächsten Schritte, nachdem man ganz oben im Trichter einen Beitrag von dir entdeckt hat, wäre dann bei dir auf Instagram vielleicht einen Follow da lassen, Kontakt zu dir aufzunehmen und ein Kennenlerngespräch zu buchen und ganz unten im Trichter ist dann ein zahlender Neukunde. 

Vielleicht bietest du aber auch ein kostenloses PDF an, womit du E-Mails einsammeln kannst – das wäre dann ein weiterer Schritt in deinem Funnel. 

Bei deinen Kunden könnten der Funnel noch etwas weiter ausgebaut sein. Meistens beginnt so ein Funnel nämlich mit einem Lead Magneten oder auch Freebie genannt. Also etwas kostenloses, für das man seine E-Mail Adresse hinterlässt.

Dann gibt es vielleicht ein Miniprodukt für wenige Euro, dass schon mal weniger Menschen kaufen werden, als sich für das kostenlose Produkt angemeldet haben.

Dann gibt es einen Online Kurs, der wieder etwas teurer ist, wo sich wieder weniger Menschen zu eintragen, usw. 

Also nur kurz zur Begriffserklärung – denn auch wenn du keine Online Produkte hast, funktioniert dein Instagram Account auch ähnlich wie ein Funnel.

Und damit so viele Menschen wie möglich auch am Ende dieses Funnels ankommen und Kennenlerngespräche buchen und dann zu Kunden werden, ist es wichtig, dass du deine Posts so aufbereitet, dass sie auch dazu verleitet werden. 

Deshalb poste nur Inhalte, die thematisch auch zu deinen Content-Säulen passen. Zeige die Probleme auf, die dein Produkt oder Service löst. Nimm die Leute mit auf die Reise, lasse sie spüren, wo der Pain Point liegt und warum sie eine Lösung dafür brauchen. Bau einen Spannungsbogen auf – und dann bist du mit deinem Angebot die Lösung!

So funktioniert professionelles Instagram Marketing heute. Wer einfach nur planlosen Content rausschießt, der fährt auf Dauer auf einer Sackgasse. Also hol das Steuer raus und nimm Kurs auf Conversions! 

Conversions bedeutet, dass ein Interessent, ein Follower, ein Lead konvertiert wird. Also sich zum Beispiel in eine Liste einträgt oder zu einem Kunden wird.

Alright, ich hoffe, du konntest daraus einiges für dich mitnehmen, wo es bei dir eventuell noch stockt. Am Ende ist es nämlich gar nicht verkehrt, erst Mal inne zu halten, sich strategisch neu aufzustellen und mal abzuchecken, was läuft gut, wo kann ich korrigieren und verbessern?

Denn eins ist klar: Kundengewinnung über Instagram ist kein Zufall, sondern ein systematischer Prozess. Du darfst diesen Prozess verstehen lernen, um das Social Media Game zu meistern und die Ergebnisse zu erzielen, die du dir wünschst.

Und wenn du damit jetzt loslegen willst, dann hab ich was ganz tolles für dich! 

Diese Woche kam meine nagelneue 0€ Social Media Strategie Roadmap raus, die sich genau um das Thema der heutigen Podcastfolge dreht. 

Darin erfährst du nämlich die Grundprinzipien des strategischen Social Media Managements. Egal, ob du dein eigenes Profil aufpolieren oder Kunden mit der Dienstleistung als Social Media Managerin betreuen möchtest.

Damit bekommst du eine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie du endlich Klarheit in deinen Instagram Auftritt reinbringst. Sichere dir jetzt diese exklusiven Insights aus meiner jahrelangen Erfahrung im Online Business und Social Media Game!

Stell die Weichen für deinen Erfolg! Denn eins ist sicher: Mit Plan kommst du deutlich schneller ans Ziel als mit Learning by Doing.

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Hi, ich bin Julia.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, mehr vom Leben zu wollen.

Von der unglücklichen Langzeit-BWL Studentin zur ortsunabhängigen Freelancerin.

2018 habe ich mein BWL Studium nach zig Fachrichtungswechsel beendet und in meinem ersten Vollzeitjob zu arbeiten begonnen. Mein einziger Gedanke: "Ist das jetzt mein Leben?"

Keine Mehrwöchigen Reisen mehr, jeden Tag das selbe Büro und die selben Kollegen? Die ganze Woche nur aufs Wochenende hinfiebern und von Urlaub zu Urlaub leben

Nach ein paar Monaten habe ich es nicht mehr ausgehalten und gekündigt, um mich selbstständig zu machen. Ohne Businesserfahrung. Ohne Plan. Und einer großen Portion Mut.

WAS ICH HEUTE ANDERS MACHEN WÜRDE? VON ANFANG AN MIT EINEM MENTOR ZUSAMMEN ARBEITEN, DER SCHON DORT IST, WO ICH HIN MÖCHTE.