15 Wege, wie du ortsunabhängig arbeiten kannst

ortsunabhängig Arbeiten

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15 wege, wie du ortsunabhängig arbeiten kannst

 

Ich habe dir heute 15 verschiedene Wege mitgebracht, wie du ortsunabhängig arbeiten und dein eigenes Geld verdienen kannst. Wir schauen uns jeden einzelnen Weg genau an – mit allen Vor- und Nachteilen, damit du dir ein realistisches Bild machen kannst.

Damit du auch mal einen generellen Überblick bekommst, welche Möglichkeiten es sonst noch neben der Virtuellen Assistenz gibt und ich werde dir auch erklären, warum ich aber trotzdem glaube, dass die VA und das Freelancing der beste Einstieg in die Selbstständigkeit und in ein flexibles und Ortsunabhängiges Leben sind.

ortsunabhängig arbeiten

Aber bevor wir richtig einsteigen, lass mich dir mal eine Frage stellen: Wer hat eigentlich entschieden, dass es das Normalste der Welt ist, 40 Stunden oder mehr für jemand anderen zu arbeiten? Wer hat bestimmt, dass das der einzig richtige und sichere Weg ist? Wenn du mal darüber nachdenkst – das ist eigentlich ziemlich verrückt, oder?

Unsere Elterngeneration, das war noch die Nachkriegsgeneration. Für sie war Sicherheit das oberste Gut. Fester Job, feste Arbeitszeiten, planbare Rente – das war das Ziel. Und das kann ich auch total verstehen, nach allem was sie durchgemacht haben. Aber wir sind anders groß geworden! Wir hinterfragen diese Strukturen und das ist gut so. Veränderung ist gut und notwendig.

Die Menschheit ist durch die Technik so viel produktiver geworden, aber trotzdem sollen wir immer mehr schaffen, immer mehr leisten. Das Ergebnis? Burnout, Unzufriedenheit, Stress, Krankheiten. Dabei könnten wir unser Leben doch so gestalten, wie es zu uns passt. Wir sollten arbeiten, um zu leben – und leben, um zu arbeiten.

Wenn du dir diesen Podcast anhörst, dann bin ich mir ziemlich sicher, spürst du das auch … diesen inneren Wunsch nach einem anderen Weg. Nach mehr Selbstbestimmung, nach der Möglichkeit, dein Leben wirklich nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Und genau darum geht es heute.

Aber bevor wir zu den 15 Wegen kommen, lass uns doch erstmal klären: Was bedeutet ortsunabhängig arbeiten eigentlich wirklich? Viele denken ja erstmal nur an Homeoffice – du sitzt zuhause statt im Büro und das war’s. Aber ehrlich, das ist nur der allererste kleine Schritt. Ortsunabhängig arbeiten ist so viel mehr als das.

Stell dir mal vor, wie dein Alltag aussehen könnte: Du lebst vielleicht in Deutschland, hast Familie, Kinder – dann bedeutet ortsunabhängig arbeiten für dich, dass du morgens die Kinder zur Schule bringst, danach entspannt deinen Kaffee trinkst und um 9 Uhr anfängst zu arbeiten – von zu Hause oder einem Café. Du kannst deine Zeit flexibel einteilen, bist für die Familie da, wenn sie dich braucht, und musst nicht jeden Tag eine Stunde im Stau stehen.

Oder stell dir vor, du bist Single oder dein Partner kann auch ortsunabhängig arbeiten – dann könnt ihr sechs Monate im Jahr in warmen, sonnigen Ländern leben. Ihr wacht auf, trinkt euren Kaffee oder Tee mit Meerblick, arbeitet ein paar Stunden am Pool, auf dem Balkon oder im Café und habt danach Zeit, das Land zu erkunden. Abends Sonnenuntergang am Strand statt Feierabendverkehr – klingt das nicht fantastisch?

