3 Dinge, die ich gerne VOR meinem Start in die Selbstständigkeit gewusst hätte
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3 Dinge, die ich gerne VOR meinem Start in die Selbstständigkeit gewusst hätte
Du kennst das bestimmt – überall liest du diese perfekten Success Stories. „In 30 Tagen zur erfolgreichen VA“, „Sofort durchstarten“ oder „Der einfache Weg zum ersten Kunden“. Und dann sitzt du da und fragst dich, warum bei dir alles anders läuft. Warum dauert das bei mir so lange? Warum fühlt sich das so schwer an? Bin ich vielleicht einfach nicht gemacht für die Selbstständigkeit?
Heute räumen wir mit diesen Mythen auf! Ich teile drei Wahrheiten mit dir, die mir niemand am Anfang erzählt hat. Drei Dinge, die ich so gerne vorher gewusst hätte, weil sie mir unglaublich viel Stress, Selbstzweifel und auch Geld erspart hätten.
Das sind keine Feel-Good-Floskeln oder oberflächliche Tipps. Das ist die ehrliche, ungeschönte Realität vom Start in die Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz. Und glaube mir – nach dieser Folge wirst du deinen eigenen Weg mit ganz anderen Augen sehen und endlich verstehen, dass du genau richtig liegst, auch wenn es sich manchmal anders anfühlt.
1. „Es wird länger dauern als du denkst und das heißt nicht, dass du scheiterst“
Okay, fangen wir direkt mit der vermutlich wichtigsten Erkenntnis an. Die eine Sache, die ich mir so sehr gewünscht hätte zu wissen: “Es wird länger dauern, als du dir das vorstellst.” Punkt. Und das ist nicht schlimm, das ist nicht dein Versagen und das heißt nicht, dass du auf dem falschen Weg bist.
Überall siehst du diese Stories von Menschen, die scheinbar über Nacht erfolgreich geworden sind. „Meine ersten 5.000 Euro im ersten Monat“ oder „Wie ich in 6 Wochen ausgebucht war“. Und ja, diese Geschichten gibt es wirklich. Aber hier ist der Punkt, den dir niemand erzählt: Diese Menschen haben oft jahrelange Vorarbeit geleistet.
Sie haben vielleicht schon Jahre in einem ähnlichen Bereich gearbeitet, haben bereits ein Netzwerk aufgebaut, haben schon andere Business-Erfahrungen gemacht oder bringen einfach Skills mit, die du dir erst noch aneignen musst. Und das ist völlig okay!
Der Start in die Selbstständigkeit ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Nicht alles explodiert nach vier Wochen. Nicht jeder Monat fühlt sich nach „Durchbruch“ an. Und trotzdem baust du etwas auf.
Es hängt auch von deinem Startpunkt ab – wie viel bringst du schon mit an Skills, Mindset, Selbstvertrauen? Die, die sich in vier Wochen was aufbauen, haben oft schon Vorarbeit geleistet – vielleicht auch unbewusst, weil sie das schon jahrelang gemacht haben oder andere Learnings und Erfahrungen in ihrem Leben schon hatten.
Allerdings muss ich dir auch gestehen: Ich bin froh, dass ich vorher nicht gewusst habe, wie lange es dauert. Auch wenn ich etwas enttäuscht war und das ein oder andere Mal auch echt verzweifelt und sehr misstrauisch gegen schnelle Versprechungen geworden bin – dennoch bin ich dankbar, es nicht vorher gewusst zu haben.
Vielleicht wäre ich sonst nie gestartet oder hätte mir schon viel zu viele Sorgen gemacht, wie ich das alles schaffen werde, bevor es überhaupt soweit war.
Wenn man einmal losgeht, öffnen sich auch immer wieder neue Türen, an die man vorher noch gar nicht gedacht hat. Und so habe ich jedes Problem und jede Herausforderung erst dann angeschaut, wenn es da war und mir nicht schon vorher tausend Katastrophen ausgemalt.
Aber hier ist die wichtige Erkenntnis: Langsam bedeutet nicht schlecht. Ein nachhaltiger Aufbau ist sogar besser als der schnelle Erfolg. Wenn du dir über Monate hinweg Schritt für Schritt deine Selbstständigkeit aufbaust, dann hast du ein viel solideres Fundament.