Das ist die wahre Dimension der Ortsunabhängigkeit. Es geht nicht nur um den Ort, es geht um eine komplette Mindset-Verschiebung. Du wechselst von der Rolle der Angestellten zur freien Gestalterin deines Lebens. Statt jeden Tag das auszuführen, was der Chef von dir verlangt – oft ohne wirkliche Wertschätzung – bestimmst plötzlich du selbst, was du machst und wofür du deine Zeit einsetzt. Du arbeitest nicht mehr nur dafür, dass es anderen gut geht, sondern gestaltest dein eigenes Leben nach deinen Vorstellungen.

So, und jetzt kommen wir zu den 15 Wegen, wie du ortsunabhängig dein eigenes Geld verdienen kannst.

Ich fange mit meinem absoluten Favoriten an:

 

1. Virtuelle Assistenz

Ganz kurz noch mal für alle, die vielleicht neu dabei sind: Lasst uns kurz mal klären, was eine VA eigentlich genau macht. Eine Virtuelle Assistentin unterstützt Unternehmer und Unternehmerinnen dabei, ihr Business am Laufen zu halten.

Das kann alles Mögliche sein: Backoffice-Tätigkeiten, also Buchhaltung, Verwaltung, Organisation. Admin-Aufgaben wie E-Mail-Management, Terminplanung, Reiseplanung. Social Media Management – z.B. Posts erstellen, Community-Management. Launch Support, wenn jemand ein neues Produkt oder einen Kurs launcht. Tech-VA – da geht’s um Website-Pflege, Online-Kurs-Erstellung, Tools einrichten. Oder Podcast-Management – Schnitt, Show Notes schreiben, Uploads.

Die Liste ist wirklich endlos und das ist auch das Schöne daran. Du kannst mit dem anfangen, was du schon kannst und dich dann Schritt für Schritt weiterentwickeln.

Die Vorteile? Die Einstiegshürde ist super niedrig. Du brauchst keine besonderen Zertifikate, kein riesiges Startkapital, keine jahrelange Ausbildung. Du kannst buchstäblich heute anfangen. Du hast wahnsinnig viel Vielfalt in deinem Arbeitsalltag – kein Tag ist wie der andere. Und du siehst direkt den Impact deiner Arbeit. Wenn du deinem Kunden hilfst, sein Business zu strukturieren, dann siehst du sofort, wie dankbar er ist und wie sich sein Business entwickelt.

Ja, es gibt auch Herausforderungen. Du brauchst Disziplin, weil niemand über deine Schulter schaut und sagt, was du zu tun hast. Du musst sichtbar werden und dich vermarkten – das fällt vielen am Anfang schwer. Und du brauchst einen Mindset-Shift vom Angestellten-Denken zum Unternehmer-Denken.

Aber und das ist mir ganz wichtig: Virtuelle Assistenz ist meiner Meinung nach die allerbeste Einstiegsmöglichkeit in die Ortsunabhängigkeit. Warum? Weil die Nachfrage riesig ist. Jeden Tag gründen neue Online-Unternehmer ihr Business und brauchen Unterstützung. Du musst nicht erst eine Community aufbauen oder jahrelang Erfahrung sammeln. Du kannst sofort loslegen und sofort Geld verdienen. Denn mit deinem ersten Kunden, mit dem du vielleicht über Jahre zusammen arbeitest, verdienst du ab Monat 1 Geld.

Falls du neugierig geworden bist und wissen willst, wie genau der Start als Virtuelle Assistenz funktioniert, dann hol dir gerne meinen kostenlosen Guide „Raketenstart als Virtuelle Assistenz“. Da erkläre ich dir Step by Step, wie du vorgehen kannst.

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2. Freelancer Tätigkeiten

Die 2. Möglichkeit ortsunabhängig zu arbeiten, ist das Freelancing. Aber was ist eigentlich der Unterschied zur VA? Ehrlich gesagt, die Grenze verschwimmt oft total. VA ist eigentlich eher ein Modebegriff aus den USA. Eigentlich ist die Virtuelle Assistenz auch ein Freelancer und ob du dich am Ende VA oder Freelancerin nennst, ist ganz dir überlassen.