Du lernst deine Zielgruppe wirklich kennen. Du entwickelst deine Skills kontinuierlich weiter. Du baust echte Beziehungen auf. Du verstehst, was funktioniert und was nicht. All das passiert nicht in vier Wochen.
Und hier kommt ein ganz wichtiger Punkt ins Spiel: Dein Warum. Warum willst du dich selbstständig machen? Was treibt dich an? Was ist deine Vision? Wenn du ein richtig starkes Warum hast – und damit meine ich nicht „ich will mehr Geld verdienen“, sondern eine tiefe, emotionale Verbindung zu deiner Entscheidung – dann trägt dich das auch durch die längeren Phasen.
Vielleicht ist dein Warum die Freiheit, deine Zeit selbst einzuteilen. Vielleicht ist es der Wunsch, ortsunabhängig zu arbeiten. Oder du möchtest endlich das machen, was dir wirklich Spaß macht. Was auch immer es ist – halte es dir vor Augen, besonders in den Momenten, wo es sich langsam anfühlt.
Übrigens, genau deshalb ist mein Mentoring-Programm „Create Your Light“ auch auf sechs Monate ausgelegt. Weil ich weiß, dass nachhaltiger Erfolg Zeit braucht. In CYL begleite ich dich durch alle Höhen und Tiefen der ersten Monate. Du bekommst nicht nur die Strategien und Techniken, sondern auch das Mindset-Coaching, um durchzuhalten, wenn es mal länger dauert.
Die längeren Phasen sind übrigens oft die wertvollsten. In den Momenten, wo es sich zäh anfühlt, wo du dich fragst „Wann passiert denn endlich was?“, da passiert unglaublich viel. Du entwickelst Durchhaltevermögen. Du lernst, dir selbst zu vertrauen. Du baust Resilienz auf. All das sind Skills, die dir später unglaublich helfen werden.
Und mental mit dieser Realität umzugehen ist gar nicht so schwer, wenn du weißt, dass es normal ist. Setze dir realistische Zeiträume. Rechne lieber mit sechs bis zwölf Monaten für die ersten soliden Erfolge als mit sechs Wochen. Feiere auch die kleinen Fortschritte. Jeder erste Kundenkontakt, jede positive Rückmeldung, jeder neue Follower – das sind alles Erfolge auf deinem Weg.
Also bitte, sei geduldig mit dir. Du bist nicht zu langsam, du bist nicht schlecht, du versagst nicht. Du baust dir gerade etwas Nachhaltiges auf, und das braucht Zeit. Das ist völlig normal beim Start in die Selbstständigkeit!
2. „Du brauchst 90% weniger als du denkst, um zu starten“
Was ich auch gerne früher gewusst hätte: “Du brauchst viel, viel weniger, um zu starten, als du denkst.” Und ich meine damit nicht nur Geld, sondern auch Tools, Equipment, Zertifikate, Weiterbildungen – einfach alles.
Auch hier wünschte ich echt, ich hätte das früher verstanden. Das hätte mir einiges an Zeit und auch Geld erspart. Als ich nämlich am Anfang meiner Selbstständigkeit stand, wusste ich, wie so viele von euch da draußen, nicht, was ich machen soll, womit ich mich selbstständig machen soll, was ich anbieten kann, wie ich online arbeiten oder wie ich Geld verdienen kann in meiner Selbstständigkeit.
Ich habe ja dann angefangen mit der Bildbearbeitung für Hochzeitsfotografen. Das war ja quasi eines meiner ersten Sachen beziehungsweise auch so das erste, wo ich wirklich langsam Fuß gefasst habe und auch regelmäßig Geld verdient habe und auch gemerkt habe, so Hey, das funktioniert.
Und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich dann auf die Idee kam, ob ich nicht auch vielleicht selbstständige Fotografin sein möchte – und zwar kam mir der Gedanke durch meine dritte Bildbearbeitungs-Kundin.
Die war mit meiner Bildbearbeitung immer so unzufrieden. Also, sie hatte ständig irgendwas auszusetzen und sie wusste selber, glaube ich, nicht so richtig, was sie wollte, weil sie mir das einfach nicht so wirklich gut beschreiben konnte. Und so wie sie mir das beschrieben hat und ich das umgesetzt habe, hat das für sie immer nicht gepasst.