Wenn wir von Freelancer-Tätigkeiten sprechen, dann bietest du meist spezialisierte Dienstleistungen an: Online Business Management – da managst du quasi das komplette Online-Business deines Kunden. Grafik Design – Logos, Social Media Grafiken, Website Design. SEO – Suchmaschinenoptimierung für Websites. Texter – du schreibst Verkaufstexte, Website-Texte, Blog-Artikel. Video Cutter – du schneidest Videos für YouTube, Instagram Reels oder Kurse.

Der Vorteil davon ist, dass du je nach Spezifikation höhere Honorare verlangen kannst, weil du eben spezialisiert bist. Du arbeitest an individuellen, kreativen Projekten und baust dir einen echten Expertenstatus in deinem Bereich auf.

Es hat aber auch seine Nachteile: Du musst dich ständig weiterbilden, weil sich gerade in der Online-Welt alles so schnell ändert. Und du musst wirklich gut sein in dem, was du machst, vor allem, wenn du höhere Preise verlangst und Vertrauen zu deinen Kunden aufbauen – da reicht es nicht, mal eben schnell was angelernt zu haben.

 

3. Remote Angestelltenjob

Die nächste Möglichkeit, um ortsunabhängig arbeiten zu können – die allerdings nicht ganz so zeitlich flexibel ist, ist der Angestelltenjob – aber auf Remote – Basis. Ein Remote Job bedeutet, du bist fest bei einem Unternehmen angestellt, aber kannst von überall arbeiten. Du hast einen normalen Arbeitsvertrag, aber eben nicht die Pflicht, jeden Tag ins Büro zu fahren. Viele Unternehmen bieten das mittlerweile an, besonders in der IT- und Marketing-Branche.

Der große Vorteil ist natürlich das feste Einkommen – du weißt jeden Monat, was reinkommt. Du hast soziale Absicherung, Krankenversicherung, bezahlten Urlaub und den ganzen Kram, und du hast weniger Akquise-Stress, weil du nicht ständig neue Kunden finden musst.

Aber es gibt auch Nachteile: Du hast eben weniger Freiheit in deinen Entscheidungen und oft noch ziemlich starre Strukturen, auch wenn du remote arbeitest. Und ganz ehrlich – viele Firmen stellen sich quer beim Thema Remote Work oder sind anfangs offen und entscheiden sich dann doch um, wenn der Chef merkt, dass er seine Mitarbeiter nicht mehr so gut kontrollieren kann, oder andere Mitarbeiter anfangen sich zu beschweren, dass sie auch wollen. Oder aber sie holen die “Versicherungs-Keule” raus, denn in Deutschland gibt es mit remote Arbeit wenn du angestellt bist auch versicherungstechnisch Herausforderungen.

 

 4. Online Shop /
E-Commerce

Kommen wir zur 4. Möglichkeit, mit der du ortsunabhängig arbeiten kannst: ein Online-Shop. Mit einem Online Shop verkaufst du Produkte über das Internet – das können physische Produkte sein, die du verschickst, oder auch digitale Produkte zum Download. Du baust dir praktisch dein eigenes kleines Unternehmen auf und bist komplett unabhängig von Auftraggebern.

Der Vorteil davon ist die unbegrenzte Skalierbarkeit – du kannst theoretisch unendlich viele Kunden haben, ohne dass du proportional mehr arbeiten musst. Außerdem baust du dir eine eigene Brand auf, die richtig wertvoll werden kann, wenn sie erst mal etabliert ist.

Aber die Nachteile sind nicht ohne: Es ist ein wahnsinnig hoher Aufwand – Logistik, Marketing, Kundenservice, das alles musst du stemmen oder outsourcen. Du brauchst Startkapital für Produkte, eine professionelle Website, Marketing und so weiter. Und der Online-Handel ist mittlerweile richtig umkämpft.

 

5. Content Creation / Influencing

Die fünfte Möglichkeit, die ich dir heute mitgebracht habe, um ortsunabhängig zu arbeiten, ist Content Creation. Als Content Creator oder Influencerin baust du dir eine Community auf Social Media auf und deine Reichweite wird zu deinem Kapital. Du postest regelmäßig Content, teilst dein Leben oder dein Wissen und baust echte Beziehungen zu deinen Followern auf. Das Geld verdienst du dann durch Kooperationen mit Brands, eigenen Produkten oder Werbung.

Der Vorteil ist, dass du dich total kreativ ausdrücken kannst und eine echte Community aufbaust, die dir folgt, weil sie dich mögen. Das Einkommenspotential ist riesig, wenn du erfolgreich bist – manche Influencer verdienen sechsstellig im Jahr.

Es gibt aber auch klare Nachteile: Du brauchst einen sehr langen Atem. Es kann Monate oder sogar Jahre dauern, bis du davon leben kannst. Und viele schaffen es auch nach Jahren nicht. Der Druck ist hoch, ständig Content zu produzieren und „online“ zu sein. Und die Einnahmen sind super unregelmäßig und schwer planbar.

 

6. User Generated Content  (ugc)

Eng damit verwandt, aber irgendwie so ein bisschen Behind-The-Scense spielt sich UGC ab. UGC bedeutet User Generated Content und ist ein bisschen wie Influencing, aber ohne dass du selbst eine riesige Community brauchst. Du erstellst authentische Inhalte für Marken – nicht als „Influencerin“, sondern als ganz normale Nutzerin ihrer Produkte. Die Brands nutzen dann deine Inhalte für ihre eigenen Marketing-Kanäle und schalten Werbung auf deine Videos.

Der Vorteil davon ist, dass du direkt pro Content bezahlt wirst und nicht den ganzen Druck hast, selbst eine Community aufzubauen. Die Nachfrage ist gerade riesig, weil Brands authentische Inhalte brauchen, die nicht nach Werbung aussehen.

Der Nachteil ist, dass es sehr projektbasiert ist, also unregelmäßig sein kann. Und die Bezahlung pro einzelnem Content kann niedriger sein als bei anderen Geschäftsmodellen, weil du eben keine eigene Reichweite mitbringst.

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7. Online Coaching / Mentoring

Als Online Coach oder Mentorin begleitest du andere Menschen auf ihrem Weg zu einem bestimmten Ziel – so wie ich es auch mache. Du gibst zum Beispiel 1:1 Coachings oder machst Gruppenprogramme und hilfst deinen Kunden dabei, Probleme zu lösen oder Ziele zu erreichen. Das ist anders als reine Online Kurse, weil du wirklich persönlich mit deinen Kunden arbeitest.

Der große Vorteil ist, dass es wahnsinnig erfüllend ist, anderen zu helfen und ihr Leben zu verändern. Du hast einen richtig hohen Impact und kannst gutes Geld verdienen, wenn du etabliert bist. Außerdem baust du dir einen Expertenstatus auf.

Aber die Nachteile sind nicht zu unterschätzen: Du brauchst einen hohen Marketing-Einsatz, um Kunden zu gewinnen. Es ist emotionale Arbeit – du trägst eine gewisse Verantwortung für deine Kunden. Du musst dich ständig weiterentwickeln und lernen. Community Building braucht einen langen Atem und anfangs verdienst du wenig bis gar nichts. Und je mehr dein Business wächst, desto komplizierter wird die ganze Struktur – du wirst zum echten Unternehmer und das muss man auch wollen.

 

8. Online Kurse & digitale Produkte

Davon abgegrenzt habe ich mal die Online Kurse oder digitalen Produkte eingeordnet. Hier erstellst du Selbstlernkurse, E-Books oder andere digitale Produkte und verkaufst sie an viele Menschen gleichzeitig. Du packst dein Wissen einmal in ein Produkt und kannst es dann immer wieder verkaufen, ohne jedes Mal einzeln zu arbeiten.

Der Vorteil ist das theoretisch passive Einkommen – du erstellst einmal und kannst es unendlich oft verkaufen. Das ist super skalierbar, weil du nicht für jeden Kunden einzeln Zeit investieren musst. Und das klingt erstmal saugut, oder?