Das war für mich natürlich super frustrierend und hat mich auch echt an meinen eigenen Fähigkeiten zweifeln lassen.
Das Problem war, dass sie selber nicht die Skills hatte in der Bildbearbeitung als Fotografin, um das so umzusetzen, wie sie es wollte. Und das hat das Ganze natürlich erschwert.
Und das hat mich echt frustriert, sodass Gedanken hochgekommen sind, wie “Ich kann das wohl nicht gut genug.”
Und dann habe ich so ein bisschen als Trotzreaktion, glaube ich, gesagt, so, dann fotografiere ich einfach selber, mache meine eigenen Bilder. Dann habe ich wenigstens zu bestimmen, wie die Bildbearbeitung aussehen soll, wie der Stil aussehen soll, was mir gefällt. Dann muss ich das nicht für andere machen.
Und ja, dann habe ich angefangen, mich als Fotografin selbstständig zu machen, habe meine Website gebaut, habe kostenlose Shootings angeboten, um mir ein Portfolio aufzubauen, habe mir überlegt, was kann ich noch anbieten?
Kalender, Ausdruckfotos, Fotoalben, habe mir da ganze Preistabellen kalkuliert und du glaubst nicht, wie viel Zeit ich damit verschwendet habe, das alles hin und her zu rechnen, wieder umzuwerfen, mir ein Logo zu erstellen, ein Branding.
Die ganzen Preise zu berechnen, die Beispiele auszudrucken, zu entscheiden, welches Material möchte ich verwenden, welche anderen Goodies möchte ich haben, welches Verpackungsmaterial, um das alles schön zu verpacken, ja.
Ich habe da unglaublich viel Geld gelassen. Ich habe mir Equipment gekauft. Ich habe mir natürlich eine neue Kamera gekauft. Ich habe mir Stative gekauft, Fotoleinwände, Blitzlichter, alles Mögliche, weil ich Shootings zu Hause anbieten wollte.
Nur um dann festzustellen, als ich meine ersten Aufträge gegen Bezahlung angenommen habe, dass mir das Ganze keinen Spaß macht.
Also ich liebe fotografieren, ja, aber ich liebe das nicht, das für andere zu tun und dann an Sonnenuntergangs-Terminen am besten mich mit Menschen draußen zu treffen.
Ich habe mich auch so ein bisschen für Familienfotografie entschieden, weil ich keine Hochzeiten fotografieren wollte. Denn das würde bedeuten im Sommer jedes Wochenende auf einer Hochzeit zu sein. Ich wollte aber schon auch noch Zeit mit meinen Freunden verbringen und den Sommer genießen. Aber dann gab es in der Familienfotografie immer das Problem, dass es zum Sonnenuntergang im Sommer – bei Sonnenunter- und Aufgang ist nämlich das beste Licht – und der Sonnenuntergang ist im Sommer ja ein bisschen später. Und dann schlafen die Kinder ja schon..
Und es war so kompliziert und ich habe auch selber für mich gemerkt, ich bin ein super introvertierter Mensch. Mich hat das super gestresst und genervt, dass ich dann jedes Mal neue Menschen kennenlernen musste und nicht einfach für mich hinter meinem Computer arbeiten konnte.
Und ich kann auch ehrlicherweise nicht so gut mit Kindern umgehen. Ich habe noch nie viel mit Kindern zu tun gehabt und das war dann mein Job, die Kinder zu bespaßen, sage ich mal.
Und dann habe ich gemerkt: Ich will das eigentlich gar nicht. Fotografieren ist cool, aber nicht als Beruf. Und ich konnte dann für mich endlich feststellen, dass Fotografie nicht mein Beruf sein wird. Das war also auch ein Win.
Mir haben auch ständig Leute aus meinem Umfeld gesagt, du machst so tolle Fotos, du hast so ein gutes Auge dafür. Warum machst du das nicht beruflich? Mach das doch professionell. Du kannst das so gut. Und jetzt habe ich endlich die Antwort gefunden und konnte den Menschen sagen, nein, danke, ich habe es ausprobiert, ich will es nicht. Und deswegen hat mich das trotzdem weitergebracht.
Also es war jetzt nicht so, dass ich mir dachte, oh nein, das war ein Fehler. Aber mein Learning daraus war: Ich hätte nicht dieses ganze Drumherum gebraucht.
Ich hätte nicht das ganze Geld ausgeben müssen für das ganze Equipment, was seit Ewigkeiten bei mir zu Hause rumliegt, was teilweise immer noch bei meinen Eltern eingelagert ist. Ich hätte nicht so viel Zeit darauf verplempern müssen.
Ich hätte einfach direkt in die Kundenarbeit gehen sollen, weil die ganzen Sachen habe ich bis dato eh nicht gebraucht. Die wollten das alles eh gar nicht. Ich hätte einfach nur direkt in die Kundenarbeit erstmal gehen sollen, um herauszufinden, ob mir das Spaß macht.
Weil nur vom Nachdenken zu Hause werde ich das nicht herausfinden. Ich werde das nur herausfinden, wenn ich das ausprobiere und fühle, wie sich das anfühlt.
Und deshalb mein Appell an dich: Du brauchst nicht so viel, wie du denkst, um die ersten Schritte in die Selbstständigkeit zu gehen und herauszufinden, ob du das wirklich machen möchtest.
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Wir neigen dazu, uns hinter der Vorbereitung zu verstecken. „Ich brauche noch das Tool“, „Ich muss noch den Kurs machen“, „Ich brauche noch das perfekte Logo“. Aber in Wahrheit ist das oft nur Prokrastination, die sich als Produktivität tarnt.
Für den Start in die Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz brauchst du wirklich nur das Allernötigste: einen Laptop oder Computer mit Internetverbindung. Das war’s erstmal. Alles andere kannst du dir nach und nach anschaffen, wenn du merkst, dass du es wirklich brauchst.
Kein fancy Homeoffice-Setup, keine teuren Design-Programme, keine 20 verschiedenen Tools für Projektmanagement, Zeiterfassung und was auch immer. Das kommt alles später, wenn du weißt, in welche Richtung es bei dir geht und was deine Kunden wirklich brauchen.
Das Krasse ist: Die meisten Tools, die als „Must-have“ beworben werden, brauchst du am Anfang überhaupt nicht. Du kannst die ersten Kunden komplett mit kostenlosen Tools bedienen. Google Workspace ist kostenlos. Canva hat eine super Free-Version. Für die Kommunikation reichen erstmal E-Mail und WhatsApp oder Telegram.
Diese Tool-Falle ist echt gefährlich, weil sie dir vorgaukelt, produktiv zu sein. Du verbringst Stunden damit, das perfekte Tool zu finden, es einzurichten, zu testen – aber eigentlich machst du nur Pseudo-Produktivität. Die Zeit hättest du viel besser nutzen können, um deinen ersten Kunden zu finden.
Neulich hat mir eine Newsletterabonnentnin geschrieben, dass sie sich voll ertappt gefühlt hat und seit Tagen das perfekte Buchhaltungstool sucht. Sie hat aber noch keine einzige Kundin. Dementsprechend braucht sie auch kein Tool. Ihre zweite Erkenntnis war: sie hat die Tools nur recherchiert, statt dann auch einfach mal die kostenlose Testversion zu nutzen und das Tool wirklich in der Praxis auszuprobieren.
Und das Gleiche gilt übrigens für Zertifikate und Weiterbildungen. Ja, Weiterbildung ist wichtig, aber du musst nicht drei Monate lang Kurse belegen, bevor du anfängst. Die meisten Skills lernst du viel besser in der praktischen Arbeit mit echten Kunden.
Aber zurück zum Punkt: Start minimal. Probiere aus. Erweitere dann. Das ist so viel effizienter als monatelang zu planen und zu investieren, ohne zu wissen, ob dir die Richtung überhaupt gefällt.
Noch ein wichtiger Aspekt: Viele denken, sie müssen perfekt sein, bevor sie starten können. Die perfekte Website, das perfekte Angebot, die perfekten Preise. Aber mal ehrlich – deine ersten Kunden interessiert das alles gar nicht so sehr. Die wollen hauptsächlich ihr Problem gelöst bekommen.
Deine erste Website kann ein einfacher One-Pager mit Canva erstellt sein. Dein Angebot kann simpel strukturiert sein. Deine Preise kannst du immer noch anpassen. All das entwickelt sich mit der Zeit und mit der Erfahrung.
Das Wichtigste ist, dass du anfängst. Dass du ins Machen kommst. Dass du echte Erfahrungen sammelst. Und dafür brauchst du wirklich 90% weniger, als du denkst.