Aber die Nachteile sind  nicht zu unterschätzen: Der Erstellungsaufwand ist riesig – ein guter Kurs kann Monate dauern. Du brauchst richtig gutes Marketing, sonst kauft niemand dein Produkt. Auch hier brauchst du Community Building und einen sehr langen Atem. Heutzutage ist es nicht mehr so leicht wie vor ein paar Jahren, weil der Markt übersättigt ist. Das heißt, nur mal eben einen Kurs zu erstellen und dann zu verkaufen funktioniert so nicht mehr, du musst richtiges Marketing und verkaufen lernen, genau wie beim Coaching. Als Freelancerin und VA anzufangen ist dagegen tausend Mal leichter und ermöglicht dir wie gesagt viel schnellere Einnahmen.

Manchmal werde ich übrigens auch gefragt, ob man als VA überhaupt so gut verdient, weil so viele Coaches für VAs aus dem Boden sprießen. Und lass mich dir versichern, diese Leute fangen nicht mit dem Coaching an, weil das so viel einfacher ist oder weil die VA nichts abwirft. Im Gegenteil. Ganz lange finanziert das VA Business den Aufbau des Coaching Business und lass mich dir versichern, ein eigenes Coaching Business aufzubauen, hat ganz andere Baustellen und kann ganz schön Kopfschmerzen bereiten. Die VAs – vor allem die, die ausgebucht sind, laufen nur unter dem Radar. Weil sie keine Werbung für sich machen müssen, sie haben ja genug zu tun. Als Coach brauchst du aber immer wieder neue Kunden – deshalb sind sie auch viel lauter im Marketing und du bekommst das öfter mit.

Manchmal höre ich auch das Argument, dass einige nicht mehr für Kunden arbeiten wollen, das ist ja wie für einen Chef zu arbeiten – aber auch als Coach arbeitest du für deine Kunden und da gibt es auch einige, die ganz schön Kopfschmerzen machen können. 

 

9. Airbnb Vermietung

Den nächsten Weg, den ich dir mitgebracht habe, ist die Kurzzeitvermietung oder auch Airbnb Vermietung. Dabei vermietest du entweder deine eigene Immobilie kurzzeitig an Touristen, oder – das ist das sogenannte Arbitrage Modell – du mietest selbst eine Wohnung langfristig an und vermietest sie dann kurzzeitig weiter. Du wirst praktisch zum Mini-Hotelier, nur eben für private Unterkünfte.

Der Vorteil ist, dass es sehr lukrativ sein kann, besonders in touristischen Gegenden. Wenn es einmal läuft, ist es ein relativ passiver Geldfluss – die Gäste kommen und zahlen, ohne dass du ständig aktiv arbeiten musst.

Aber die Nachteile sind größer als viele denken: Du brauchst erstmal eine Immobilie oder Kapital für die Anmietung. Es ist mehr Verwaltungsaufwand, als es aussieht – putzen, Gäste betreuen, Probleme lösen. Du musst rechtliche Aspekte beachten, bist Problemlöser für teilweise wirklich nervige Gäste. Und viele Städte und Regionen verbieten mittlerweile Kurzzeitvermietung oder machen strenge Auflagen.

 

10. Network Marketing/
Affiliate Marketing

Kommen wir zu einem Thema, das die Meinungen echt spaltet: Und zwar das Network Marketing und Affiliate Marketing. Hierbei bewirbst du Produkte oder Dienstleistungen von anderen Unternehmen und bekommst dafür eine Provision. Network Marketing funktioniert meist so, dass du andere Leute wirbst, die dann auch verkaufen, und du an deren Verkäufen mit verdienst. Affiliate Marketing ist einfacher – du bewirbst ein Produkt und bekommst Provision für jeden Verkauf.

Der Vorteil ist das geringe Startkapital – die Produkte existieren bereits, du musst sie nicht selbst entwickeln oder herstellen. Du kannst theoretisch sofort anfangen.

Aber es gibt massive Nachteile: Network Marketing hat oft einen unseriösen Ruf, weil viele Systeme wie versteckte Schneeballsysteme funktionieren. Oft verdienen wirklich nur die ganz oben gut. Und für erfolgreiches Affiliate Marketing brauchst du eine hohe Reichweite und eine große, vertrauensvolle Community, damit es sich lohnt.

Du bist sehr abhängig von deinem Verkaufsgeschick und brauchst einen SEHR langen Atem und auch viel Glück. Viele Blogger, die Affiliate Marketing nutzen, haben auch noch verschiedene andere Einnahmequellen, weil rein das Affiliate nicht ausreicht. Und beim Network Marketing hört die Mehrheit nach 2-3 Jahren enttäuscht wieder auf.

 

11. Ghostwriting / Copywriting

Der nächste Weg, um ortsunabhängig arbeiten zu können, ist das Ghostwriting. Als Ghostwriter oder Copywriter schreibst du Texte für andere – Verkaufstexte, Website-Texte, E-Mails, manchmal sogar ganze Bücher – und bleibst dabei meist unsichtbar. Deine Auftraggeber nutzen die Texte unter ihrem Namen, als hätten sie sie selbst geschrieben.

Der Vorteil ist, dass die Nachfrage richtig hoch ist, weil jedes Unternehmen gute Texte braucht, aber die wenigsten selbst richtig schreiben können. Du hast kreative Freiheit und es ist in der Regel gut bezahlt, weil gute Texter schwer zu finden sind.

Es gibt aber auch Nachteile: Deadlines können stressig sein, und du hast oft viele Feedbackschleifen mit Kunden, die ihre Meinung ändern. Die Konkurrenz ist stark geworden. Und mittlerweile gibt es auch die Konkurrenz durch KI-Tools – obwohl menschliche Texter für wirklich gute, verkaufsstarke Texte immer noch unersetzlich sind.

 

12. Performance Marketing

Als nächstes haben wir das Performance Marketing. Als Performance Marketer managst du professionell Werbekampagnen auf Plattformen wie Meta, Google Ads und anderen. Du sorgst dafür, dass deine Kunden für ihr Werbebudget die besten Ergebnisse bekommen – mehr Leads, mehr Verkäufe, mehr Sichtbarkeit.

Der Vorteil ist, dass spezialisiertes Know-how in dem Bereich sehr gefragt ist und gut bezahlt wird. Die Verdienstmöglichkeiten sind attraktiv, weil du oft mit großen Marketing-Budgets arbeitest und prozentual vergütet wirst.

Aber es gibt auch klare Nachteile: Du musst ständig lernen und dich weiterbilden, weil sich die Plattformen und Algorithmen dauernd ändern. Du brauchst technisches Verständnis und analytische Fähigkeiten. Der Leistungsdruck ist hoch, weil du mit dem Geld deiner Kunden arbeitest – wenn die Kampagnen nicht funktionieren, ist das Geld weg.

 

13. Webdesign

Kommen wir zum Webdesign. Als Webdesignerin gestaltest und entwickelst du Websites für deine Kunden. Du sorgst dafür, dass Unternehmen online professionell auftreten und ihre Kunden eine gute User Experience haben. Du kombinierst Kreativität mit Technik.

Der Vorteil ist, dass es sehr kreativ ist und deine Arbeit sichtbar bleibt – die Website ist ja da und jeder kann sie sehen. Die Bezahlung ist gut und der Bedarf an professionellen Websites ist riesig, weil jedes Unternehmen eine braucht.

Die Nachteile sind, dass du sowohl technische Skills als auch ein gutes Design-Auge brauchst – das ist nicht jedermanns Sache. Kundenmanagement kann anspruchsvoll sein, weil jeder seine eigenen Vorstellungen hat. Und du hast viel Neukundengewinnung, weil jeder Kunde nur alle paar Jahre eine neue Website braucht.

 

14. Trading

Auf Platz 14 habe ich dir das Trading mitgebracht. Beim Trading spekulierst du mit Währungen, Aktien, Kryptowährungen oder anderen Finanzinstrumenten. Du kaufst und verkaufst, um von Kursschwankungen zu profitieren. Das ist basically Geldanlage mit dem Ziel, mehr Geld daraus zu machen.