Also, bevor du das nächste Tool kaufst oder den nächsten Kurs buchst, frag dich ehrlich: Ist das jetzt wirklich nötig für meinen nächsten Schritt? Oder verstecke ich mich gerade hinter der Vorbereitung, weil ich Angst habe, den echten ersten Schritt zu machen?
Meistens ist es Letzteres. Und das ist auch okay. Aber erkenne es und mache trotzdem den ersten Schritt. Du wirst überrascht sein, wie wenig du wirklich brauchst, um zu starten.
3. „Niemand fühlt sich am Anfang bereit“
Und damit kommen wir zum dritten und vielleicht wichtigsten Punkt: “Niemand fühlt sich am Anfang wirklich bereit für den Start in die Selbstständigkeit.” Wirklich niemand. Auch die nicht, die heute super erfolgreich und selbstbewusst wirken.
Das ist so ein wichtiges Learning, das ich gerne früher gehabt hätte. Ich habe so lange gewartet auf dieses Gefühl von „Jetzt bin ich bereit, jetzt kann ich loslegen“. Aber rate mal – dieses Gefühl kommt fast nie. Die meisten warten auf diesen Moment der absoluten Sicherheit, aber der existiert einfach nicht.
Die, die heute „erfolgreich“ wirken, haben auch gezweifelt, gezögert und sich gefragt, ob sie das dürfen. Der Unterschied: Sie sind trotzdem losgegangen.
Viele verwechseln Unsicherheit mit fehlender Eignung. Aber Unsicherheit heißt oft einfach nur, dass einem etwas wichtig ist. Wenn dir deine Selbstständigkeit egal wäre, wärst du nicht unsicher. Du bist unsicher, weil es dir wichtig ist, dass es funktioniert.
Hier ist der entscheidende Punkt: Selbstvertrauen entsteht nicht vor dem ersten Schritt, sondern danach. Du kannst dir nicht im stillen Kämmerlein Selbstvertrauen andenken. Selbstvertrauen entsteht durch Handeln. Durch das Sammeln von Erfahrungen. Durch kleine Erfolge. Durch das Überwinden von Ängsten.
Und Social Media zeigt immer nur das „Nachher“, aber nie das Zittern davor. Du siehst die polierte Version, die Success Story, das selbstbewusste Auftreten. Aber du siehst nicht die schlaflosen Nächte davor, die Zweifel, die Angst vor dem ersten Kundenkontakt. Niemand startet souverän – man wächst da rein.
Auch ich habe mich nicht bereit gefühlt und habe dieses Gefühl auch heute noch, wenn ich neue Dinge ausprobiere oder neue Sachen lerne. Als ich damals mit meiner ersten Kundenarbeit gestartet bin, habe ich so gezittert und gehofft, dass der Kunde zufrieden ist.
Weil woher sollte ich das wissen? Ich habe das nicht professionell gelernt, sondern mir alles selber beigebracht. Ist das gut genug für einen Fotografen? Ja, war es! Und selbst wenn nicht, wäre es auch okay gewesen, weil ich dann gelernt hätte, was ich besser machen muss, damit es gut genug werden kann.
Und dennoch, das Gefühl ist nicht von heut auf morgen weggegangen. Ich hatte das oft noch, dass ich Gedanken hatte „Oh man, hoffentlich gefällt meinen Kunden das Ergebnis“ und jedes Mal super erleichtert war, wenn ich positives Feedback bekommen habe.
Stück für Stück hat das aber mein Selbstbewusstsein aufgebaut, sodass ich irgendwann auch sagen konnte zu mir: „Wenn einem Kunden das nicht gefällt, dann ist das okay. Dann ist das persönlicher Geschmack.
Ich weiß jetzt, dass die allermeisten Kunden super happy mit meiner Arbeit sind! Also ist es nichts Persönliches, sollte es einer nicht sein. Dieses Learning kommt aber erst mit der Zeit, wenn du losgehst, auch wenn du dich noch nicht bereit fühlst.
Du brauchst keinen großen Sprung. Du brauchst einen kleinen, machbaren Schritt. Und noch einen. Und noch einen. Unbereit zu sein heißt nicht, dass du falsch bist – es heißt einfach nur, dass du gerade am Anfang stehst.