Der Vorteil ist die völlige Ortsunabhängigkeit – du brauchst nur einen Laptop und Internetverbindung. Das Einkommenspotential ist theoretisch unbegrenzt, wenn du erfolgreich bist.

Aber die Nachteile sind extrem: Das Risiko ist riesig – du kannst dein ganzes Geld verlieren. Du brauchst Startkapital und sehr viel Wissen über die Märkte. Der Stresspegel ist hoch, weil du ständig die Kurse im Blick haben musst. Und obwohl es ortsunabhängig ist, bist du zeitlich weniger flexibel, weil die Märkte ihre eigenen Öffnungszeiten haben.

 

15. Amazon KDP /
Etsy Digital Products

Und zu guter letzt hab ich dir noch Amazon Kindle Publishing bzw. Etsy Shops mitgebracht.  Hier erstellst du kreative digitale Produkte wie E-Books, Printables, Planner oder digitale Kunstwerke und verkaufst sie auf Plattformen wie Amazon KDP oder Etsy. Du nutzt die Reichweite und den Traffic dieser Plattformen, um deine Produkte zu verkaufen.

Der Vorteil ist, dass es zu einem passiven Einkommen werden kann, wenn deine Produkte gut laufen. Du kannst deine Kreativität voll ausleben und die Startkosten sind relativ gering – aber trotzdem sind es Startkosten für Design-Tools, Stock-Photos und so weiter.

Auch hier sind die Nachteile aber nicht zu unterschätzen: Du musst trotzdem Marketing machen und dich um Sichtbarkeit kümmern – nur weil du auf Amazon bist, kauft nicht automatisch jemand. Die Plattformgebühren fressen einen Teil deines Gewinns. Der Wettbewerb ist riesig und du brauchst gute Keyword-Recherche, damit dich die Leute finden. Der Markt ist mittlerweile ziemlich übersättigt in vielen Bereichen.

 

Mein Fazit:

 

Okay, Puh, das waren jetzt ganz schön viele Möglichkeiten, oder? Ich kann total verstehen, wenn du jetzt denkst: „Okay Julia, aber welcher Weg ist denn nun der richtige für MICH?“

Das Wichtigste ist: Es gibt nicht DEN einen richtigen Weg für alle. Du musst herausfinden, was zu dir passt. Frag dich mal: Was sind deine Stärken? Was machst du gerne? Wie viel Risiko kannst du tragen? Hast du Startkapital oder willst du mit null Euro anfangen? Brauchst du schnell Geld oder kannst du dir Zeit lassen, um etwas aufzubauen?

Und hier kommt der wichtigste Punkt: Lass dich nicht von dem Gedanken „Ich bin noch nicht gut genug“ ausbremsen. Das ist der größte Fehler, den ich immer wieder sehe. Du denkst, du musst erst perfekt sein, bevor du anfangen kannst. Aber mal ehrlich – niemand ist am Anfang perfekt. Du wirst beim Tun lernen, nicht beim endlosen Vorbereiten.

Der erste Schritt ist immer: Eine Entscheidung treffen und ins Tun kommen. Nicht perfekt werden und dann anfangen, sondern anfangen und dabei perfekt werden.

Mein Fazit nach all den Jahren Erfahrung ist: Wenn du wirklich ortsunabhängig arbeiten willst und nicht weißt, wo du anfangen sollst, dann starte mit Virtueller Assistenz oder Freelancing.

Warum?

Weil du buchstäblich morgen loslegen kannst. Du brauchst keine Monate, um eine Community aufzubauen, kein Startkapital für Produkte, keine Zertifikate. Die Nachfrage ist da, die Kunden warten schon auf dich.

Du verdienst sofort Geld, lernst beim Tun und kannst dich dann immer weiter spezialisieren. Ja, du musst raus aus deiner Komfortzone und sichtbar werden – aber das ist meiner Meinung nach wirklich der schnellste, einfachste und sicherste Weg in dein Freiheitleben.


Ich hab, bevor ich zur VA gekommen bin nämlich auch schon andere Sachen ausprobiert, unter anderem Amazon Kindle Publishing und Airbnb. Eine Freundin von mir baut seit Jahren an ihrem Etsy Shop und kann davon immer noch nicht leben.

Ich kenne einige Leute, die sich im Network Marketing oder Bloggen versucht haben und irgendwann wieder aufgegeben haben. Auch Online Kurse verkaufen sich nicht mal eben so und der Markt ist viel umkämpfter und härter geworden. 

Was aber immer noch bleibt – mit der geringsten Einstiegshürde – und was am einfachsten ist umzusetzen:

Eine Lösung für ein Problem als Dienstleistung anzubieten. Also die Virtuelle Assistenz und das Freelancing. Denn nichts anderes ist das. Du findest einmal deine 3-5 Stammkunden mit denen du dann jeden Monat arbeitest. Du musst nicht permanent auf Kundenkquise sein oder dir ne riesige Community aufbauen.

Du musst nicht laut sein. Du kannst für dich an deinem Laptop für deine Kunden arbeiten – von egal wo. Egal wann.

Eine Sache ist mir aber noch ganz wichtig, bevor wir zum Schluss kommen: Du musst das nicht alles alleine schaffen. Ich weiß, wie überwältigend das am Anfang sein kann – so viele Entscheidungen, so viele Unsicherheiten. Support und eine Community sind goldwert auf diesem Weg.

Genau deshalb habe ich mein Mentoring-Programm „Create Your Light“ entwickelt. Da begleite ich Frauen dabei, sich ihre erfolgreiche Selbstständigkeit als Virtuelle Assistenz oder Freelancerin aufzubauen.

Nicht nur mit Kursen, die du alleine durcharbeitest, sondern mit echter persönlicher Betreuung. Sechs Monate lang bin ich an deiner Seite, beantworte deine Fragen, gebe dir Feedback und helfe dir dabei, alle Hürden zu überwinden.

Falls dich das interessiert, dann komm gerne auf die unverbindliche Interessentenliste . So erfährst du als Erste, wann die nächste Runde startet.

So, das waren sie – 15 verschiedene Wege in die Ortsunabhängigkeit. Du hast die Qual der Wahl und das ist eigentlich etwas Wunderbares. Du lebst in einer Zeit, in der so viele Möglichkeiten offen stehen.

Was auch immer du wählst – das Wichtigste ist, dass du eine Entscheidung triffst und anfängst. Dein Freiheitleben wartet nicht auf dich. Es wartet darauf, dass du es dir holst.

Du hast die Kraft, dein Leben zu verändern. Du musst nur den ersten Schritt machen. Und dieser erste Schritt kann heute sein.

Schreib mir gerne auf Instagram, für welchen Weg du dich entschieden hast. Ich freue mich riesig auf deine Nachricht und darauf zu hören, wie es bei dir läuft!

Bis zur nächsten Folge – lebe deine Freiheit!

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Hi, ich bin Julia.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, mehr vom Leben zu wollen.

Von der unglücklichen Langzeit-BWL Studentin zur ortsunabhängigen Freelancerin.

2018 habe ich mein BWL Studium nach zig Fachrichtungswechsel beendet und in meinem ersten Vollzeitjob zu arbeiten begonnen. Mein einziger Gedanke: "Ist das jetzt mein Leben?"

Keine Mehrwöchigen Reisen mehr, jeden Tag das selbe Büro und die selben Kollegen? Die ganze Woche nur aufs Wochenende hinfiebern und von Urlaub zu Urlaub leben

Nach ein paar Monaten habe ich es nicht mehr ausgehalten und gekündigt, um mich selbstständig zu machen. Ohne Businesserfahrung. Ohne Plan. Und einer großen Portion Mut.

WAS ICH HEUTE ANDERS MACHEN WÜRDE? VON ANFANG AN MIT EINEM MENTOR ZUSAMMEN ARBEITEN, DER SCHON DORT IST, WO ICH HIN MÖCHTE.

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