In meinem Mentoring-Programm „Create Your Light“ erlebe ich das immer wieder. Die Frauen kommen zu mir und sagen: „Ich weiß nicht, ob ich das schaffe. Ich fühle mich noch nicht bereit.“ Und nach sechs Monaten sind sie oft selbst überrascht, was sie alles geschafft haben. Nicht weil sie plötzlich bereit waren, sondern weil sie trotz des Unbereit-Seins losgelegt haben.
Du musst nicht alles können, bevor du anfängst. Du lernst beim Machen. Jeder Kunde lehrt dich etwas Neues. Jede Herausforderung macht dich stärker. Jeder kleine Erfolg baut dein Selbstvertrauen auf.
Falls du dich fragst, womit du konkret anfangen sollst – ich habe einen kostenlosen Step-by-Step Guide „Raketenstart als Virtuelle Assistenz“ erstellt, der dir genau die ersten Schritte zeigt. Den kannst du dir einfach runterladen und hast direkt eine konkrete Anleitung.
Starte mit 70% Bereitschaft und sammle die restlichen 30% unterwegs. Das Gefühl „Ich bin noch nicht so weit“ ist nicht dein Stopp-Schild. Es ist dein Start-Signal. Es zeigt dir, dass du gerade dabei bist, deine Komfortzone zu verlassen und zu wachsen. Und genau das ist der Punkt, an dem die Magie passiert.
Zusammenfassung
So, lass uns nochmal kurz zusammenfassen, was wir heute gelernt haben. Diese drei Erkenntnisse, die deinen Start in die Selbstständigkeit komplett verändern können:
- Es wird länger dauern, als du denkst – und das heißt nicht, dass du scheiterst. Ein nachhaltiger Aufbau braucht Zeit, und das ist gut so. Hab Geduld mit dir und deinem Prozess. Halte dir dein starkes Warum vor Augen und feiere auch die kleinen Fortschritte.
- Du brauchst 90% weniger als du denkst, um zu starten. Ein Laptop mit Internet reicht für den Anfang völlig aus. Verstecke dich nicht hinter endloser Vorbereitung, sondern fang einfach an. Die meisten Tools und Zertifikate brauchst du erst später.
- Niemand fühlt sich am Anfang bereit – und das ist völlig normal. Selbstvertrauen entsteht nicht vor dem ersten Schritt, sondern danach. Du musst nicht bereit sein, um anzufangen. Du wirst bereit, indem du anfängst.
Diese drei Wahrheiten hätten mir so viel Stress und Selbstzweifel erspart. Und ich hoffe, sie helfen dir dabei, deinen eigenen Weg mit mehr Gelassenheit und Vertrauen zu gehen.
Du stehst gerade am Anfang einer unglaublich spannenden Reise. Ja, es wird Höhen und Tiefen geben. Ja, es wird länger dauern, als du denkst. Und ja, du wirst dich manchmal fragen, ob du auf dem richtigen Weg bist.
Aber du baust dir gerade deine Freiheit auf. Du erschaffst dir ein Leben nach deinen Vorstellungen. Du gehst den Weg in die Selbstbestimmung und Ortsunabhängigkeit. Und das ist jede Unsicherheit, jede längere Phase, jeden Zweifel wert.
Falls du dir dabei Unterstützung wünschst und nicht alleine durch diese ersten Monate gehen möchtest, dann schau gerne mal bei „Create Your Light“ vorbei. Das ist mein sechsmonatiges Mentoring-Programm, in dem ich dich Schritt für Schritt beim Aufbau deiner Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz begleite. Du kannst dich schon jetzt auf die Warteliste setzen und erfährst als Erste, wenn die Türen wieder aufgehen.
Und wenn du sofort konkret loslegen möchtest, dann hole dir meinen kostenlosen „Raketenstart als Virtuelle Assistenz“ Guide. Da zeige ich dir ganz genau die ersten Schritte, die du heute noch machen kannst.
Falls dir dieser Beitrag gefallen hat und du jemanden kennst, der auch gerade über den Start in die Selbstständigkeit nachdenkt, dann teile gerne diesen Beitrag mit ihr. Manchmal ist es genau der eine Beitrag, die jemand braucht, um endlich loszulegen.
Ich danke dir fürs Lesen und bin gespannt auf deine Erfolgsgeschichte! Und denk dran: Du schaffst das!
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